Berlin (dpa) - Die Union unterstützt den Vorstoß der Kassenärzte zu einer Gebühr für Patienten, die ohne vorherige telefonische Ersteinschätzung in die Notaufnahme kommen. Nach Angaben des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) schlägt die CDU/CSU eine Gebühr von 20 Euro vor - und erntete dafür […] mehr

Kommentare

21wimola12. Mai 2023
@14 und 15) Schaut mal, was ich gerade gefunden habe: <link> - Ich wusste gar nichts von einer Praxisgebühr in der Notaufnahme.... - habe auch keine gezahlt.
20Sonnenwende12. Mai 2023
@18 ok, vielleicht habe ich dir unrecht getan. Dann hast du dich aber in deinem Beitrag (5) auch missverständlich ausgedrückt, da du schriebst, dass du dir anschließend die Zeit nahmst, das entsprechend zu organisieren.
19Sonnenwende12. Mai 2023
@17 das mit der kassenärztl. Notfallpraxis haben wir hier schon seit Jahren und es funktioniert gut. Aber auch da machen am meisten die Leute Probleme die sich die Wartezeit beim FA sparen wollen. Denn die werden dort auch an den HA verwiesen. In den NA ist nicht das gleiche zu berichten wie zum Beispiel bei den Zahnärzten, deren Behandlungsfälle nehmen weiterhin massiv zu, was zu einer völligen Überlastung vieler NA führt.
18Irgendware12. Mai 2023
@15 Ich finde es nicht in Ordnung mir zu unterstellen, dass es um "keine Lust auf einen Termin zu warten" ging. Sowas würde ich nicht machen. Ich hatte wirklich Hilfe gebraucht, nach dem ich dort war, hatte ich eine Vorläufige Diagnose, eine Medikation und überhaupt erst eine Idee wo ich mich hinwenden muss. Meine anderen Ärzte hätten mir nie helfen können und ich hatte schon eine längere Odysee mit Facharzt-Pingpong hinter mir. Das System lässt einen in so einem Fall leider ansonsten im Stich
17thrasea12. Mai 2023
dass besonders Patienten aus einkommensschwachen Schichten Arztbesuche einsparten; ein negativer Effekt, der in der Zukunft gesundheitlich massive Auswirkungen haben könnte." Ich halte wenig von der geforderten Gebühr. Ich persönlich finde die Idee am besten, vor/an/bei den Notaufnahmen eine kassenärztliche Notfallpraxis mit gemeinsamem Empfang / Triage einzurichten. Das würde die Notaufnahmen von Bagatellfällen entlasten, die Menschen bekämen aber trotzdem Hilfe.
16thrasea12. Mai 2023
@15 Ich fürchte, da irrst du. Aus dem Wikipedia-Artikel zur Praxisgebühr: "Eine Studie der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat im November 2013 gezeigt, dass die Zahl der Behandlungsfälle beim Zahnarzt seit Abschaffung der Praxisgebühr stark angestiegen ist. Die Zahlen lassen den Rückschluss zu, dass die 10-Euro-Gebühr viele gesetzlich Versicherte vom Zahnarztbesuch abgehalten hat." Und: "Bereits 2005 wurde in einer von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie bemerkt,
15Sonnenwende12. Mai 2023
@13 ich glaube nicht, dass es Menschen davon abhält dorthin zu gehen. Die Praxisgebühr musste in der Notaufnahme auch bezahlt werden. Das hat auch niemanden davon abgehalten. Und das mussten alle bezahlen. Aber Menschen, die wie @2 in eine NA gehen, weil sie keine Lust haben auf einen Termin beim Facharzt zu warten, werden in NA zunehmend ein Problem und behindern die Behandlung von echten Notfällen wie den von @8 . Leichte Erkr. werden von den NA sowieso an den kassenärztlichen Dienst verwiesen.
14Pontius12. Mai 2023
@13 Das "nachher einfordern" würde dann allerdings zu deiner ersten Befürchtung führen: Gerade bei Menschen, die es sich kaum leisten könnten, würden dann aus Angst dafür bezahlen zu müssen nicht mehr hingehen - mit den möglichen Folgen für eine deutliche Verschlechterung der Gesundheit bis hin zum schlimmst möglichen. Vom zusätzlichen bürokratischen Aufwand ganz zu schweigen, da wird es keinerlei Entlastungen geben. Siehe Praxisgebühr...
13wimola11. Mai 2023
Ich halte die Gebühr für falsch. Ggf. hindert sie Menschen, sich Hilfe zu suchen. Für denkbar halte ich eine Variante, in der ggf. nachträglich Kosten eingefordert werden können. Aber das sollte man gründlich überdenken.
12Sonnenwende11. Mai 2023
@11 klar war die Ursache des Verschlusses schon vorher da, nur der Verschluss eben nicht. Da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Aber wie gesagt, der Hausarzt hat eben nicht die richtige Diagnostik betrieben, und bei Unterleibschmerzen als erstes zum Orthopäden zu überweisen finde ich schon sehr seltsam.
11carnok11. Mai 2023
@10 es war ein Darmtumor, der den Verschluss verursachte, also da war der sicherlich schon 2 Wochen zuvor da, nur evtl. etwas kleiner...
10Sonnenwende11. Mai 2023
@8 ein Glück ist das noch mal gut gegangen bei dir. Aber deine Geschichte ist schon wirklich der Hammer und wirft kein gutes Licht auf die niedergelassenen Ärzte. Ich weiß nicht, wie man darauf kommt, bei Unterleibsschmerzen zum Orthopäden zu überweisen. Wobei du den Darmverschluss sicherlich nicht von Anfang an hattest, den überlebt man nämlich keine zwei Wochen.
9Sonnenwende11. Mai 2023
@3 Nein, das Vertrauen in unser Gesundheitssystem schwindet wegen überarbeiteter und überforderter Hausärzte, wie man bei @8 sieht. Ein Notfall bist du ganz offensichtlich nicht gewesen, denn anschließend hattest du ja die Zeit, dir den entsprechenden Facharzt zu suchen. Und dass es richtig war zu kommen sagt man den Patienten in der Notaufnahme immer, schon allein um zeitraubenden Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Hat ja keiner Lust sich damit auseinander zu setzen.
8carnok11. Mai 2023
Reiner Populismus der UNION. Ich selbst hatte starke Unterleibsschmerzen links, Hausarzt schickt mich zum Orthopäden, der meint, ich bräuchte Schuheinlagen (da würden die Scherzen nur ausstrahlen). Nach 2 Wochen weiterer Scherzen und Erbrechen von dunkler Flüssigkeit bin ich in die Notaufnahme und was hatte ich? Einen Darmverschluss. Soviel dazu...
7Fan201611. Mai 2023
...ein Notarzt zustieg. Wäre der RTE ohne ihn los, wäre er wohl heute in der Urne. Nur mal soviel dazu. Wenn nicht mal die Rettungssanitäter die Gefahr einschätzen können, wie soll es dann der Patient...ab wann ist die Notaufnahmegebühr denn berechtigt? Ich rede nicht vom Schnupfen...und das werden die wenigsten sein.
6Fan201611. Mai 2023
Ein Arbeitskollege hatte den Notdienst kommen lassen. Schwersten Durchfall, nichts blieb im Körper. Der Rettungsdienst vor Ort hat sich bei ihm beschwert, warum er wegen solcher Lappalie (Durchfallerkrankung hat ja jeder mal)112 anruft. Er soll wenn er mal wieder kann zum Hausarzt gehen. Meine Kollegin die mit zugegen war bestand aber darauf das der Kollege mitgenommen wird. Dann sind sie mit ihm los und der Kreislauf brach während der Fahrt komplett zusammen sodass der RTW anhalten musste und..
5Irgendware11. Mai 2023
@3 : Und genau wegen solchen Aussagen schwindet das Vertrauen in unser Gesundheitssystem. Es war gut, dass ich in die Notaufnahme gegangen war. Das wurde mir auch dort gesagt, obwohl viel los war. Mein Hausarzt und den Neurologen hatte die Diagnose auch überrascht bzw. beide hatten noch nie etwas davon gehört. Das habe ich auch zum Anlass genommen danach den langwierigen Wechselprozess in Angriff zu nehmen, so wusste ich wenigstens welche Spezialisten ich mir suchen muss und blieb arbeitsfähig
4hichs11. Mai 2023
Ich finde das gut. Viele Leute versuchen die Notaufnahme zu nutzen müssen, weil sie denken der Hausarzt kann nicht helfen und sie nicht monatelangen warten wollen einen anderen Facharzt zu konsultieren. Es löst so einfach viele Probleme, wenn ein paar Leute weniger kommen, die nur wegen Kleinigkeiten vorstellig werden.
3Sonnenwende11. Mai 2023
@2 "Ich habe die Notaufnahme auch schon nutzen müssen, weil mir mein Hausarzt und mein Neurologe nicht helfen konnten und es mit Monatelangen Wartezeiten verbunden ist einen anderen Facharzt zu konsultieren." ''Und genau solche Patienten wie du überfordern Notaufnahmen und verschlechtern die Versorgung von Patienten, die die Nothilfe wirklich brauchen. Wenn dein Hausarzt meint, du kannst warten, dann kannst du warten, so einfach ist das.
2Irgendware11. Mai 2023
Ich finde das nicht gut. Ich habe die Notaufnahme auch schon nutzen müssen, weil mir mein Hausarzt und mein Neurologe nicht helfen konnten und es mit Monatelangen Wartezeiten verbunden ist einen anderen Facharzt zu konsultieren. Es löst einfach gar keine Probleme, außer dass ein paar Leute weniger kommen, die wegen Kleinigkeiten vorstellig werden. Es sollte vor allem daran gearbeitet werden die ärztliche Grundversorgung zu verbessern, das würde Entlastung bringen.
1Sonnenwende11. Mai 2023
Es kommt ja so gut wie nie vor, dass ich der Union zustimme – aber da haben sie recht. Ich hab selber viel in Notaufnahmen gearbeitet und es gibt nichts Schlimmeres als Leute, die genauso gut den niedergelassenen Notdienst rufen oder sich in eine der Notambulanzen der KV begeben könnten aber weil sie meinen, dass sie besser behandelt werden oder schneller dran kommen dann in der Notaufnahme mit einem Schnupfen auftauchen. und sich dann noch beschweren, wenn sie ganz hinten an gestellt werden.