Berlin (dts) - Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, dringt auf eine Halbierung des Fleischkonsums in Deutschland. "Wir müssen die Massentierhaltung reduzieren, damit die zu hohen Stickstoffeinträge sinken und Böden, Wasser, Biodiversität und menschliche Gesundheit weniger belastet […] mehr

Kommentare

12Pontius28. März 2021
Das wird dem Landwirtschafts- und dem Wirtschaftsministerium nicht gefallen. @7 Dann musst du wohl zum Bauern deines Vertrauens gehen und dir dort das Fleisch direkt abholen.
11k29329528. März 2021
@10 : Auf neue Steuereinnahmen wird Klöckners "Tierwohl-Abgabe" hinauslaufen. Im besten Falle werden aus dieser Abgabe neue EU-Subventionen für Bauern, im schlimmsten Falle kassiert Scholz (oder sein Nachfolger) die Kohle. Aber wir Verbraucher haben die Möglichkeit, drauf zu gucken, wo unser Fleisch herkommt. Alles Fleisch ist EU-weit ausgezeichnet, wo es geboren, aufgezogen und geschlachtet ist. Wir müssen nur FRAGEN. Fragt irgendwer? Zu >90 % nicht.
10BigDaddy328. März 2021
@8 Es ist richtig,dass man bei der Produktion ansetzen muss und nicht beim Verbraucher, aber damit lassen sich keine Steuereinnahmen generieren.Zum anderen haben wir innerhalb der EU auch keinen Einfluss darauf,was für Fleisch aus anderen EU Ländern zu uns befördert wird,da wir nunmal einen EU-Binnenmarkt haben.Also alles was Deutschland da im Alleingang versucht ist wirkungslos und die großen Agrarländer der EU werden uns etwas husten.Daher halte ich das ganze für einen Vorwand für neue Steuern
9k29329528. März 2021
@5 : Nein <link> Die Chinesen sind nicht so doof, wie du sie gern hättest. @8 : Mercosur hat die Tücken gleich im Doppelpack: Rinder weiden auf brandgerodeten Flächen und werden noch zusätzlich mit Soja gefüttert, das auch auf brandgerodeten Ex-Urwaldflächen wächst. Warum Deutschland überhaupt Rindfleisch importieren muss, erschließt sich mir auch nicht.
8wimola28. März 2021
@5 ) Selbstverständlich könnte sich etwas ändern, wenn wir Bedingungen schaffen, die die Massentierhaltung in bekannter Form verbietet. Das würde denen, die umsichtig und umweltgerecht produzieren auch den Raum geben, für ihre Produkte ausreichend vergütet zu werden. - Momentan wollen wir doch mit dem Mercosur-Abkommen noch mehr Rindfleisch importieren und damit die Umwelt restlos zerstören.
7Joey28. März 2021
Ich glaube daß viele, darunter auch ich, liebend gerne weniger Fleisch essen würden, dafür hochwertigeres, auch wenn es mehr kostet. Wenn man denn dann auch sicher sein könnte, daß es aus guter Tierhaltung kommt. Oder keine Antibiotika in sich hat. Aber wie kann man da sicher sein? Selbst Gütesiegel können das nicht garantieren. Und den Bauern von nebenan, mit dem man mal tratschen kann und einen Blick auf seinen Hof werfen, den gibt es ja so gut wie gar nicht mehr.
6Wasweissdennich28. März 2021
@4 am Preis die Qualität erkennen kann man ja auch nicht wirklich, aber zumindest kann man davon ausgehen das alles was so billig ist aus der üblichen Massentierhaltung kommt was schlimm genug ist - aber umgekehrt, wenn man nachweisbar Neuland -Fleisch in den Döner wirft und dafür 5,50 Euro nimmt gibt es wirklich Menschen die sich beschweren das der Döner nicht riesig und dafür "viel zu teuer ist", ich finde den Preis eher schon knapp kalkuliert und schade daß diese Angebote selten sind
5BigDaddy328. März 2021
Es würde sich nichts ändern, sondern nur mehr exportiert. Die Chinesen sind bereits jetzt dankbare Abnehmer von deutschem Fleisch und würden sich dann nur über günstigere Preise freuen. Manchmal sollte man nicht ganz so eindimensional denken.
4wimola28. März 2021
@3 ) Wenn das so einfach wäre.:(( - Selbst restlos unanständig billiges Fleisch findet willige Abnehmer. Und welcher Aufschrei, sollten die Preise auch nur andeutungsweise ein normales Level erreichen. - Egal, ob es um Umweltschutz/"Tierwohl" geht - Frau Klöckner lächelt das schon alles weg und hofiert die Fleischindustrie. Sie dürfte wohl kaum auf einer Linie mit Messner sein. Huch, sind ja unterschiedliche Ministerien ...*lol
3Stiltskin28. März 2021
Es sollte eigentlich auch ohne Umweltbundesamt den meisten klar sein, weniger Fleisch zu konsumieren. Aber leider ist die Mentalität unter den Deutschen weit verbreitet, Fleisch zu jeder Zeit in gewünschter Menge, und vor allem billig zu bekommen. Dass dabei die Qualität meist auf der Strecke bleibt, ist offensichtlich nicht jedem klar. Zudem werden durch intensive Zucht wichtige Ressourcen verbraucht/ vernichtet, wie auch die Belastung von Böden/ Gewässern durch Gülle/ Dünger Gefahren birgt.
2Wasweissdennich28. März 2021
Bin schon bei mehr als halbiert, dafür esse ich vermutlich mehr Fisch und Milchprodukte als andere
1wimola28. März 2021
Richtig - Dann können wir ja endlich aufhören, dieses dämliche Mercosur-Abkommen zu vertreten, zu befördern oder daran überhaupt noch einen Gedanken zu verschwenden!