Berlin - Der langjährige "Tagesthemen"-Moderator Ulrich Wickert spricht sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke aus und stellt deren Relevanz für sein eigenes Leben massiv infrage. "Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und […] mehr

Kommentare

13tchipmunkvor 1 Stunde
@12 Na da bin ich mal sehr gespannt auf Deine " konstruktiv mögliche Lösungen"...
12thraseaDienstag um 10:55
@10 Tja, vom Fingerspitzengefühl hatte ich vorher bei dir auch nichts gelesen. Wenn du in @1 "gute Gründe" für Beschränkungen bei U14 siehst, würden diese Beschränkungen ebenfalls "Altersverifikation und Identitäts-Offenlegung, Überwachung + Kontrolle, also gravierende Eingriffe" bedingen. Du siehst, in deine Kommentare kann man genau so viel gutes oder schlechtes hineininterpretieren. Hilfreich wäre es, hier konstruktiv mögliche Lösungen zu diskutieren, anstatt Schwarz-Weiß-Denken anzuprangern.
11tchipmunkDienstag um 08:58
@9 Du willst doch Regulierung für alle "egal welchen Alters" ?! Das Internet war noch nie ein rechtsfreier Raum und die Meinungsäußerung darin war auch bisher noch nie komplett unbeschränkt frei. Die Sanktionierung konnte nur bislang mit Mitteln des Strafrechts gefühlt nicht so gut durchgesetzt werden und es gibt jetzt etwas mehr Möglichkeiten mit DSA & Co... Die Darstellung, bei Social Media hätte sich ein rechtsfreier Raum gebildet, ist einfach inkorrekt.
10tchipmunkDienstag um 08:49
@8 Ich hatte mich ja auch auf seinen Kommentar 5 bezogen und nicht auf seinen Kommentar 2, der nur aus 2 kurzen Sätzen besteht und gar keine Aufzählung negativer Dinge enthält. Auch von "Fingerspitzengefühl" bei der Regulierung lese ich da nichts. Ich denke da interpretierst Du etwas rein. Außerdem betrifft die Regulierung eben nicht nur Art der Inhalte, Werbung oder Algorithmen, sondern eben auch Altersverifikation und Identitäts-Offenlegung, Überwachung + Kontrolle, also gravierende Eingriffe.
9PontiusDienstag um 08:37
@7 indem du mir schwarz-weiß vorwirfst, wirst du wissen, was ich planen würde. Wenn nicht, dann wäre es genau das schwarz-weiße Denken, was du hier vorwirfst selbst ausgeführt...
8thraseaDienstag um 08:36
@7 Oh, ich finde, die Schwarz-Weiss-Sichtweise findet sich in *deinen* Kommentare, insbesondere in @3 . Denn im Kommentar @2 lese ich nicht all die negativen Dinge, die du schreibst, sondern durchaus auch etwas von deinem Satz "Daher plädiere ich bei angedachten Maßnahmen für sehr großes Fingerspitzengefühl und Abstufungen je nach Alter." Die Plattformen regulieren ist eben nicht ein einfaches und striktes Verbieten, sondern bezieht sich auf Algorithmen, Werbung und Art der Inhalte.
7tchipmunkDienstag um 08:26
@5 Ich finde, in Deinem Kommentar zeigt sich eine typische Schwarz-Weiss-Sichtweise. Ja es gibt natürlich Machenschaften und allerlei schädliche Einflüsse. Aber das Internet besteht nicht nur aus schlechten Machenschaften. Einschränkungen, um Schutz einer Nutzergruppe zu erreichen, kann eben gleichzeitig die Freiheiten aller unangemessen einschränken, wenn es schlecht umgesetzt wird. Daher plädiere ich bei angedachten Maßnahmen für sehr großes Fingerspitzengefühl und Abstufungen je nach Alter.
6PontiusDienstag um 08:13
@4 natürlich muss es überprüft werden, vor allem nach Meldung. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und auch die Meinung ist nicht unbeschränkt frei. Dass die getroffenen Maßnahmen in Australien noch nicht der Weisheit letzter Schluss waren, war schon abzusehen. Ich hoffe deine Frage stellst du ebenso #1, denn er will ja ebenfalls Beschränkungen...
5PontiusDienstag um 08:07
Geltende Gesetze auf digitale Postings anzuwenden schädigt also die Meinungsfreiheit und die Demokratie? Der Schutz von Menschen vor korrumpierenden Machenschaften schadet der Demokratie? Dann bin ich für den Schaden der Demokratie anstatt den Schaden der Demokratie ohne diese Regelungen...
4rexoDienstag um 08:05
@2 Ist das dein Ernst? Wie würdest du das anstellen ohne die Meinungsfreiheit zu beschneiden? Wie sollte das überprüft werden? Überwachung? Ich habe einen Bericht aus Australien gesehen, dort lachen die Kinder und Jugendlichen über das Verbot. Es gibt genügend Schlupflöcher...
3tchipmunkDienstag um 07:23
Die sozialen Medien einfach zu regulieren, ohne genau hinzuschauen, das hilft leider gar niemanden. Das könnte sogar gravierende demokratische Schäden verursachen, die Meinungsfreiheit einschränken, oder überbordende Überwachung verursachen. Und am Ende könnten trotzdem Schlupflöcher bestehen bleiben, so dass Jugendliche die Barrieren weiterhin umgehen. Außerdem ist sehr fraglich, ob Erwachsene durch Jugendschutzfunktionen geschützt werden müssen. Es hilft also nicht allen egal welchen Alters.
2PontiusDienstag um 07:03
Die Lösung ist die Regulierung der sozialen Medien. Hilft dann sogar allen Nutzenden, egal welches Alters.
1tchipmunkDienstag um 06:52
Es ist eben eine Einzelmeinung. Problem ist halt, wenn eine 83jährige Einzelmeinung seine eigene Lebensführung als die richtigere hält, und dass einer ganzen jungen Generation überstülpen möchte, die das eventuell ganz anders sieht. Für unter 14jährige gibt es gute Gründe für Beschränkungen, bei 14 bis 18jährigen greift dies aber schnell zu sehr in Grundrechte ein. So einfach ist das Thema also nicht.