Berlin - Mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland nehmen bei ihrer Anbindung an Bus und Bahn keine positive Veränderung wahr. Das ist das Ergebnis des Mobilitätsbarometers 2024, einer Umfrage des Forschungsinstituts Kantar im Auftrag von Allianz pro Schiene, Bund für Umwelt und Naturschutz […] mehr

Kommentare

17Pontius26. November 2024
Notwendigkeiten brauchen und auch verschiedene Ausgangspunkte am Ende erstmal Verbesserungen vor allem für die urbane Bevölkerung sich positiv auswirken wird.
16Pontius26. November 2024
@14 Ich sehe auf jeden Fall, dass es vor allem in der Einöde schwierig ist. Ich kenns von meiner Stadt zum Beispiel so, dass die Einkaufszentren nahe an Bushaltestellen sind - dann ist nur der Einkauf zurück nach Hause das Problem. Allerdings ist das eben eine Kleinstadt und nicht die 30min entfernte Kita - daher sind das verschiedene Realitäten. Und auch der von dir angesprochen Land - Stadt - Unterschied spielt da mit rein, so dass wir verschiedene Lösungen für verschiedene Voraussetzungen und
15anddie26. November 2024
... Aber um eine Lanze für den ÖPNV zu brechen. Als wir noch in München wohnten, wurde fast alles mit der U-Bahn erledigt und falls mal ein Auto nötig war, gab es glücklicherweise ganz gute Carsharing-Angebote.
14anddie26. November 2024
@6 : Es kommt arg drauf an, wieviel Zeit man fürs Planen aufwenden will. Mit regulärem Bus bräuchte ich fast 90 Minuten, um unsere Tochter in die Kita zu bringen und wieder heimzufahren. Mit dem Auto ist man da 3x so schnell. Einkaufen ist auch nicht prickelnd, weil man das Zeug viel zu weit schleppen muss. Aber um dich zu beruhigen. Wenn ich mal ins Büro fahre, nehme ich den Zug. Aber zum Bahnhof fahr ich mit dem Auto, weil Bus und Zug nicht aufeinander abgestimmt sind....
13Pontius26. November 2024
@12 Es gibt da einen einfachen Drehknopf, den man betätigen kann, und der einen Teil der Problematik lösen könnte: Die Gehaltsspirale.
12Polarlichter26. November 2024
Ein anderes Problem ist jedoch auch der immense Fachkräftemangel im Transport. Es ist heutzutage oft sehr schwer noch Busfahrer und Lokführer ausfindig zu machen, sodass auch da massive Beschränkungen vorhanden sind.
11poseidon26. November 2024
ich hab das versucht im Rahmen unserer makespaces: und es KLAPPT scheinbar NULL: da kann man keine Fördermittel beantragen dafür, da hab ich keine Rechnung, die gebraucht wird, um nächstes Jahr unseren Etat nicht zu schmälern, bla bla bla! an den Leuten, die so etwas brauchen würden hapert es nicht, und die wären sogar bereit, da ab un'zu mit zu machen, wenn sie nicht planen müssen, sondern "nur" etwas TUN: es ginge schon, aber "mühselig ernährt sich das Eichhorn": geht in die makerspaces, Leut!
10poseidon26. November 2024
echt ne gute Diskussion hier: reale Umsetzung und hoffen auf Parteien und Politik wird da NIE etwas ändern können an der Situation: ich frag mich immer: wir haben so viele echt coole Vereine: wieso nicht ein "Überverein", der alle auffordert je 1mal im Monat eine Gemeinschaftsaufgabe zu übernehmen: zB fähige Leute ab zu stellen, die Arbeitslosen, "Refugees", älteren Schülern etc. managet und Fahr/Logistikdienste anbietet - das kann niemals 100% abdecken, aber ab und zu Lücken schliessen...
9poseidon26. November 2024
@3 : ja, mit einem EUR Aufpreis habe ich mitbekommen - aber das ist durchaus echt ok, wenn man sich nicht wie bei uns gefühlt 1 Monat vorher für eine Abholung "anmelden" muss: am besten man plant schon mal Urlaub ein, wenn man spontan irgendwas machen will ODER MUSS... wozu brauch ich da ein dämliches smartphone, wenn ich das 2024 nicht mit einem Click bei einem Bus, denn ich schon aus 500 m Entfernung kommen sehe, veranlassen kann und er gnadenlos an einem vorbei rauscht
8poseidon26. November 2024
@2 ? in MV gibt es ausserhalb Rostock und Schwerin noch andere Menschen??? - keine Sorge: "Spässchen"! Ich komm aus dem Bayrischen Urwald: ich kenn das, was 200, 100, schon 20 km oft, von Region zu Region für einen krassen Unterschied ausmachen, wenn man eine Landesregierung hat mit Finanzministern wie einen der letzten, Herrn Söder!, der sich auf Kosten der Bürger und des Bundes (Verkehrsminister!) profiliert, um andere dauerkritisieren zu können: Gott bewahre uns vor SO EINEM Kanzler!
7ticktack26. November 2024
Wer mehrfach umsteigen muss, sollte pro Umsteigen einen Zusatztakt, oft eine Stunde, einplanen. Ab 2 * Umsteigen wird es heftig und wer am nachts fahren will, kann auch am nächsten Morgen ankommen. Hinzu kommen noch Verspätungen der Öffis vor Ort. Der Zug hat sicher dennoch einen Vorteil, wenn ich Freitags direkt von München Innenstadt nach Berlin Innenstadt fahre. Sonst aber ist nahezu unendlich Luft nach oben. Ich würde gerne mehr aufs Auto verzichten, doch der Zeitunterschied ist oft immens.
6Pontius26. November 2024
@4 Um 1x in der Stunde kann man seinen Tag planen (und auch als Arbeitgeber) - anders ist das mit Bussen 1x am Tage... Die Probleme hinsichtlich der Fahrer und Fahrzeuge ist nichts neues und muss angegangen werden - bis wir selbsttätig fahrende Fahrzeuge haben, wird es wohl noch etwas dauern.
5oells26. November 2024
@4 Und das wird meiner Meinung nach auch immer so bleiben, denn ein attraktives Busangebot auf dem Land zu implementieren wird schlicht unbezahlbar sein (entweder für die öffentliche Hand oder für die Fahrgäste).
4anddie26. November 2024
@3 : Ich weiß und hier wird es von unserem Landrat immer als Vorbild-System deklariert. Aber in einer Diskussion mit Schülern (die das hauptsächlich nutzen wollen) wurde das richtig runtergemacht. Entweder ist der Rufbus voll (fährt ja meist nur ein 7-Sitzer) oder kein Fahrer da und fällt somit aus. Und 1x die Stunde ein Bus (egal ob regulär oder Rufbus) ist nicht wirklich attraktiv. Und somit bleiben wieder aufm Land viele beim Auto.
3Pontius26. November 2024
@2 Es soll in MV auch ländliche Regionen geben mit Rufbusangebot und ähnlichem.
2anddie26. November 2024
Also das M-V so weit vorn liegen soll, wundert mich schon. Also entweder wurden da nur Leute aus Rostock und Schwerin befragt oder es wurde vergessen zu fragen, wann die Befragten das letzte Mal mit dem ÖPNV unterwegs waren.
1Pontius26. November 2024
Schade dass ob der extensiven Bahn-Probleme nicht Bahn und Bus etwas getrennt befragt wurden - auch wenn die Regionalmittel für bessere Verbindungen auch nicht zu groß waren.