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Das Sprichwort „Nicht geschimpft ist genug gelobt“ stammt aus ländlichen, bäuerlichen Traditionen (oft fränkisch, schwäbisch, bairisch) und drückt aus, dass in der Vergangenheit das Ausbleiben von Kritik als Zeichen von Zufriedenheit galt, wobei man mit Lob sparsam umging; es spiegelt eine pragmatische Haltung wider, in der Arbeit als selbstverständlich angesehen wurde, aber heute modernere Anerkennungskultur gefordert wird.