Berlin - Linken-Chef Jan van Aken fordert trotz Waffenruhe mit der Hamas wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel, um einen "belastbaren Frieden" im Gazastreifen zu erreichen. "Es reicht nicht, keine Waffen nach Israel zu liefern", sagte van Aken dem Nachrichtenportal T-Online. "Die wirtschaftliche […] mehr

Kommentare

12Sonnenwende20. Oktober 2025
Oder um es klar und deutlich zu sagen: für mich ist deutsche Staatsräson die Legitimation des israelischen Staates. Das schließt nicht aus, dass man nicht auch Kritik am Vorgehen dieses Staates üben darf und gegebenenfalls auch etwas unternehmen kann. Van Aken stellt die Legitimation des israelischen Staates nicht in Frage, in keiner seiner Aussagen bisher.
11Sonnenwende20. Oktober 2025
Es scheint ja nicht genau definiert zu sein, was unter dieser Staatsräson zu verstehen ist, und einige Interpretationen davon sind durchaus kritikwürdig. Also nein, @10 , du siehst das nicht richtig. van Aken hat eine eigene Position dazu, die er auch unmissverständlich kommuniziert und die definitiv nicht gegen jüdische Menschen gerichtet ist. Seine Position und Meinung kann man teilen oder auch nicht, teilt man sie nicht kann und sollte man in Gegenrede rational und sachlich argumentieren.
10smailies20. Oktober 2025
Im Artikel wird nicht genannt, welche Sanktionen ihm genau vorschweben. Und er spricht von einer Bevorzugung Israels. Israel bzw. Israels Sicherheit ist - lt. früheren Aussagen hochrangiger Politiker - staatsräson. Demnach möchte Herr Van Aken sich von dieser Grundhaltung distanzieren, sehe ich das richtig?
9HelmutPohl19. Oktober 2025
Zum wiederholten Mal: Kritik an der Regierung Israels hat nichts,aber auch gar nichts mit Antisemitismus gemein !Und:Für keinen Staat der Welt gibt es einen Grund,gegen die Menschlichkeit zu verstoßen !Ganz gleich welche Religion dort ganz oder überwiegend ausgeübt wird. Auch ein Unrecht in der Vergangenheit, wie grausam auch immer es war, rechtfertigt nicht die Behandlung anderer Menschen in gleicher Art und Weise.Es gibt keinen Freibrief für irgendeine Regierung.Auch nicht für die israelische.
8Sonnenwende19. Oktober 2025
@7 Deswegen schrieb ich ja, dass da dringend mehr seitens der internationalen Gemeinschaft erforderlich ist. Und ob unsere Haltung zu Menschen jüdischer Abstammung und Glaubens – egal wo auf der Welt – übereinstimmend ist weiß ich nicht. Wie stehst du dazu?
7Rioba19. Oktober 2025
@6 dann stimmen wir ja in vielen Punkten deutlich überein. Allerdings hat man gesehen, was passiert, wenn "nur" auf das schärfste verurteilt wird: Nichts. Und genau da sind wir gerade.
6Sonnenwende19. Oktober 2025
(2) Westjordanland und die von rechtsextremen Rassisten in der israelischen Regierung fantasierten Vertreibungen im Gazastreifen sind allerdings eklatanteste Verstöße gegen das Völkerrecht und Missachtungen der Menschenwürde und als solche aufs Schärfste zu verurteilen. Hier bedarf es dringend mehr internationale Aktivität, um dem Einhalt zu gebieten.
5Sonnenwende19. Oktober 2025
@4 1. Deutsche Vergangenheit ist nicht angeblich, sondern real. Und es gibt real auch leider immer noch Antisemitismus, hier gilt es klar zu differenzieren, denn nie wieder ist auch jetzt. Allerdings trifft van Aken keine antisemitischen Aussagen, wie auch viele andere Politiker der Linken nicht. 2. Palästinenser sind Araber und als solche sind sie insbesondere im Vergleich zu Menschen jüdischer Abstammung keine Minderheit. Die völkerrechtswidrigen Vertreibungen von Palästinensern im (2)
4Rioba19. Oktober 2025
@1 wieder so ein typischer Zwischenruf, der allein von den Begrifflichkeiten keine Ahnung hat. Hier geht es um "Anti-" Israelismus! Einem LAND, dass einer Minderheit seit über 50 Jahren kontinuierlich, in Salamitaktik, wie ein Psychologe sagen würde Lebensraum weg nimmt und die ganze Staatengemeinschaft schaut zu und erfindet immer wieder Duldungsstrategien, die in "unserer" angeblichen Vergangenheit begründet sind
3Sonnenwende19. Oktober 2025
@1 Nein das meint van Aken nicht. Ich finde langsam übel, dass jede Überlegung bzgl. des Konfliktes, die Druck auch auf die israelische Regierung ausüben würde gleich als Antisemitismus geframt wird, nicht nur gegen die Linken. Für mich grenzt das bereits an feindselige Stimmungsmache. Van Aken stellt hier berechtigte Überlegungen an, man kann seine Meinung teilen oder nicht, und wenn man das nicht tut kann man in Gegenrede sachlich argumentieren, Diffamierungen aber sind hier unangebracht.
2corneliusnepos19. Oktober 2025
Wie genau stellt sich van Aken Druck auf die hamas vor?
1jub-jub19. Oktober 2025
Also sowas wie "Kauft nicht bei Juden!"? Die Linke ist zur antisemitischen Partei geworden. Was hat das mit links zu tun?