Berlin (dts) - Niedergelassene Ärzte in Deutschland müssen in diesem Jahr mit Umsatzrückgängen rechnen. Das ergab eine Umfrage des Focus unter den Kassenärztlichen Vereinigungen. Von Januar bis März sanken demnach etwa in Hamburg die Einnahmen der Mediziner um fünf Prozent. In Niedersachsen […] mehr

Kommentare

11Muschel18. September 2020
@9 Da muss ich dir hundertprozentig Recht geben.
10Lenna18. September 2020
@10 Es handelt sich dann meistens um Ärzte, die sich wenig mit ihren Patienten beschäftigen, und um Praxen, die schlecht organisiert sind. Anstatt klar zu sagen, dass sie ausgelastet sind, sie nehmen jeden Patient auf. Ich habe es nur einmal in meinem Leben erlebt. Obwohl mir persönlich die fachlichen Kompetenzen der Ärztin sehr wohl bekannt waren, ein schreckliches Praxisteam hinter ihr machte diesen Vorteil zunichte. Da hilft nur eins. Eine andere Praxis finden -auch etwas weiter wenn nötig.
9Dr_Feelgood_Jr18. September 2020
@7 ich hoffe sehr, dass dir bewusst ist, dass das Jammern auf ganz hohem Niveau ist. Ärzte, bei denen man erst in fünf Monaten einen Termin bekommt, haben, so denke ich, nun wirklich keine finanziellen Probleme. Und davon gibt es trotz Corona eine Menge.
8Lenna18. September 2020
@ 5 Das heißt natürlich nicht, dass andere Selbstständige einen ähnlichen Schutzmechanismus nicht brauchen.
7Lenna18. September 2020
@5 Eine gut organisierte Facharztpraxis in Betrieb zu halten, kostet sehr viel Geld. Wenn man von Fachrichtungen wie Augen, Radiologie, Orthopädie oder Dermatologie (sehr viele private Zusatzbehandlungen) absieht, Ärzte mit gut ausgelasteten Praxen verdienen weniger wie nach der Facharztausbildung im Krankenhaus -allerdings mit Bereitschaften. Nur ein großes Kontingent an Privatpatienten hilft dann weiter und diesen hat nicht jeder. Es wäre auch unfair, drauf zu setzen.
6Lenna18. September 2020
@3 Fürs laufende Quadral liegen die Daten noch nicht vor. Für die ellektiven Eingriffen aber -sofern ich weiß- schon lange nicht.
5Dr_Feelgood_Jr18. September 2020
@2 "Die Regelung mit den Ausgleichszahlungen hat aber einige Hürden". Ja, immerhin. Von Ausgleichszahlungen können andere "Selbständige" nur träumen. Aber die können sich ja gerne mit dem menschenfreundlichen HARTZ IV-Amt herumschlagen. @3 yep.
4Wawa66618. September 2020
Hat sich hier irgendwo jemand beschwert? Und muss man aus allem ein Partei-Thema machen? Ich sehe bloß eine Meldung, dass offenbar weniger Arztbesuche stattfanden und die Info, dass Ärzten Ausgleichszahlungen zustehen. Nebenbei wäre evtl ein bisschen Dankbarkeit für Leute, die während Corona beruflich eine riesige Ansteckungsgefahr haben und ihren Beruf trotzdem ohne zu Murren machen, nicht verkehrt. Man muss ja nicht jubeln, aber könnte zumindest das neidische Gejammer mal sein lassen.
3Marc18. September 2020
Das ist keine Überraschung, mittlerweile sollte sich das aber doch wohl wieder etwas ausgeglichen haben, oder?
2Lenna18. September 2020
@1 Die Regelung mit den Ausgleichszahlungen hat aber einige Hürden. Während die Höhe des Umsatzrückgangs bei "nur" 10% liegen muss, der direkte Zusammenhang mit der Pandemie muss bewiesen werden und bei ellektiven Eingriffen ist das nicht so selbstverständlich. Eine unveränderte Praxis­konstellation ist Voraussetzung. Andere Entschädigungen und Finanzhilfen werden ebenfalls verrechnet.
1Dr_Feelgood_Jr18. September 2020
"Ärzten stehen bei hohen Umsatzeinbußen Ausgleichszahlungen der Krankenkassen zu." Wo ist also euer Problem, "wertes" FDP-Klientel? Freiberufler, die keine Ärzte sind, haben ganz andere Probleme, keine "Krankenkassen-Hängematte", und keine Lobby on top.