Stuttgart (dpa) - Als erste Stadt in Deutschland hat Stuttgart einen speziellen Feinstaubalarm ausgerufen. Seit heute appelliert die Stadt an ihre Bürger, in den nächsten Tagen freiwillig aufs Auto zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Landeshauptstadt Baden-Württembergs […] mehr

Kommentare

6Cowei18. Januar 2016
@5 das glaube ich nicht. Denn mit blitzern auf der alten Weinsteige usw. ist es nicht getan. Seit neuestem hat man ja nicht mal mehr auf der Theo ein wenig Spaß. Da helfen nur Großprojekte ... denke wenn du schon mal abends nach Feierabend von Vaihingen Richtung Stuttgart runter gefahren bist, weißt du, wovon ich rede. Zweiter Tunnel, direkte Verbindung von B27 usw.
5k1759518. Januar 2016
@4 : Vielleicht kennt Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) ja die Lösung.....
4Cowei18. Januar 2016
Außerdem sind Autos der neuesten Generation so sauber, dass die ausgestoßene Luft sauberer als die angesaugte ist. Aber wer in Stuttgart wohnt der weiß eh, dass das Problem nicht die Autos sondern vielmehr die Lage und Verkehrsführung ist. Und seit neuestem kommen noch so tolle 30 er und 40er Zonen dazu, welche den Verkehr nur noch mehr in die kleineren Straßen verlagert. Ich frag mich echt jedes mal, warum die Stuttgarter Mitbürger so blöd sind und in jeder Wahl den selben Fehler machen.
3k1759518. Januar 2016
Ein guter Teil der Schadstoffe kommt aus den vielen Einzelfeuerungen, die es in vielen der alten Häuser Häusern dort noch gibt. Die Bomber konnten im 2.WK wegen der Tallage Stuttgart nicht gezielt bombardieren. Dazu kommt der - teilweise durch den Rückbau von Stra0en hausgemachte - Dauerstau, der zu viel mehr Emisionen führt als fließender Verkehr. @1 : Die "Ölscheiche" haben in der Vergangenheit dicke Aktienpakete der Autohersteller gekauft und bestimmen den Firmenkurs mit. @2 : Stimmt.
2Chris198618. Januar 2016
@1 Die Autoabgase sind nur ein geringer Teil der Feinstaubverursacher in den Städten. Würde jeder Elektroauto fahren dann wären es je nach Messstelle 5-15% weniger Feinstaub, das wars dann aber auch. Zum Thema: Von den Verhältnissen in Peking sind wir ja sowas von Lichtjahren weit weg.
1Merced18. Januar 2016
Hätte man frühzeitig alternative Antriebe gefördert statt dem Ölsektor den Allerwertesten zu kitzeln, würde es diese Problematik heute nicht geben. Ausbaden dürfen es wieder die Bürger, die auf die Flexibilität des Autos verzichten sollen, weil die Politik wieder erst 5 nach Zwölf merkt, dass es ein Problem gibt. "Vorausschauendes Fahren" hat mein Fahrlehrer damals gepredigt. Wäre die Politik ein Auto würde es schon am Baum kleben.