Hamburg (dpa) - Jede zweite Frau in Deutschland ist Schönheitsoperationen grundsätzlich nicht abgeneigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift «Gala». Demnach können sich 51 Prozent der weiblichen Befragten einen operativen Eingriff am eigenen Körper […] mehr

Kommentare

6Stiltskin15. März 2018
Eine operative Korrektur eines angeborenen, durch Krankheit oder Unfall hervorgerufenen körperlichen Makels ist verständlich. Nicht aber, wenn viele Frauen, aber auch vereinzelt Männer sich unter das Messer legen, Nervengifte spritzen, oder Implantate einsetzen lassen, um einem Promi ähnlich zu sehen, und die Haut später mal aussieht wie eine Landkarte. Schönheit vergeht, und wenn dann nix in der Birne ist, ist man irgendwann einsam. <link>
5Hannah15. März 2018
Dann oute ich mich mal: nachdem ich 40 kg abgenommen habe, habe ich eine Schönheits-OP machen lassen (Bauchdeckenstraffung). Ja, es was teuer, ja, es hat echt wehgetan, aber ich würde mich wieder dafür entscheiden, auch wenn ich vorher gewusst hätte, wie weh das danach tut. Weil ich danach endlich "normal" aussah. Möpse vergrößern oder Schlauchbootlippen kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Trotzdem möchte ich niemanden verurteilen. Soll doch jeder mit seinem Körper machen, was er/sie will.
4CashKarnickel15. März 2018
Ach Herr Minusklicker, haben wir hier etwa einen verkappten Brust-Operateur oder einen Botox-Artist auf die Füße getreten?
3CashKarnickel15. März 2018
@1 @2 Genau so sehe ich das auch...Die meisten Menschen sehen danach eher schlechter aus, vollkommen unnatürlich und teilweise sogar entstellt. Auch die Mode, sich Botox (NERVENGIFT!!!) ins Gesicht spritzen zu lassen finde ich geradezu psychisch krank.
2tastenkoenig15. März 2018
Nur wenige sehen danach wirklich schöner aus als vorher. Und Plastikmöpse habe ich schon lange über. Dass vor allem Jüngere sich das vorstellen können, ist ein schlechtes Zeichen. Durch die Vielzahl der Beispiele in der Öffentlichkeit und in den Medien hat das eine ungute Selbstverständlichkeit gewonnen, was früher eher die Ausnahme war. Das wiederum erzeugt eine Erwartung an das Aussehen, von anderen wie auch an sich selbst. Keine Ahnung, ob man diesen Selbstoptimierungswahn wieder los wird.
1Muschel15. März 2018
Wer wirklich so blöd ist, sich ohne zwingenden medizinischen Grund aufschneiden zu lassen und das noch für viel Geld, dem oder der ist nicht zu helfen. Schlimmer noch sind die geldgeilen Ärzte. die natürlich nie eine derartige OP an sich selbst ausführen lassen würden.