Erfurt/Jena (dpa) - Thüringens CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt will AfD-Rechtsaußen Björn Höcke in einem TV-Duell inhaltlich stellen. Das birgt nach Ansicht des Jenaer Kommunikationswissenschaftlers Tobias Rothmund größere Risiken für die CDU als für die AfD. «Es nutzt in erster Linie Björn Höcke, ...

Kommentare

(23) Net-player · 05. April um 23:27
@22 das mag sein und stimm dir ja auch zu das er und sein Landesverband so eingestuft ist. Aber dennoch gilt der Gleichbehandlungsansatz. Und damit ist er und sein Landesverband zugelassen, solange es rechtlich nicht anders ist, gilt das auch für ihn.
(22) Pontius · 03. April um 05:49
@14 Schon die Überschrift sagt anderes aus: Höckes AfD-LANDESverband ist "erwiesen rechtsextrem" (ich habe das wichtige mal markiert) - und denen geht es darum, die Demokratie auszuhöhlen und abzuschaffen. Die Geschichte mit der Demokratie ist kein Toleranzparadoxon.
(21) Net-player · 02. April um 23:25
@19 ja, da hast du definitiv recht und das wird noch spannend und interessant.
(20) Net-player · 02. April um 23:24
@17 da sind wir ja einer Meinung und was anderes habe ich hier die ganze Zeit nicht gesagt. Und ja zur Regierungsbildung braucht man halt die Mehrheit, entweder durch absolute Mehrheit oder durch Bildung einer Koalition. Was dann wie auch immer richtig oder sinnvoller ist, ist da auch noch eine andere Sache. Und zu Rededuell habe ich vorher auch nur gesagt, wenn es die anderen "dürfen", gilt das auch für alle, ich habe nie behauptet das es ein Recht auf genau das gibt.
(19) Polarlichter · 02. April um 13:37
Auf jeden Fall wird von allen Ostwahlen, die in Thüringen am spannendsten. Wie auch immer das Ergebnis auch ausfällt, wird dann auch noch die wilde Suche nach Partnern sehr interessant und höchstwahrscheinlich aufgrund der illustren Konstellationen wird's richtige Grabenkämpfe um Posten und Konsensinhalte geben.
(18) Sonnenwende · 02. April um 13:26
(2) haben auch keinen Anspruch auf Rededuelle… Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Immer dort, wo auch das Einverständnis eines oder mehrer Partner vorhanden sein muss, besteht kein Anspruch der jeweiligen Partei. Im Falle der Regierungsbildung muss man sich Koalitionspartner suchen, und wenn sich kein Koalitionspartner findet, weil es zu starke Unvereinbarkeiten gibt, kann man auch als stärkste Partei nicht regieren, als Beispiel. Das ist vollkommen demokratisch.
(17) Sonnenwende · 02. April um 13:25
@16 so herum wird ein Schuh raus, aus deiner bisherigen Argumentation nicht. Es haben ja alle politischen Bewerber, die bisher nicht aus einer Wahl ausgeschlossen wurden, die gleichen Rechte. Sie dürfen antreten, Sie dürfen sich wählen lassen, sie dürfen selber wählen, das Ergebnis muss dann entsprechend seiner Mehrheitsverhältnisse akzeptiert werden. Sie haben aber keinen Anspruch auf Regierungsbeteiligung, wenn sie stärkste Partei sind, solange sie nicht die absolute Mehrheit haben, sie (2)
(16) Net-player · 02. April um 13:21
@15 Stimme ich dir voll und ganz zu. Was mich an geht habe ich es auch mehrfach nicht auf das Rede Duell beschränkt oder festgemacht. Das ist freiwillig, sowie Ramelow zu dem Gespräch in der Form ja auch nein gesagt hat. Da es aber zwei andere gibt (Voigt und Höcke) wird es nun mal stattfinden und ist nicht unüblich.
(15) tastenkoenig · 02. April um 13:14
Ihm stehen ja die gleichen Rechte zu. Aber noch mal: es gibt kein Recht auf ein Duell. Helmut Kohl z.B. hat sich auch immer einem TV-Duell verweigert.
(14) Net-player · 02. April um 12:59
@13 ja das ist mir klar. Das ist auch wichtig, denn ja dein Link verweist darauf das Höcke als Rechtsextremist gilt, das finde ich auch alles so nicht toll, dennoch darf er nach bisherigen Stand hier antreten mit seiner Partei und er als Spitzenkandidat, damit stehen ihm die gleichen Rechte beim Wahlkampf zu, wie allen anderen. Auch wenn man das nicht richtig findet, das gehört auch zu einer gerechten Demokratie. Ansonsten wäre es nur ein verlogener Deckmantel mit dem Namen Demokratie
(13) Pontius · 02. April um 04:44
@12 Dir ist klar, dass du demokratisch argumentierst? <link>
(12) Net-player · 02. April um 00:47
Ja wobei es mir nicht um ein Recht ging oder um das Rede Duell an sich, sondern prinzipiell um den demokratischen Ansatz, der für die Gleichbehandlung aller politischen Bewerber gilt. Auch wenn einem etwas nicht gefällt
(11) tastenkoenig · 01. April um 23:20
Es gibt kein Recht auf ein TV-Duell. Voigt hielt es für eine gute Idee, und ein Sender findet sich für so etwas eben auch in unserer weit gefächerten Medienlandschaft. Was es aber gibt ist das Recht, auf so einen Vorschlag nicht einzugehen. Nach dem Spektakel werden wir wissen, ob das eine bessere Idee gewesen wäre.
(10) Net-player · 01. April um 23:14
Auch wenn ich nicht viel Hoffnung habe, das Voigt wirklich den Höcke inhaltlich stellen kann, gehört zu unserer Demokratie auch das alle Parteien die zur Wahl zugelassen sind und auch deren Vertreter die gleichen Rechte haben. Das bedeutet auch ein Rededuell unter den derzeit stärksten Parteien, eben dort AfD und CDU. Die Linke wollte glaube ich nicht aus verschiedenen Gründen. Aber es steht allen zu, wenn man denn hier wieder Verbote will, sollte sich fragen wo fängt man an und hört man auf.
(9) tastenkoenig · 01. April um 20:14
Welt-TV? Na, das passt irgendwie.
(8) Sonnenwende · 01. April um 18:25
(2) Beamtenverhältnis zurückgenommen zu werden. Btw., @5 das angesprochen hat: weiß man schon welcher Sender das bringen soll? Ich hab noch nichts darüber gelesen. Edit: hab was gefunden, das Ganze soll bei Welt-TV laufen und das auch noch am Tag der Befreiung u.a. des KZ Buchenwald <link>
(7) Sonnenwende · 01. April um 18:24
@3 das Beamtenverhältnis von Höcke als Lehrer ist derzeit pausiert. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt sich also die Frage gar nicht, weil er nicht als Lehrer tätig ist, darum wird sie auch nicht weiter verfolgt. Ich glaube das zuständige Land ist auch nicht Thüringen, sondern Hessen. Verbeamtete Lehrer sind immer Landesbeamte, da die Bildungshoheit bei den Ländern liegt. Und ich meine – ist schon länger her – irgendwo gelesen zu haben, dass Höckes Aussichten nicht so gut sind, wieder in das (2)
(6) ichbindrin · 01. April um 18:06
Der Trugschluss ist doch, dass es nicht um Argumentation geht. Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit ist ja keine argumentativ gewonnene Geisteshaltung, sondern ein Weltbild, das man mit (Schein-)Argumenten versucht zu rechtfertigen. Es geht um das Bedienen von Ängsten, das Auslösen von starken Emotionen.
(5) tchipmunk · 01. April um 17:53
@4 Und diese Bühne wird er zu 100% nutzen. Deshalb geht die Frage auch an den Programmdirektor oder Intendanten des jeweiligen TV-Senders, wo auch immer das dann ausgestrahlt wird. Ich meine es gibt da auch eine Mitverantwortung, und wenn der laut Verfassungsschutz ein erwiesener Rechtsextremist ist, warum will man dem dann die Bühne geben. Man kann ja dann nicht in dem TV-Duell drin rum zensieren oder Pieptöne machen, wenn der Höcke da rechtsextreme Äußerungen macht.
(4) truck676 · 01. April um 17:44
@1 Absolute Zustimmung! Der braunen Zecke sollte man nicht die kleinste Bühne bieten!
(3) commerz · 01. April um 13:30
wie ist eigentlich der Beamten Status von Höcker? Gibt es keine Regeln, die zumindest hier etwas bewirken können? Für mich wirkt es unglaubwürdig, wenn Anzeigen gestellt werden er jedoch ggf. wieder als Lehrer tätig sein könnte.
(2) Pontius · 01. April um 07:13
"Die CDU hätte sich dann deutlicher als Partei der Mitte und in Abgrenzung zu den beiden anderen sichtbarer machen können. " Könnte das ein weiterer (kleiner) Grund neben Höcke gewesen sein, warum Ramelow an dieser "Diskussion" nicht teilnehmen will?
(1) Folkman · 01. April um 07:06
Ein sehr fragwürdiger und ziemlich gefährlicher Versuch, diesen beinharten Nazi-Ideologen, der den Rechtspopulismus im Schlaf beherrscht, alle einschlägigen Argumentationslinien auswendig kennt und Fakten ungeniert auf den Kopf stellt, ohne rot zu werden, in die Ecke drängen und entzaubern zu wollen. Dafür muss man selber schon mit allen Wassern gewaschen sein, was Voigt imA nicht unbedingt ist...
 
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