Berlin (dpa) - Mehr als die Hälfte der Deutschen findet das Tanzverbot an Karfreitag einer Umfrage zufolge gut. 52 Prozent der Befragten befürworten das Musikverbot in Kneipen und Clubs an dem stillen Feiertag. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov mit mehr […] mehr

Kommentare

13colaflaschi11. April 2017
Persönlich find ich, das man das ruhig so wie es ist belassen sollte, 1x im Jahr tut denk keinem weh, und wer feiern gehen will der kann das ja Samstag immer noch tun, da wird schon noch genug los sein (irgendwelche Osterspecial Partys usw) ... Zumal man auchmal ein bischen Rücksicht üben kann, geht ja nicht nur um die christliche Religion, sondern man tut damit ja auch der älteren Generation einen Gefallen mit.
12Photon11. April 2017
@10 sie zu Ostern ein paar Hexen verbrennen oder Jungfrauen opfern wollen. Sie wollen einfach nur Ruhe. Und das einem bundeseinheitlichen Feiertag, der ihnen gewidmet ist. Halte ich nicht für zu viel verlangt und stört mich auch überhaupt nicht. Ich akzeptiere ihre Forderung für mich, richte mich danach und im Gegenzug nehme ich den freien Tag dankend an, ohne mir in der Kirche etwas vorseiern lassen zu müssen. Ist doch fair?!
11Photon11. April 2017
@10 : Ich kann Dir mit absoluter Sicherheit versichern, dass kein heute lebender Christ an einem Kreuzzug teilgenommen hat. Alle mir bekannten Päpste haben in keiner Weise zu irgendeiner Form von Verbrechen aufgerufen. Kein heute noch lebender Kirchenvertreter hat jemals eine heilige Stätte einer anderen Religion besudelt oder zerstört. Was mal irgendwann war, habe ich auch nicht vergessen. Ist aber kein Grund, den Leuten aus dieser Zeit die Bitte um Ruhe abzusprechen. Es ist ja nicht so, dass
10achim66de10. April 2017
Weil Christen...vlt. nicht bewußt ist...welche Verbrechen im Namen Gottes verübt worden sind..??
9Photon10. April 2017
@7 : Naja, das ist wie in einer funktionierenden Beziehung. Man geht eben mit der Frau mal ins Ballett, damit man auch mal besoffen nach Hause kommen kann. Oder in einem Team. Wenn man nicht gleich herum keift, wenn jemand mal zu spät kommt, dann wird auch keiner keifen, wenn man selbst mal zu spät ist. Toleranz ist eben keine Einbahnstraße. Und wenn sich die Christen das wünschen und es niemanden sonst (aus gutem Grund) stört - warum denn nun nicht?
8gabrielefink10. April 2017
@7 Das ist, was eine gute Demokratie ausmacht, nicht nur an seine eigenen Bedürfnisse zu denken, sondern auch mal auf andere Rücksicht zu nehmen und ihnen etwas zu gönnt. Dann klappt das auch mit dem miteinander Leben.
7achim66de10. April 2017
..Rücksicht nehmen....bin dafür, nur sollte es für Alle gelten.....nur Religionsschwachsinn...so oder so.....sollte verboten werden....oder..??
6Photon10. April 2017
Wir nehmen so viel Rücksicht auf Muslime, da können von mir aus auch gern die Christen mal etwas fordern, zumal dieser Feiertag auch ihrer Religion gewidmet ist und alle Deutschen von dem Tag als Feiertag profitieren. Noch dazu dass Ostern das höchste Fest für die Christen ist. Und einen Tag mal Ruhe zu haben, wird weder die Diskothek ruinieren, noch sonst wem schaden. Also von mir aus geht das klar.
5Eisenhower10. April 2017
Ich vermute mal, dass viele der 52% auch deshalb für die Beibehaltung gestimmt haben, weil sie viell. in unmittelbarer Nähe einer Kneipe, etc. wohnen und einfach die Ruhe genießen möchten ;) So schlimm ist es ja nicht, wenn im Jahr auch mal "wirklich Ruhe" herrscht - andererseits ist es für die heutige Zeit natürlich überholt ... man kann also irgendwie beide Seiten/Interessen verstehen, oder?
4ruddi110. April 2017
Von Jens Wiesner "Das öffentliche Musik- und Tanzverbot am Karfreitag und anderen Feiertagen ist anachronistisch und gehört abgeschafft. Wann und wo ich das Tanzbein schwinge, ist Privatsache. Soviel Freiheit muss eine Religion aushalten können."Da schließe ich mich an.
3crochunter10. April 2017
Ach, die stillen Feiertage sind auch mal nicht schlecht, vor allem die entsetzten blicke in den Diskotheken, wenn Mitternacht die Musik auf einmal leise ist und man das Wort des Gegenübers auf einmal verstehen kann. Neben dem Tanzverbot dürfen in den meisten Bundesländern auch keine Autowaschanlagen betrieben werden. Weiß auch nicht warum, konnte die Stelle zum Auto waschen in der Bibel nicht finden. Find ich doof, hab mich aber dran gewöhnt, sind ja nur sehr wenige Tage im Jahr.
2gabrielefink10. April 2017
Interessant. Ich wusste noch nicht einmal, dass es ein Tanzverbot gibt.
1achim66de10. April 2017
Ehrlich...schwachsinnig....