Düsseldorf/Berlin (dpa) - Vielen Minijobbern in Deutschland wurde der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn im Jahr der Einführung vorenthalten. Einer Studie zufolge bekamen 2015 knapp die Hälfte dieser geringfügig Beschäftigten weniger als 8,50 Euro brutto die Stunde, die Arbeitgeber damals […] mehr

Kommentare

8K14847024. März 2017
Arbeitgeber haben die Möglichkeit Flüchtlingen ohne Einhaltung vom Mindestlohn einstellen und bekommen auf Antrag beim Jobcenter durch Förderung bis zu 50 % erstattet Ich find das irgendwie lustig erst der ganzen Stress und dann sowas Naja im Mai sind Wahlen
7Fee01. Februar 2017
@4 : Angemessene Bezahlung ist die eine Sache. Die sollte aber für alle gelten, egal ob Minijob, Teilzeit oder Vollzeit. Wie in Kommentar "6" schon erwähnt: Minijobs sind für Studenten z.B. die einzige Möglichkeit, neben dem Studium noch Geld verdienen zu können, was existenziell notwendig ist. (nicht jeder hat "reiche Eltern", die alles finanzieren können^^) Andere wiederum nehmen einen Minijob als "Nebentätigkeit" an. Oder Rentner, die noch ein wenig "dazu verdienen" wollen oder müssen. ^^
6Chris198630. Januar 2017
@4 Was machen denn die vielen Menschen die einen Minijob suchen bzw. haben weil sie eben genau dieses Arbeitszeitmodell benötigen? Ich hatte während meinem Studium keine Zeit für eine Vollzeitstelle. Ebenso kenne ich genug Menschen die neben dem Haushalt samt Kindern noch etwas dazuverdienen wollen und sehr froh sind, dass es Minijobs gibt. Mal abgesehen davon ist dieser Vergleich mit der Sklaverei genauso passend wie wenn ich den heutigen Strafvollzug mit einem KZ vergleiche...
5slowhand30. Januar 2017
@4 Der Staat hat doch unter Schröder mit seiner Agenda 2010 dafür gesorgt das Vollzeitstellen in Minijobs gewandelt werden konnten. Es hat heut auch kein Unternehmen den dringenden Wunsch das wieder zu ändern. Allein der Profit zählt. Wenn der Minijobber nicht gerade Harzt IV - Empfänger ist dann kommt dieser Mißbrauch auch nur ganz selten ans Licht.
4ReneBerlin130. Januar 2017
Minijobs und Mindestlohn sind moderne Sklaverei und gehören abgeschafft. Soll der Staat lieber für Vollzeitstellen und angemessene Bezahlung sorgen ....
3wkloss30. Januar 2017
Gesetze sind gut, wenn diese richtig kontrolliert werden wie z. Bsp. im Straßenverkehr! Und wer wird dann bestraft? Das Opfer, denn es hätte sich ja wehren können, weil es ja soooo viel verdient! Mittelalterliche Methoden hatte ich letztens gehört!
2SunnyBrB30. Januar 2017
Es ist schon traurig das Menschen so schlecht bezahlt werden auch wenn sie nur Minijobs haben.Die Arbeitgeber die zu wenig zahlen sollten vom Gesetz her bestraft werden weil sie die Menschen nur ausnutzen.
1Folkman30. Januar 2017
Er ist nicht unbedingt ein Geheimnis, dass ein Gros der Minijobs nur geschaffen wurde, weil sie ein verlockendes Modell für den Arbeitgeber darstellen. Zu erwähnen ist allerdings auch, dass die geringfügigen Stellen oft nur ein legaler Deckmantel sind, unter dem die restlichen Stunden schwarz bezahlt werden, wovon dann AG und AN profitieren...