Berlin (dts) - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat kritisiert, dass viele Städte das Falschparken auf Gehwegen nicht konsequent mit Bußgeldern ahnden würden. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation beruft sich dabei auf eine eigene Umfrage bei bundesweit 104 Städten, darunter alle Großstädte […] mehr

Kommentare

8thrasea23. März 2023
Ich habe die Zettel eine Weile genutzt, als ich noch mit breitem Kinderwagen unterwegs war. Leider hatte ich nicht den Eindruck, dass das zu Verhaltensänderungen geführt hat. Oft hat man die gleichen Autos an der gleichen Stelle auf dem Gehweg parken sehen. Gedankenlosigkeit, Egoismus, vermeintliches "das-habe-ich-schon-immer-so-gemacht"-Recht? Ich weiß es nicht.
7thrasea23. März 2023
@6 Ich verstehe den Aufruf zu Anzeigen so, dass nicht jedes Auto direkt abgeschleppt werden soll, aber ein Bußgeld erhält. Wer nicht gleich anzeigen möchte: Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. hat kleine Handzettel herausgemacht, die mit einem Augenzwinkern auf die Situation aufmerksam machen und auf die Windschutzscheibe geklemmt werden können. Ein Comic auf der Vorderseite, hinten sachliche Informationen zur Gesetzeslage. <link>
6Moritzo23. März 2023
@5 : Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich habe wie schon gesagt nichts gegen das abschleppen wenn dadurch eine Gefährdung besteht oder zu einer solchen werden könnte. Es gibt aber so viele andere Falschparksituationen, wo ein abschleppen eben auch nicht notwendig ist und ein entsprechendes Knöllchen ausreicht. Den Aufruf als solcher, jeden Falschparker als Bürger zur Anzeige zubringen verstehe ich nicht und lehne ihn ab.
5Pontius23. März 2023
@4 Nur weil aktuell gerade keine Gefahr im Verzug besteht, kann gleich ein Feuer ausbrechen, ein Rettungseinsatz notwendig sein oder eine Mutter, Rollstuhlfahrer auf die Straße ausweichen müssen. Selbiges gilt für Parken in zweiter Reihe oder auf dem Radweg. Ich kann den Aufruf schon verstehen, das Verbot besteht ja nicht ohne Grund.
4Moritzo23. März 2023
@3 : Ich sagte doch, da wo Gefahr besteht sollte man Abschleppen. Aber wegen jeden Furz gleich abzuschleppen finde ich eben nicht gut. Das ist halt meine Meinung dazu.
3Pontius23. März 2023
@2 Und wenn die Mutter mit Kinderwagen und kleinem Kind an der Hand dann auf der Straße laufen muss ist es in Ordnung? Oder die Feuerwehr und der Rettungswagen erst auf einen Abschlepper warten muss bzw. das Auto selbst wegräumen müssen, während ihre Kräfte anderweitig sinnvoller eingesetzt wären? Das Argument mit dem Abschlepper und der Verkehrsverstopfung ist übrigens sehr dünn.
2Moritzo23. März 2023
Sorry, für diesen Aufruf der Umwelthilfe habe ich leider kein Verständnis. Im Übrigen schadet es der Umwelt, wenn jedes verdammte Auto sofort abgeschleppt wird. Diese Abschleppfahrzeuge sind Verbrenner, sie verstopfen die Straßen und behindern so ebenfalls den Verkehr. Dennoch, da wo Gefahr in Verzug ist, sollte natürlich abgeschleppt werden. Also wo Feuerwehr und Rettungswege blockiert werden.
1Pontius23. März 2023
"forderte Passanten dazu auf, Falschparker zu fotografieren und Verkehrsbehinderungen zur Anzeige zu bringen." Gleich kommt jemand um die Ecke: Das ist Denunziantentum. Dabei sollte man sich stattdessen mal in die Lage der Blockierten versetzen.