Etwa 100.000 Jahre dauert es, bis sich die Strahlung unseres Atommülls so stark reduziert, dass er ungefährlich ist. In dieser endlos langen Zeit eine sichere Lagerung zu bewerkstelligen, das scheint aus Sicht vieler Menschen unmöglich. Was wird mit unseren »Endlagern« geschehen, in tausend, […] mehr

Kommentare

10Pontius22. Februar um 07:17
wenn etwas schief gehen sollte - sie bleibt aber bestehen.
9Pontius22. Februar um 07:15
beschossen und damit sich andere Atome gebildet bzw. gespalten in Atome, welche deutlich schellere Halbwertszeiten (Jahre statt Jahrhunderte oder gar -tausende) haben. Das lohnt am Ende eh nur für den hochradioaktiven Abfall, denn das Prinzip funktioniert nur mit sehr reinen Materialien, sie müssen also aufkonzentriert werden. (Mittel)schwach radioaktiver Abfall wird das nicht betreffen und der wird auch dann noch länger aufbewahrt werden. Nur ist dort die Gefahr fürs Endlager geringer selbst
8Pontius22. Februar um 07:10
@2 Nicht möglicherweise, genau das ist es: mit externer Strahlung die normalen Zerfallsketten unterbrechen und kurzlebigere Wege einzuschlagen. Beim europäischen Projekt Myhrra soll ein klein wenig Energie herauskommen - wie das am Ende energetisch mit der Aufarbeitung etc. aussieht, kann ich leider nicht sagen. Prinzipiell muss es das auch gar nicht, denn der "Erfolg" ist ja die kürzere Lagerzeit. @4 Die Atome werden mit Teilchen (vor allem Neutronen, Protonen oder auch Heliumatomen)
7iknaamar22. Februar um 01:13
Wenn das wirklich klappt, wäre das ein Gamechanger. 300 Jahre statt 100.000 klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Trotzdem: 8 Milliarden Dollar und Hightech am Limit – das ist kein Selbstläufer. Ich finde den Ansatz spannend, aber am Ende zählen Sicherheit, Effizienz und Transparenz. Sonst bleibt es nur ein teures Experiment.
6Urxl21. Februar um 18:27
@5 : Aber das dürfte dann energiereich sein.
5satta21. Februar um 18:15
@4 Grob gesagt können im Teilchenbeschleuniger langlebige radioaktive Elemente durch mehr oder weniger gezielten Beschuss mit Protonen in kurzlebigere Isotope anderer Elemente umgewandelt werden. Ich frage mich eher, wie das in großem Maßstab funktionieren soll, denn zur Umwandlung des gesamten nuklearen Abfalls müssten ja tausende Tonnen auf diese Weise behandelt werden.
4Urxl21. Februar um 17:58
SO ganz habe ich die Methode noch nicht verstanden.
3truck67621. Februar um 16:35
Jaja, Atomenergie ist ja sooo preiswert.... 😂
2satta21. Februar um 15:02
Möglicherweise soll hierbei die Umwandlung in kurzlebigere - also radioaktivere Kerne - erfolgen, die dann eben nach 300 Jahren genug Halbwertszeiten hinter sich haben, um sicher genug zu sein. Allerdings müsste man den hierzu notwendigen technologischen und energetischen Aufwand von der Energie- und Kostenbilanz der Kernkraftnutzung noch abziehen.
1Pontius21. Februar um 12:20
"99,7 Prozent weniger Zeit" ist nicht gleichbedeutend mit 99,7% weniger Strahlung