Berlin (dpa) - Fast zwei Jahre nach einem Angriff mutmaßlicher Linksextremisten auf Neonazis in Budapest haben sich sieben Beschuldigte den deutschen Behörden gestellt. Laut einer Erklärung ihrer Anwälte erfolgte dies «freiwillig, trotz drohender Auslieferung», um sich gegen die erhobenen Vorwürfe […] mehr

Kommentare

6thrasea20. Januar 2025
@4 Soweit ich weiß, geht es hier bisher nur um einen Verdacht, nicht um bestätigte Gewalt, nicht um bestätigte Extremisten. Dass man den Fall aufklären soll, versteht sich von selbst, das unterstütze ich absolut. Allerdings sollten deutsche Behörden auch die rechtsstaatlichen Prinzipien wahren und nicht entgegen einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Verdächtige nach Ungarn ausliefern, wie es in diesem Fall mit Maja T. geschehen ist. Das sage ich als Bürger der Mitte.
5FrankOPunkt20. Januar 2025
@4 "Das sehen natürlich einige anders, die weit links am Ufer stehen" - Gewalt zu legitimieren ist und war nie meine Absicht. Mein Widerspruch galt der Passage dass "jeder Extremist ob links oder rechts vor Gericht gehört". Abgesehen davon, dass das Motto "Die Gedanken sind frei" für mich die Demokratie mit ausmacht, finde ich persönlich es gefährlich und falsch, links und rechts in einen Topf zu werfen. Die Meinung muss man natürlich nicht teilen.
4Polarlichter20. Januar 2025
Das sehen natürlich einige anders, die weit links am Ufer stehen. - Aber Bürger der Mitte finden solche Gewaltakte dieses Kalibers allesamt brutal egal welche radikale gewaltbereite Gruppierung dahinter steht. Mich interessiert es nicht die Bohne, ob jemand militanten rechten oder linken Gruppierungen angehört. Gewalt ist Gewalt. Gehört schlicht hart bestraft.
3FrankOPunkt20. Januar 2025
@2 Dem würde ich zwar entschieden widersprechen, aber das hat ja überhaupt niemand behauptet.
2Polarlichter20. Januar 2025
Das rechtfertigt dennoch keine organisierten Angriffe einhergehend mit Körperverletzung. Extremisten jeglicher Art gehören vor Gericht.
1FrankOPunkt20. Januar 2025
Orban greift seit Beginn seiner Amtszeit Rechte an...die Rechte der Bevölkerung, insbesondere die von Andersdenkenden.