München (dpa) - Im Korruptionsprozess rund um den Kauf von Abgeordneten-Stimmen durch Aserbaidschan ist der frühere CSU-Bundestagsabgeordnete Eduard Lintner zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das Münchner Oberlandesgericht folgte der Argumentation der ...

Kommentare

(5) satta · 30. Juli 2025
Wenn Herr Lintner das als völlig normal für Parlamentarier ansieht, glaube ich ihm das sogar, und leider gibt es (nicht nur in der Union, aber dort regelmäßig) Abgeordnete die auch so denken wie er. Nur merkt er und seinesgleichen nicht, wie sehr sie damit dem Ansehen und dem Vertrauen in die parlamentarische Demokratie schaden.
(4) skloss · 30. Juli 2025
Leider gibt es keine (vollständige, lange) Liste mit Skandalen, aber ein Anfang ist <link> Wie Böhmermann so schon in der Folge "Lobbyismus, Korruption". Auch schön <link>
(3) Pontius · 30. Juli 2025
@1 Das bezieht sich wohl auf seine Lobbyarbeit aus der Vergangenheit, welche ihm die angesprochenen Millionen gebracht hat.
(2) skloss · 30. Juli 2025
Null Einsicht-Revision. Müsste alleine deshalb (und des Schadens für die Bevölkerung und des Ansehens!) bei der Revision eine Haftstrafe geben. Wäre schon interessant, wenn alle korrupten Politiker des Amtes enthoben würden - dann säen einige Parteien schnell klein aus ;-)
(1) slowhand · 30. Juli 2025
>> «Ich habe das Ganze für die Art von Lobbyismus gehalten, die bis heute praktisch allgegenwärtig ist.» << Das glaube ich gern und das wird nur die Spitze vom Eisberg sein.
 
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