Berlin (dpa) - Die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser ist laut einer Umfrage so schlecht wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. So haben 61 Prozent der befragten Häuser nach eigenen Angaben im Jahr 2023 Verluste gemacht, 9 Prozent meldeten ein ausgeglichenes Ergebnis und 30 Prozent […] mehr

Kommentare

4Pontius27. Dezember 2024
@1 +2 Abfließende Gewinne können halt weder in die Versorgung der Patient*innen noch in die Taschen der Behandelnden wandeln oder aber in den Portemonnaies der Beitragszahler*innen verbleiben. Das ist definitiv ein Teil der Problematik des gesamten Gesundheitssystems, jedoch nicht das einzige.
3suse9927. Dezember 2024
...sinnvolle Behandlung (auch mal fachübergreifend) unmöglich macht. Wird ein Kollege aus einer anderen Fachabteilung hinzugezogen, muss verrechnet werden, alles, was nicht zur Aufnahmediagnose gehört, ist kaum abzurechnen, Ärzte und Pflegekräfte verbringen viel zu viel Zeit an ihren Schreibtischen statt am Patienten. Da wird dokumentiert, begründet, erfasst während Patienten in ihren Betten liegen und stundenlang, tagelang auf notwendige Untersuchungen warten.
2suse9927. Dezember 2024
Eine Patentlösung wird es dafür nie geben. Vor allem nicht, solange Unternehmen und Gesellschaften Träger von Krankenhäusern sind, die unbedingt Gewinn erwirtschaften sollen. Der Gesundheitssektor ist krank. Zu viel Bürokratie im Alltag des Personals, das sich doch eigentlich um die Patienten kümmern soll, zu viel Mißbrauch der Patienten als Einnahmequelle statt für ihr Wohl zu sorgen. Theoretische Personaldecken, die in der Praxis komplett versagen und ein System der Bezahlung, dass eine ...
1Flugsaurier27. Dezember 2024
Muss ein Krankenhaus gewinnorientiert arbeiten?