Berlin (dts) - Die Forderung des Chefs der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen nach Aufhebung sämtlicher Corona-Beschränkungen stößt unter Staatsrechtlern, Politikern und Epidemiologen überwiegend auf Zustimmung, es kommen aber auch Kritik und Einschränkungen. "Die Aufhebung von […] mehr

Kommentare

27Tashunkawitko06. Juli 2021
@26 Da hast Du ihn gut beschrieben! ;-) FDP eben....
26wimola06. Juli 2021
@25 ) Ich will jetzt dieses böse Wort "Krümelk..." nicht benutzen. - Wir haben offensichtlich schon bei diesem, kleinen Begriff "Verantwortung" erhebliche Differenzen. Bei mir schließt Verantwortung immer! auch meine Umwelt mit ein. Bei Dir geht es immer nur um das schnöde ICH.
25AS106. Juli 2021
@24 Das ist keine Übernahme von Eigenverantwortung, sondern das Gegenteil.
24satta06. Juli 2021
@23 Doch, das geht, in Sachsen z.B. da wurde sich in Eigenregie über vieles einfach hinweggesetzt, was vorgeschrieben wurde.
23AS106. Juli 2021
@22 Das habe ich sehr wohl verstanden. Trotzdem: Eigenverantwortung kann nur übernehmen, wer die Freiheit hat, etwas zu tun oder zu lassen. Wenn Schutzmassnahmen vorgeschrieben sind, ist die Eigenverantwortung hinfällig und kann nicht übernommen werden.
22wimola06. Juli 2021
@21 ) Mein Kommentar bezog sich auf die Forderung von @smailies " Ich bin für die Rückkehr zur Eigenverantwortung der Bürger!" ....
21AS106. Juli 2021
@11 Du widersprichst Dir selbst. Eigenverantwortung kann ich nur übernehmen, wenn ich auch die Freiheit dazu habe, diese zu übernehmen. Und dass in den letzten Monaten massiv Menschenrechte eingeschränkt wurden, das steht wohl ausser Frage.
20thrasea06. Juli 2021
@19 Bei uns läuft das unter dem Begriff Stadtranderholung :-) Ja, sehr beliebt bei den Kids, zu recht. @18 Guck, das meine ich. Dass unter Pandemiebedingungen etwas andere Regeln gelten, muss man wohl akzeptieren. Aber es ist möglich. Es gibt derzeit keine gesetzlichen Verbote, die das verhindern würden. Du hast das aber als Beispiel für aktuell eingeschränkte Menschenrechte gebracht (gerne in @10 nachlesen). Sorry, da hat das Bullshit-Barometer stark ausgeschlagen...
19smailies06. Juli 2021
@16 : Waldheime sind Freizeitangebot, die in der Regel wohnortnah und ohne Übernachtungen stattfinden, meist wochenweise. Also ideal für arbeitende Eltern mit Kinder im Grundschulalter, da die Kinder dort tolle Programme erleben mit gleichaltrigen, verpflegt sind und abends in der Regel todmüde heimkommen und schnell und lang schlafen :)
18smailies06. Juli 2021
@17 Danke, das scheinen manche nicht zu verstehen. @15 : Es findet manches statt, viele dürfen nur mit sehr viel geringeren Kapazitäten arbeiten oder haben abgesagt, weil die Organisation so kurzfristig gar ncht mehr möglich ist. Unsere Vereinsfreizeit findet auch statt und hat sogar noch Plätze frei. Das ist aber kein Waldheim und wir haben das Risiko auf uns genommen, im schlimmsten Fall eben absagen zu müssen und auf den Kosten sitzen zu bleiben.
17AS106. Juli 2021
@16 Der Besuch von Ferieneinrichtungen für Kinder ist kein "Abschieben", sondern eine Förderung der Entwicklung durch die Gelegenheit, in einem veränderten sozialen Umfeld neue Erfahrungen zu sammeln und auch soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln.
16satta06. Juli 2021
Hier in Sachsen finden auch ganz normal mehrtägige Klassenfahrten in entsprechende Einrichtungen statt. Ich würde nicht von alleine auf die Idee kommen, meine Kinder die Ferien über in irgendwelche Heime abzuschieben, wo sie am Ende vielleicht noch von dubiosen Betreuern misshandelt werden. Zumindest nicht im Kindesalter bis 14, wo sie sich noch nicht wehren können.
15thrasea06. Juli 2021
@13 Sind denn die Vorgaben in den Bundesländern so unterschiedlich? Hier im Ort findet die kommunale Ferienbetreuung definitiv statt. Die Freizeiten der Vereine und kirchlichen Einrichtungen finden ebenfalls statt. Ich habe den Eindruck, dass gerne über Einschränkungen und Maßnahmen gejammert wird, die längst nicht mehr flächendeckend bzw. gar nicht mehr in Kraft sind.
14smailies06. Juli 2021
... um die sich keiner kümmert. Weil beide Eltern arbeiten müssen, sonst langt das Geld nicht. Wie sagt man so schön? Ein Teufelskreis. @11 : Ich habe alles wozu gesagt?! Aber bitte, gerne geschehen.
13smailies06. Juli 2021
@11 , @12 : Also ihr denkt, dass staatliche Regulierung die beste Lösung darstellt? Stimmt, es sind nicht mehr viele Einschränkungen, wir haben eine Inzidenz von unter 10 erreicht. Ab welcher Inzidenz sollen alle Freiheitsrechte wieder uneingeschränkt gelten? Ich weiß von Familien, die diesen Sommer am Stock gehen werden, weil ihre Kids nicht in die Waldheime können. Aber das sind ja nur Familien mit geringem Einkommen. Und dann schimpfen die Leute auf der anderen Seite wieder über die Kinder,...
12satta06. Juli 2021
@10 Da es kaum Eigenverantwortung der Bürger in der Pandemie gab und gibt, gerade hier im FREIstaat Sachsen, müssen alle Vorgaben klitzeklein von staatlichen Stellen kommen. Mit allen damit verbundenen Unzulänglichkeiten.
11wimola06. Juli 2021
@10 ) Wahrlich, das sind schon ziemlich große Geschütze (Menschenrechte), die Du da auffährst "folgende Menschenrechte in Deutschland noch eingeschränkt: ..." - Wäre dann nicht ein wenig mehr Eigenverantwortung, die Du ja voraussetzt, tatsächlich gefragt und eben nicht die Forderung nach den "Freiheiten", die Du anführst? - Naja, @7 hat dazu ja schon alles ausgeführt. Danke dafür.
10smailies06. Juli 2021
@8 : Ich rede nicht von Gesichtslappen in Supermärkten. Aktuell sind z.B. folgende Menschenrechte in Deutschland noch eingeschränkt: Freie Religionsausübung, Einschränkung von privaten Feiern, Beschränkungen von z.B. Gewerbebetrieben, Waldheim- und Jugendfreizeiten. Ich bin für die Rückkehr zur Eigenverantwortung der Bürger!
9Stiltskin05. Juli 2021
Ich bin zweimal geimpft, und ich mache keinen Hehl daraus, Freiheiten zu genießen. Allerdings ist es für mich selbstverständlich, empfohlene Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und einzuhalten. Ich fühle mich keineswegs in meinen Bürgerrechten massiv eingeschränkt. In Deutschland sind Politiker und Bürger offensichtlich vernünftiger als der Typ von der Downing Street 10, der sämtliche Einschränkungen aufheben will, was ja auch die AFD für Deutschland, "Schluss mit den Corona Irrsinn", fordert.
8thrasea05. Juli 2021
@7 Als ob das Masketragen eine Einschränkung von Menschen- und Freiheitsrechten wäre. Aber ist ja egal – wir haben die einmalige Gelegenheit, einen Feldversuch zu beobachten. Johnson will in Großbritannien alle Maßnahmen aufheben – trotz der Probleme mit Delta, trotz einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 257. Lasst uns zurücklehnen, beobachten und lernen. In ein paar Wochen können wir hier Resümee ziehen. Einverstanden?
7smailies05. Juli 2021
"Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen." Aus dem link von @2 . Also kann man hier mE nicht mehr rechtfertigen, dass weiterhin MAßnahmen bestehen. Wir reden immer noch von der EInschränkung von Menschen- und Freiheitsrechten.
6Sunshine-Boy05. Juli 2021
Finde auch, das spätestens wenn alle die wollen ein Impfangebot hatten und auch Möglichkeit hatten dies wahrzunehmen sollten alle Beschränkungen aufgehoben werden, ansonsten müsste man diese zumindest für vollständig geimpfte komplett aufheben, weil wenn es so gut wie kein Risiko mehr gibt sind alle Beschränkungen nicht mehr gerechtfertigt, eben so wie es oft in diesen Nachrichten steht, wahrscheinlich wird es aber sowieso nicht dazu kommen und die Maßnahmen werden unendlich weiter laufen. :(
5AS105. Juli 2021
@4 Dem zweiten Satz stimme ich völlig zu. Rücknahme von Einschränkungen hat ohne Wenn und Aber sofort zu erfolgen, wenn die Begründung für diese Einschränkungen nicht mehr verhältnismässig ist. Das hat mit Fairness überhaupt nichts zu tun.
4satta05. Juli 2021
@2 Aber das würde ja bedeuten, dass die Maßnahmen nur mit dem völligen Verschwinden dieses Virus aufgehoben werden könnten. Individuelle Freiheitsrechte kann man IMO schlecht mit irgendwelchen Fairness-Idealen begründen, wie das einige Debattenteilnehmer tun. Das einzig sinnvolle, was man jetzt noch tun kann, ist die Impfbereitschaft der bisher Unentschlossenen zu aktivieren.
3AS105. Juli 2021
@2 Auch hier stellt sich die Frage eben nicht nur aus wissenschaftlicher, sondern auch aus rechtlicher Sicht. Allerdings sind die Grundrechtseinschränkungen durch Tragen von Alltagsmasken und das Halten von Abständen so gering, dass man da mit Lockerungen durchaus warten kann, bis die vom RKI postulierte "starke Verminderung" näher spezifiziert und in Wahrscheinlichkeiten umgerechnet ist. Dann kann man ja entscheiden.
2thrasea05. Juli 2021
... Dieses Risiko muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten." <link>
1thrasea05. Juli 2021
"Wenn aber Selbst- und Fremdgefährdungen wissenschaftlich nahezu ausgeschlossen sind, gibt es für Beschränkungen keinen Raum mehr." Sollte man diese Beurteilung nicht den Experten überlassen? Das RKI schreibt zu Geimpften: "In der Summe ist daher das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. ...