Berlin (dts) - Das Bundesumweltministerium kämpft weiter gegen die Zulassung überlanger Lastwagen. Er habe "dem Erlass der einschlägigen Verordnung eindeutig und unmissverständlich widersprochen", heißt es in einem Brief von Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth an seinen Amtskollegen Michael […] mehr

Kommentare

9Bonsai02. Januar 2017
@8 Jede Raststätte hat Parkplätze für Schwerlastverkehr, worunter auch die Gigaliner fallen.
8raptor23096102. Januar 2017
Ein weiteres Problem ist, daß LKW-Parkplätze von der Länge her für normale LKWs ausgelegt sind. Nachdem hier jetzt schon zu wenig Parkplätze an Raststätten sind belegen die neuen LKWs also 2 oder gar mehr Parkplätze (ich kenne die Abmessungen nicht.Ich glaube nicht, daß neue Parkplätze für vorgeschriebene Pausen oder für LKW-freie Feiertage geplant oder berücksichtigt worden sind.
7Bonsai02. Januar 2017
Gigaliner haben 60 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und normale Lkw mit 5 Achsen 40 Tonnen. Daher belasten sie die Straßen sehr wohl mehr. Wenn man allerdings davon ausgeht das 2 Giga 1 40 Tonner ersetzen gleicht sich das aus. Was hier schon richtig erwähnt wird, nicht die Lkws sind das Problem, sondern mangelnde Alternativen auf der Schiene. Unsere Konsumgewohnheiten sind das Hauptproblem.
6raptor23096102. Januar 2017
@4 : Dann schaden halt die überlangen LKWs nicht vermehrt die Fahrbahnen. Aber das mit der Bahn nehme ich nicht zurück. Nach einer Nachricht werden 2016/17 215 Güterbahnhöfe geschlossen - und wohin werden diese Transport verlegt? Auf LKWs und je nach dem auf überlange LKWs. Schön die Bahn abbauen - und vermehrt LKWs - obwohl LKW-Fahrer hier im Rheinland kaum noch an Raststätten für vorgeschriebene Pausen Parkplätze finden.
5kiritiano02. Januar 2017
Die Überlangen könnten aber nur auf extra ausgewiesenen Trassen fahren. In Quedlinburg beispielsweise kann keiner von denen etwas ankarren. Das müsste alles auf halber Strecke umgeladen werden in kleinere Fz´s. Ob das was bringt ?
4kbot02. Januar 2017
@2 ich glaube, du verstehst das System nicht so ganz ... erstens haben die LKWs kein Übergewicht, sofern der Spediteur nicht unerlaubt zu viel reinpackt (was ziemlich teuer wird!) und zweitens machen die überlangen LKWs nicht mehr Schaden als normale LKWs, denn was zählt ist das Gewicht pro Achse, d.h. wenn z.B. ein normaler LKW mit 3 Achsen insgesamt 60 Tonnen transportiert und ein langer LKW mit 5 Achsen transportiert 100 Tonnen, dann bringt jede Achse den gleichen Druck (20t) auf die Straße..
3Chris198602. Januar 2017
@1 @2 Die Lang-LKW haben kein höheres zulässiges Gesamtgewicht. Die Straßenschädigung ist daher nicht höher. Da hier aber mehr Volumen transportiert werden kann benötigt man weniger LKW für die gleiche Menge an Waren. Die Bahn ist nicht günstiger und wesentlich unflexibler unter den aktuellen Rahmenbedingungen.
2raptor23096102. Januar 2017
Finde ich gut: Überlange LKWs haben auch u.a. Übergewicht - und zertrümmern auch vermehrt die Fahrbahnen. Das heißt mehr Reperaturen, mehr Baustellen auf der Autobahn, mehr Staus. Da sollte man lieber vermehrt den Transport auf die Bahn verlagern. Anstatt Güterbahnhöfe zu schließen und die Transporte auf LKW zu verlagern sollte man die Bahn ausbauen. Weniger Staus auf der Autobahn, weniger übermüdete LKW-Fahrer, weniger Unfälle mit LKWs, weniger Baustellen auf der Autobahn, weniger Emissionen.
1Mbewis02. Januar 2017
wie wäre es denn ganz einfach die bahn ist günstiger und schneller als ein lkw aber das bekommen die ja nicht hin richtig aufgebaut kann ein güterzug ohne probleme heute mit 250km/h durch deutschland fahren aber er darf aktuell nur 80 km/h fahren dazu fährt er nur hauptknoten punkte an wo ist da das interesse für speditionen