Berlin (dts) - Eine breite Mehrheit der Deutschen hält die Kritik von Nebenklägern und Auschwitz-Opfern an der Versöhnungsgeste von Eva Kor, die dem ehemaligen SS-Unterscharführer Oskar Gröning während des Lüneburger Prozesses die Hand gereicht hatte, für unangebracht. Nur jeder zehnte Deutsche ist […] mehr

Kommentare

11Kargam07. Mai 2015
@10 Stimmt. Da hast Du natürlich Recht. Ich denke da muss ich eher sagen, das ich die Kritiker beim besten Willen nicht verstehen kann.
10Perlini07. Mai 2015
@9 Mit dem selben Recht, mit dem du die Kritiker kritisieren darfst: Freie Meinungsäußerung.
9Kargam07. Mai 2015
Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, wieso irgendjemand diese Geste der Versöhnung kritisiert. Mit welchem Recht? Immerhin zeigt man gerade durch Vergebung wahre Größe und auch Stärke, und nicht mit einem Schrei nach Rache. Aber vielleicht ist es auch der Neid, der die Kritiker antreibt, weil diese Dame offensichtlich etwas kann, was viele andere nicht können. Frau Eva Kor hat auf jeden Fall meinen vollsten Respekt.
8k1759507. Mai 2015
@7 : Bei diesem Thema spielt sie gar keine Rolle... Das habe ich lediglich hinzu gefügt, damit gewissse Korinthenk***er keine blöden Bemerkungen machen können.
7Perlini07. Mai 2015
@6 Was natürlich auch für die Kritiker der Frau gilt (und für deren Kritiker). Wobei ich nicht ganz verstehe, warum Strafbarkeit bei diesem Thema eine Rolle spielen sollte.
6k1759506. Mai 2015
Ein Zeichen von Größe, die manch Anderem fehlt. JEDE(R) hat das Recht auf eigene Gedanken und das Recht zu handeln, wie es ihm/ihr beliebt, so lange es keine strafbare Handlung ist.
5k1572806. Mai 2015
Wenn ich die Geste von Eva Kor kommentieren müsste, würde ich bewundernd zum Ausdruck bringen, was sie für ein Verhalten zeigt. Nicht nur, dass sie trotz des Leides, das ihr angetan wurde, diesem Menschen verzeihen kann, obwohl er daran beteiligt gewesen ist, sondern auch, dass sie das vor so breitem Publikum macht und es zeigt. Einfach bewunderswert. Ich bezweifele ernsthaft, dass ich das könnte. Rachegedanken hielte ich für wahrscheinlicher.
4Perlini06. Mai 2015
@1 Wenn sie es so öffentlichkeitswirksam macht, dann ist es nicht mehr nur ihre ureigene Sache. Dann kann man das Wie auf jeden Fall kristisieren.
3KerweManfred06. Mai 2015
Als Unteroffizier war er ein kleiner Befehlsempfänger ohne jede Möglichkeit zu wiedersprechen aber er war ein Geheimnisträger und war damit in dem System gefangen.
2Mehlwurmle06. Mai 2015
Richtig, es ist jedem Opfer selbst überlassen, ob es seinen Peinigern vergeben kann oder nicht. Da sollte man dann nicht mit der Moralkeule kommen.
1k1346506. Mai 2015
Wie diese Frau damit umgeht oder versucht ihre Vergangenheit zu bewältigen ist ihre ureigene Sache --- Niemand sollte sich anmaßen das zu kritisieren.