Berlin - Umweltminister Carsten Schneider (SPD) will, dass die Pharma- und Kosmetikindustrie dafür aufkommt, die Rückstände ihrer Produkte in Kläranlagen aus dem Wasser zu filtern. "Dass mit der Einführung der 4. Reinigungsstufe in Kläranlagen Mikroschadstoffe im Wasser reduziert werden sollen, ist […] mehr

Kommentare

11SchruppinatorDienstag um 19:46
@10 Mehrere als Zitate markierte Stellen in der News weisen darauf hin. Ich gehe davon aus, dass die Artikel gerade in Zitaten der Wahrheit entsprechen. Wenn dem nicht so wäre, sollte man es ganz lassen. Bleibt ggf. noch der Punkt, dass spätere Aussagen, die das genauer erläutern nicht erwähnt sind. Auch das wäre kein guter Journalismus meiner Meinung nach.
10thraseaDienstag um 19:40
@9 Das war für mich beim Lesen der Meldung sofort klar. Ich finde es schon erstaunlich, aus dieser knappen KI-Zusammenfassung einer Meldung den Vorwurf zu konstruieren, der Umweltminister kenne den Wirtschaftskreislauf nicht.
9SchruppinatorDienstag um 19:13
@7 @8 Konnte man doch einfach erklären oder? Scheint der SPD Mann nicht zu schaffen, was meine eigentliche Kritik war. "Es zahlt die Industrie" klingt halt so schön für viele. "bedeutender Unterschied": Da bin ich mir nicht sicher. Ich vermute eher: Linke Tasche, rechte Tasche, da es schwer nachzuvollziehen und zu berechnen sein wird in der Gegenüberstellung.
8PontiusDienstag um 13:19
Genau aus "es bezahlt doch die Allgemeinheit" wird es das Verursacherprinzip und im besten Falle ein technologischer Fortschritt.
7thraseaDienstag um 13:17
@6 Es ist doch ein bedeutender Unterschied, ob meine Wasser- und Abwassergebühren immer höher ansteigen, oder ob ich beim Kauf bestimmter Produkte eine etwas höheren Preis dafür bezahle. @3 Es geht nicht um neue Einnahmequellen. Es geht um eine neue, zusätzliche Stufe der Abwasserbehandlung. Natürlich kostet die Geld und natürlich muss sie bezahlt werden, völlig unabhängig von Namen und Partei eines Finanzministers.
6SchruppinatorDienstag um 12:49
@5 Es zahlt am Ende immer die Bevölkerung. Es wird halt versucht es der Bevölkerung anders zu verkaufen, man muss ja Wahlen gewinnen. Ich sage nicht, dass Umweltmaßnahmen generell schlecht sind. Nur sollte man die Bevölkerung nicht für dumm verkaufen und ihnen was vorsetzen, was nicht wahr ist.
5PontiusDienstag um 05:45
Was weniger Absatz bedeutet was Entwicklungen stärkt, ohne diese Stoffe auszukommen um den Umsatz wieder zu erreichen - ja die Wirtschaft ist schwör. Wer zahlt eigentlich die Umweltfolgekosten jetzt?
4SchruppinatorMontag um 18:34
Am Ende zahlen es eh die Bevölkerung. Mit seinen Äußerungen wird nur ein Unkenntnis über den Wirtschaftskreislauf offenbart.
3PolarlichterMontag um 13:36
Andererseits braucht man dringend Einnahmequellen, nachdem man mit Klingbeil den Finanzhaushalt in Schieflage brachte.
2ElegandinaMontag um 11:21
Ui, ich hör schon den Aufschrei. Wir müssen deswegen Arbeitnehmer*innen entlassen. Wir gehen zur Produktion ins Ausland. -Ironie off-
1PontiusMontag um 10:38
Noch mehr Bürokratie??? Und schon wieder zum Schutze der Bevölkerung? Denkt doch mal jemand an die arme Wirtschaft...