Berlin (dts) - Ukraine-Flüchtlinge haben in Deutschland seltener Arbeit als in anderen wichtigen EU-Aufnahmestaaten. Laut einer Auswertung der EU-Kommission geht in Deutschland etwa jeder achte Ukraine-Flüchtling einer registrierten Arbeit nach, im wichtigsten Aufnahmeland Polen tut dies hingegen ...

Kommentare

(10) colaflaschi · 19. Februar 2023
@9 Das mit dem "belegen müssen" mag nervig sein, aber sonst könnte sich ja sonstwer als sonstwas ausgeben ... kA, ich mag keine ungelernten Ärzte, die mich womöglich am Auge operieren wollen, und in Wirklichkeit in Syrien (oder sonstwo) an der Tanke gearbeitet haben; Und was die Sprache angeht: Die meissten Sachen erfordern sowas wie "Teamarbeit", da ist es von Vorteil, wenn man halt die Landessprache oder zumindest Englisch beherrscht.
(9) suse99 · 19. Februar 2023
@7 : Es geht darum, dass auch Menschen, die solche Tätigkeiten durchaus gelernt haben und jahrelang in entsprechenden Berufen gearbeitet, hier noch einmal jeden Mist neu belegen müssen weil es ja nicht reicht etwas zu können, man muss es schriftlich belegen. In einer neuen Sprache um Kurse im Amt betteln für Dinge, die man seit Jahren gemacht hat um irgendeiner Norm zu entsprechen. Es gab da "nette" Beispiele für überqualifizierte Hebammen, denen die Staatsbürgerkundenachweise fehlten. ...
(8) Polarlichter · 19. Februar 2023
Zumal ein Gabelstaplerschein zügig gemacht ist.
(7) colaflaschi · 19. Februar 2023
@3 "Ohne Schein darf man weder Schweißen noch Gabelstapler fahren, etwas offiziell reparieren oder unterrichten" ... Dann macht man eben einen Schweißerschein, oder sieht zu das man einen Gabelstaplerschein bekommt. Kann mir nicht vorstellen, dass es sonderlich förderlich ist, irgendwelche ungelernten Kräfte irgendwelche Rohre zusammenfriemeln zu lassen. Auch hab ich wenig Lust, meine Kinder von wem unterrichten zu lassen, der davon womöglich keine Ahnung hat oder sogar ungeeignet ist
(6) Mehlwurmle · 19. Februar 2023
Interessant fand ich, was die Lokalzeitung letztlich aus dieser Agenturmeldung gemacht hat: <link>
(5) Polarlichter · 19. Februar 2023
Die strukturellen Defizite gab es schon vorher, die Krise macht es nur noch offensichtlicher.
(4) suse99 · 19. Februar 2023
...unterrichten. Ohne Nachweis keine Kinder betreuen, Geld kassieren, in der Gastronomie arbeiten, usw. Geflüchtete sind nicht nur billige Arbeitskräfte im Niedriglohnsektor. Zudem leben sie oft noch in Unterkünften, warten auf Sprachkurse, haben Kinder dabei,, sorgen sich um ihre Angehörigen in der Ukraine,...und scheitern immer wieder an der deutschen Bürokratie.
(3) suse99 · 19. Februar 2023
Es sind doch meistens die immer gleichen zwei Probleme in D, warum Flüchtlinge kaum in Arbeit kommen. Die Sprache und vor allem die Bürokratie. Es ist zu oft nahezu unmöglich fremde Berufsabschlüsse anerkannt zu bekommen. Und wer nicht auf dem Papier beweist, dass mensch etwas kann, hat verloren. Statt in der Praxis etwas beweisen zu können wird erst einmal ein Nachweis auf Papier darüber verlangt. Ohne Schein darf man weder Schweißen noch Gabelstapler fahren, etwas offiziell reparieren oder ...
(2) Ronja · 19. Februar 2023
Mir hat ein Baumarktchef gesagt, die Ukraineflüchtlinge würden, sobald sie mitbekommen, dass sie fast das gleiche Geld vom Staat bekommen wie von ihm wen sie arbeiten, nicht mehr auf Arbeit kommen bzw. gar nicht erst erscheinen. Es ist wirklich erstaunlich, dass wir überhaupt noch Servicepersonal und Reinigungskräfte haben. Ein paar Menschen mit Moral gibt es zum Glück doch noch!
(1) pullauge · 19. Februar 2023
armes Deutschland
 
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