Berlin (dpa) - Der Umbau des Militärflughafens Büchel in der Eifel für die von der Bundeswehr für die nukleare Abschreckung bestellten US-Tarnkappenjets wird rund 800 Millionen Euro teurer als geplant. Das Verteidigungsministerium bestätigte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, dass die ...

Kommentare

(16) Iceman2004_9 · 27. Juli 2025
Wie immer wurde sich verrechnet - ich habe noch nie gelesen 800 Millionen billiger als geplant...
(15) Sonnenwende · 27. Juli 2025
@12 Ergänzend zu @13 ,14 : die F35 sind ja Mehrzweckkampfflugzeuge, die nicht nur die Tornados bzgl. nukleare Teilhabe ersetzen sollen, sondern auch unsere Verteidigungsfähigkeit in Luft- und Bodenkampf verbessern sollen und eine bessere Integration in die NATO bedeuten.
(14) Pontius · 27. Juli 2025
@12 Es geht nicht nur um den Moment aber auch jetzt haben wir die nukleare Abschreckung und Russland forciert deswegen nur indirekte Angriffe - die ebenso Schaden anrichten, aber deutlich geringere als den direkten. Und da sind die 2 Milliarden dann weniger herausgeschmissen sondern Kostenersparnisse.
(13) truck676 · 27. Juli 2025
@12 Ich befürchte, das siehst Du grundsätzlich falsch. Dass der Ukraine-Krieg noch konventionell geführt wird, liegt imho daran, dass wir die nukleare Abschreckung haben! Und es ist eine der Prioritäten für unsere Verteidigung, das auch aufrecht zu halten!
(12) satta · 27. Juli 2025
Nukleare Abschreckung braucht Dtl. m.E. am aller wenigsten im Moment. Der Ukrainekrieg wird auch rein konventionell geführt und die Bedrohung durch Russland findet in erster Linie durch Desinformation, Cyberkriminalität und Ausspähung, vielleicht noch Sabotageakte statt. Ein Angriff von russischen Streitkräften auf's Baltikum ist noch am ehesten wahrscheinlich, aber da stehen ja schon NATO-Verbände bereit. Das Geld ist leider vollkommen zum Fenster rausgeworfen, schade darum.
(11) truck676 · 27. Juli 2025
Die Planungen zur Anschaffung der F-35 begannen schon ca. 2017 bei der Luftfahrtausstellung in Paris, als sich deutsche Vertreter mit Experten von Lockheed Martin trafen. Noch weit davor war schon klar, dass die Tornados, die ja von den F-35 ersetzt werden sollen, nicht ewig fliegen können. Bereits zu der Zeit muss den Verantwortlichen klar gewesen sind, was auf den Bund zu kommt. Damals lagen natürlich noch ganz andere Preise zugrunde.
(10) Blade · 27. Juli 2025
Ja.. Planer die nicht wissen was sie tun und dazu kommt auch noch das man Salamitaktik machen muss, sonst wird gar nichts mehr gebaut weil immer alles angeblich zu teuer ist.
(9) Pontius · 27. Juli 2025
kaum jemand fordern geschweige denn machen, auch wenn es teurer wird.
(8) Pontius · 27. Juli 2025
Ursprünglich hat man 700 Millionen kalkuliert - die 1.2 Milliarden sind schon ein Zwischenschritt. Sicher auch durch gestiegene Vorgaben aus Amerika, aber eben nicht nur. Sondern auch wegen gestiegenen Baukosten und wegen Zuschlägen bzgl. des Tempos: <link> Und es gilt auch: 2024 hat man im Haushalt 700 Millionen eingeplant und das Projekt nun zu canceln wird
(7) Sonnenwende · 27. Juli 2025
Ist hier aber anders. Der Hauptfaktor für die zusätzlichen Kosten liegt in den Sicherheitsvorgaben der USA, die im Verlauf erst spezifiziert wurden, so jedenfalls steht es in der News, so wurde es auch in der ARD berichtet. Und politisch durchgesetzt werden musste hier gar nichts, der Auftrag erfolgte nach Beginn des Angriffes auf die Ukraine und wird aus dem ersten Sondervermögen finanziert. Da gab es die überwiegende Unterstützung in unserer Bevölkerung bereits.
(6) Pontius · 27. Juli 2025
Das beginnt mit jahrealten Kostenschätzungen, dem angesprochenen bewussten Zuschlag für Firmen mit unseriösen Angeboten etc. Und dann vergisst man gern auch noch, dass die Rohstoffpreise, Löhne und auch Immobilienpreise als Vergleiche in den Zeiträumen ebenfalls ordentlich (teileweise das Mehrfache!) zugelegt haben.
(5) Pontius · 27. Juli 2025
Der Whataboutismus ist nur begrenzt, denn es sollte aufgezeigt werden, dass man Projekte mit (bewussten) Unterschätzungen startet, denn wenn sie einmal in Auftrag sind oder im Bau, dann die billigen Firmen wegbrechen und man andere teurere Angebote wegen Umplanungen nehmen muss, sagt man nicht mehr 'Nein' zu den höheren Kosten. Obwohl im Vorfeld klar war, dass es teurer wird - und man die Projekte nur wegen dem geringen Kostenrahmen überhaupt politisch durchsetzen und beschließen konnte.
(4) Sonnenwende · 27. Juli 2025
Was soll der Whataboutism? Dass andere Dinge, die man noch nicht einmal vergleichen kann, schlimm gelaufen sind ist kein Grund das nicht kritisch zu betrachten.
(3) Polarlichter · 27. Juli 2025
Oder Prachtbauten wie den Berliner Flughaufen oder S21. xD
(2) Pontius · 27. Juli 2025
@1 Dann hast du noch keine AKW-Kostensteigerungen gesehen...
(1) Sonnenwende · 27. Juli 2025
Das ist eine Kostensteigerung um mehr als 65 %. Das finde ich schon erheblich.
 
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