Berlin - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnt die Deutschen zu mehr Qualitätsbewusstsein bei Textilien. "Man kann nicht bei chinesischen Importeuren oder Versandhändlern für fünf Euro ein T-Shirt und Pullover bestellen und glauben, dass der nachhaltig hergestellt wurde, noch produziert ...

Kommentare

(12) tchipmunk · 10. September 2025
@10 Ja, warum nicht? Die EU macht das doch schon, mehr oder weniger erfolgreich. Wer braucht schon China-Schrott, mit der Betonung auf "Schrott". (Warum sollte das "zu beweisen" gewesen sein, dass ich in dem Bereich für EU-Regulierung bin? Wem willst Du hier was beweisen. Du bist ziemlich seltsam.)
(11) krebs77 · 09. September 2025
Ich habe, vor Jahren, schon meine Schwiegertochter gefragt: " Schätzelein, was glaubst du, wo deine Billig Klamotten landen?" SIE: Im Altklamotten Container" Ich: " Nö .. die will keiner haben, weil es Schrott ist!" Dann habe ich ihr die Nähte gezeigt, die Qualität der Stoffe zu anderen Stoffen und, was damit so wirklich passiert. Sieh hat eingesehen, das man dochmal 'ne Mark mehr ausgeben sollte, um NICHT nach der zweiten Wäsche, verzogene Nähte zu haben. Sie hat es eingesehen.
(10) thrasea · 09. September 2025
@9 Also doch eine Forderung nach mehr Regulierung und Verboten. Q. e. d.
(9) tchipmunk · 09. September 2025
@7 Ich glaube nicht, dass man die Hauptschuld den Medien zuschieben kann. Das Thema Fast Fashion ist ein Grund, das stimmt, nur Fast Fashion gibt es schon sehr lange, das ist auch nicht neu. Die Zunahme dessen reiht sich generell ein, in das Thema billiger China-Schrott, der über Paketsendungen bei uns landet (von Plattformen wie Shein & Co.). Das einzudämmen ist schon Aufgabe der EU. Die arbeitet ja daran mit allerlei Richtlinien.
(8) thrasea · 09. September 2025
Medien, die häufig unreflektiert über vermeintliche Änderungen berichtet und damit massiv verunsichert haben, so dass nun noch mehr "Müll" im Sinne komplett verschlissener und unbrauchbarer Kleidung in den Containern landet. "Viele Medien haben in dem Zusammenhang gewarnt, dass kein Stoff mehr in den Haushaltsmüll geworfen werden dürfen. Das sind Falschmeldungen, die auf vielen Kanälen verbreitet worden sind und für Unsicherheit bei Verbrauchern sorgen." <link>
(7) thrasea · 09. September 2025
@6 Danke. Und das Phänomen Fast Fashion ist doch auch nicht von der Hand zu zweifeln. In wie vielen Artikeln haben sich Fachleute über die schlechter werdende Qualität der abgegebenen Sammlung beschwert. Ich habe keinen Grund, das anzuzweifeln. @5 Ein Versagen der EU-Kommission sehe ich nicht. Sie haben mit der Richtlinie dafür gesorgt, dass es in vielen Ländern erstmals Sammelsystem für Kleidung gibt. Deutschland hatte das schon, hier hat sich nichts geändert. Da sehe ich eher ein Versagen der
(6) Pontius · 09. September 2025
@5 Die Fakten: "Für eine Tonne Altkleider werden unterschiedlichen Berechnungen zufolge am Markt nur noch zwischen 10 und 30 Euro bezahlt - statt wie früher 250, 300 oder sogar 600 Euro pro Tonne." <link>
(5) tchipmunk · 09. September 2025
@4 Das, was die Leute in die Altkleidercontainer werfen, hat sich doch kaum verändert. Die Gründe für das Scheitern liegen eher woanders, z.B. hohe Kosten für manuelles Aussortieren, Fahrtkosten für Leerung der Container, geringe Preise für Recycling-Filze, der Autoindustrie gehts schlecht (und den Zulieferern), Containerstandplätze werden u.a. anderweitig gebraucht (z.B. für Ladesäulen oder Packstationen, die den Supermärkten mehr Geld einbringen). Das Versagen sehe ich bei der EU-Kommission...
(4) thrasea · 09. September 2025
@3 Oh, das konnte ich aus deinem ersten Kommentar nicht rauslesen. Naja – nicht jeder will sich die Mühe machen und Kleidung selbst verkaufen oder zum Second Hand geben. Der Weg zum Altkleidercontainer ist deutlich einfacher, rund um die Uhr möglich. Über Jahrzehnte hat das System doch funktioniert. Und wo in diesem Zusammenhang siehst du jetzt politisches Versagen?
(3) tchipmunk · 09. September 2025
@2 Nein, das hast Du falsch verstanden. Schneider stellt einen Zusammenhang her, dass das Geschäftsmodell mit den Altkleidercontainern daran scheitert, dass die Verbraucher nur billige Klamotten dort einwerfen. Warum sollte man hochwertige, noch tragbare Öko-Sachen dort einwerfen? Die kann man direkt in den Second Hand geben und bekommt noch bisschen Geld dafür, oder man gibt sie an Kleiderkammern. An Altkleidercontainern wollen einige nur verdienen, u.a. auch die Supermärkte für die Standmiete.
(2) thrasea · 09. September 2025
@1 Wie jetzt – du setzt nicht auf die Verantwortung jeder/s Einzelnen, was in freier Willensentscheidung gekauft wird? Du forderst dafür mehr Regulierung und Verbote? Habe ich das richtig verstanden?
(1) tchipmunk · 09. September 2025
So wird dem Verbraucher wieder die Schuld gegeben, für politisches Versagen. Was kann der Verbraucher dafür, dass Altkleidercontainer unrentabel geworden sind. Die Entsorger stellen daraus u a. Fussmatten und Innenverkleidung für Autos her, dem Auto ist das wurscht, ob das mal ein Ökopullover war. Das hat miteinander gar nichts zu tun. Kinderarbeit, Wasserverbrauch, Verschmutzung durch Färbemittel, weite Transportwege, das sind Themen bei Textilien...
 
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