Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der von Klinikärzten beklagten Überlastung auch deren Arbeitgeber am Zug. «Ich habe manchmal den Eindruck, Arbeitgeber im Gesundheitswesen planen noch so wie in den 90er Jahren - und das geht halt im Jahr 2020 nicht mehr», sagte […] mehr

Kommentare

4Wasweissdennich24. Januar 2020
der Stundenwert von Ärzten sollte eigentlich zu hoch sein um die Dokumentation, Verwaltungsaufgaben etc. selbst zu machen - mein Orthopäde hat das schon in den 90ern gemacht - dokumentiert hat er per Diktiergerät während der Untersuchung - das ganze in den Rechner gehackt, die Rechnung geschrieben und die Verwaltung gemacht hat dann seine Mitarbeiterin - keine Ahnung warum Menschen deren Ausbildung 1 Mio Euro kostete solche Sachbearbeiter-Tätigkeiten übernehmen sollten
3CashKarnickel24. Januar 2020
Das Hauptproblem ist ganz einfach die seit Jahrzehnten immer schlimmer werdende Privatisierung von Krankenhäusern/Kliniken, bei welcher irgendwelche Investoren Krankenhäuser übernehmen und dann so viel Profit durch Kürzungen und Mehrbelastung des Personals aus diesen herauspressen möchten wie es nur geht...Eine Schande für unseren "Sozialstaat"...
2Sonnenwende24. Januar 2020
Das Problem ist wohl eher, dass es zu wenig Ärzte gibt. Nicht nur deswegen, weil das immer weniger Leute machen wollen, sondern auch weil die Stellenschlüssel zu niedrig angesetzt sind. Da ist Entlastung bei der Dokumentation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
1anddie24. Januar 2020
Ich weiß nicht, ob eine digitale Dokumentation da wirklich Zeitersparnis bringt. Wenn ich angucke, wie meine Hausärztin am Rechner tippt, um da alles mögliche auszufüllen, wundert mich es nicht, wenn sie über viel Dokumentation klagt. In Papierform wäre sie da definitiv schneller (kann vermutlich nur wieder niemand lesen).