Brüssel (dpa) - Die Türkei macht ihre Drohungen wahr und blockiert vorerst das Verfahren für die Aufnahme von Schweden und Finnland in die Nato. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Bündniskreisen erfuhr, war es am Mittwoch im Nato-Rat nicht wie geplant möglich, den Beschluss für den Beginn der ...

Kommentare

(89) O.Ton · 26. Mai um 00:02
Hach, sie, FIN + SWE, werden NATO beitreten, ob das Erdo paßt oder nicht. In der USA gibts sehr weite Unterstützung dafür, von Demokraten bis Republikaner, das bedeutet wohl "etwas". Z.B. es wird die nördliche Flanke von NATO deutlich stärken und stabilisieren. Und Türkei kann auch nicht grenzenlos Solo spielen. Geht doch weitgehend um Erdos Innenpolitik. SWE hat hier offenbar deutlich mehr zu regeln, aber das wird schon vor der nächsten NATO-Sitzung in Juni, denke ich.
(88) mceyran · 22. Mai um 16:53
@87 <link> Hier sieht man gut, was die Türkei an Schweden stört.
(87) Stoer · 21. Mai um 10:42
@83: Auf die Belege für seine Behauptungen kannst du ewig warten...zumal es ja auch gar keine Belege gibt.Er labert stattdessen lustig weiter davon,das Schweden udn Finnland Sanktionen gegen die Türkei eingeführt haben.Verblendet oder auf irgendwelche Propaganda reingefallen...Wenn Erdogan kriegt was er will,dann ist es erlaubt...wenn nicht,dann kein Beitritt. Das nennt man auch Erpressen...und das kann der Typ ja ziemlich gut...
(86) mceyran · 21. Mai um 00:42
@84 Und die Türkei wird ihre Bedenken ganz schnell aufgeben, wenn diese Sanktionen fallen und begonnen wird, ihren Auslieferungsgesuchen zu entsprechen. Hier geht es um Respekt und Gerechtigkeit, und komme mir jetzt nicht mit den Standards wie "Respekt muss man sich verdienen" oder sowas.
(85) mceyran · 21. Mai um 00:41
@83 Ja, siehe Kommentar 66. @84 Du kannst es noch so drehen: Es wurde gezeigt, dass bei den USA und der Türkei unterschiedliche Standards angesetzt werden. Und darum geht es hier. Die Türkei hat mit dem Einmarsch in Syrien (Nachbar!) mindestens genau so ihre Interessen vertreten, wie die USA mit dem Einmarsch in den Irak (dicker Ozean dazwischen!) oder Afghanistan (noch weiter weg!). Die USA wurden dafür nicht sanktioniert, die Türkei aber schon, unter anderem von Schweden und Finnland.
(84) oells · 20. Mai um 22:09
@82 Also halten wir fest: 28 EU-Staaten hatten sich darauf geeinigt, keine Waffen mehr an die Türkei zu liefern (ob Schweden und Finnland jemals Waffen an die Türkei geliefert haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Halten wir ferner fest: die Türkei ist entgegen dem NATO-Vertrag nach Syrien einmarschiert. Und war über die Reaktion der EU-Staaten offenbar so empört, dass sie sich deshalb gegen eine Erweiterung der NATO wehrt (die den Beitrittskandidaten Schutz vor Russland bieten würde).
(83) thrasea · 20. Mai um 20:05
@82 Schweden und Finnland haben die Türkei sanktioniert? Hast du dafür einen Beleg?
(82) mceyran · 20. Mai um 19:59
@81 Also halten wir fest: Schweden und Finnland haben aus denselben Gründen die Türkei sanktioniert, die USA aber nicht.
(81) oells · 20. Mai um 17:15
@80 Es gab und gibt keine Sanktionen der NATO gegen die Türkei. Die EU hat den Einmarsch der Türkei in Syrien verurteilt und sich darauf geeinigt, GRUNDSÄTZLICH keine Waffen mehr an die Türkei zu liefern. Grundsätzlich deshalb, weil es nur Waffen betraf, die in dem Konflikt eingesetzt werden könnten. <link>
(80) mceyran · 20. Mai um 16:52
@79 Die Frage war, ob eine der NATO-Staaten oder Schweden oder Finnland die USA sanktioniert haben, und nicht, ob sie keine Waffen geliefert haben. Es muss ja nicht um Waffen gehen, und "nicht geliefert" und "sanktioniert" sind auch nicht dasselbe.
(79) oells · 20. Mai um 16:11
@78 Die NATO-Länder liefern keine Waffen an die Türkei wegen deren "militärischen Operationen" auf dem Staatsgebiet Syriens. Sicherlich hat die Türkei 2003 auch keine Waffen an die USA geliefert (das wird der USA nur ziemlich egal gewesen sein).
(78) mceyran · 20. Mai um 15:55
@75 Es geht hier auch um Gerechtigkeit. Also: Welche NATO-Staaten und welche der Staaten Schweden und Finnland haben die USA wegen des völkerrechtswidrigen Einmarschs in den Irak sanktioniert?
(77) Mike_1 · 20. Mai um 15:43
@76 почему это сюрприз? wieso ist das eine Überraschung?
(76) k456070 · 20. Mai um 11:42
Политика Турции удивляет
(75) oells · 20. Mai um 09:41
@74 "keine Gleichheit im Unrecht" -> wenn jemand bei rot über die Ampel fährt und dafür nicht bestraft wird, kann sich trotzdem niemand darauf berufen, dass er auch nicht bestraft wird, wenn er ebenfalls bei rot über die Ampel fährt
(74) mceyran · 20. Mai um 08:58
@73 OK, und welche Sanktionen haben NATO-Mitglieder gegen die USA verhängt, und welche haben Schweden und Finnland verhängt?
(73) oells · 19. Mai um 23:20
@71 War nach herrschender Meinung völkerrechtswidrig (s. auch <link> Was folgerst Du daraus? Schon mal was vom Leitsatz "keine Gleichheit im Unrecht" gehört?
(72) Stoer · 19. Mai um 23:19
@71: mein lieber Schwan bist du anstrengend...wozu brauch ich Türkische Unterhändler??? ich könnte dir sogar den Block der Seriennummern geben,damit kannst du aber nix anfangen.Ich beende aber die Diskussion hiermit,weil es mir zu blöd wird ,mein Wissen vor einem Sturkopf zu verteidigen und zu erklären.Ich weiss worum es geht zu diesem Thema...und damit gut.
(71) mceyran · 19. Mai um 23:11
@69 Militärluftfahrt ist ein breites Gebiet. Das suggeriert mir jetzt jedenfalls nicht, dass Du mit türkischen Unterhändlern in Kontakt bist und mitbekommen hast, dass es eigentlich im Kern um F-35 geht. Vom F-35-Programm haben auch nicht Schweden oder Finnland die Türkei ausgeschlossen, sondern die USA. Die Türkei spricht aber von Sanktionen von Schweden und Finnland. @70 Und wie ist das mit dem Einsatz US-amerikanischer Truppen im Irak?
(70) oells · 19. Mai um 23:03
@68 Die Länder sanktionieren die Türkei, weil der Einsatz türkischer Truppen auf syrischem Staatsgebiet einen Verstoß gegen den NATO-Vertrag darstellt. Daher wurde auch die Offensive der Türkei von den übrigen NATO-Mitgliedstaaten verurteilt.
(69) Stoer · 19. Mai um 22:57
@66: mit mein Gebiet oder dein Gebiet meine ich die Militärluftfahrt...Bist du in der Militärluftfahrt tätig? wenn ja ,dann solltest du dich damit ja auskennen...wenn nein...dann solltest du dich vielleicht informieren...denn ich kenne mich da bestens aus...wie dem auch sei...@67 hat es zusätzlich noch getroffen,aber die F-35 ist der Hauptknackpunkt des ganzen Waffenstreits...
(68) mceyran · 19. Mai um 22:57
@67 Es ist mindestens genau so logisch, wenn sich die Türkei gegenüber Ländern querstellt, die sie sanktionieren.
(67) oells · 19. Mai um 22:47
@66 Ist doch logisch, dass NATO-Partner keine Rüstungsgüter mehr in die Türkei liefern, wenn diese möglicherweise in Nordsyrien eingesetzt werden könnten.
(66) mceyran · 19. Mai um 22:42
@65 OK, also ist gerade nicht von F-35 die Rede. Vielen Dank für die Bestätigung. Und was (als Türke) "mein Gebiet" ist und was nicht, das überlasse mal ruhig mir. Du kannst ja auch selbst darüber entscheiden, was "Dein Gebiet" ist. @64,65 Die Türkei spricht von abgelehnten Auslieferungsersuchen gesprochen und von Sanktionen, die Schweden und Finnland verhängt haben. Dazu habe ich z. B. das hier gefunden: <link>
(65) Stoer · 19. Mai um 20:41
@63: das Wort F-35 fiel explizit nicht...jedem der aus der Materie kommt...so wie ich...weiss das es sich bei dem verhinderten waffendeal um die F-35 handelt.da es nicht dein Gebiet ist verzeih ich dir das gerne...aber faktisch geht's um f-35
(64) oells · 19. Mai um 20:10
@51 Wie ich bereits schrieb, steht die PKK auf der sog. "Terroristenliste" der EU. Wenn Finnland und Schweden die PKK unterstützen würden (gibt es dafür Beweise?), würden sie ja gegen EU-Recht verstoßen.
(63) mceyran · 19. Mai um 19:55
@60 Aber hat die Türkei denn irgendwas gesagt bezüglich F-35? @62 Mag sein, dass ein Basar so laufen könnte, aber jetzt gerade läuft es nicht so. Das sind also alles Mutmaßungen, an denen Ihr Euch hier gerade einen ab-argumentiert.
(62) 2fastHunter · 19. Mai um 16:12
@59: Das war nur ein, von mir aus der Luft gegriffenes, Beispiel, wie so ein "Basar" ablaufen könnte, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen, wie unangebracht in solchen Situationen Feilschen ist.
(61) Net-player · 19. Mai um 15:36
@57 stimmt, aber die meisten treten doch immer wieder an, außer wenn Sie dann mal in einem Alter oder ähnliches angekommen sind, wo sie nicht mehr wollen, obwohl schon vorher der Gestaltungswille raus war.
(60) Stoer · 19. Mai um 15:27
@59...komm schon...Du weisst doch genau was es damit auf sich hat...Erdogan will die F-35 kriegt sie aber nicht...das sind diese blockierten waffendeals...
(59) mceyran · 19. Mai um 15:24
@58 Hat die Türkei denn irgendwas gesagt bezüglich F-35?
(58) 2fastHunter · 19. Mai um 14:57
@51: Dein Basar suggeriert aber folgendes: "Wir sind dagegen, weil sie die Terroristen bewaffnen. Wenn wir aber die F-35 bekommen, ist uns der Sachverhalt egal und wir stimmen zu." Heikel. Es es nun ein Nogo oder nicht?
(57) 2fastHunter · 19. Mai um 14:56
@55: Sie müssen nicht zurücktreten, nur nach der Legislaturperiode, wenn ihre Ziele erfüllt sind, sich nicht mehr zur Wahl stellen. @51: Jain. Was kommt als nächstes? Deutschland darf nicht in die NATO aufgenommen werden, weil deren Exportüberschuss unsere eigene Wirtschaftsleistung angreift und wir uns dadurch bedroht fühlen? Wie können wir jemanden verteidigen, der uns bedroht? Wie weit will man gehen? Wo ist die Grenze? Klar sollten Probleme angesprochen werden dürfen. Gerne auch vorher.
(56) Net-player · 19. Mai um 14:12
@52 da hast du Recht, da liegt das Problem, da ja die Wähler in der Regel die wählen, die das für Sie passende versprechen und dadurch bilden sich ja die Mehrheiten, die dann in etwa die Mehrheit der Bevölkerung abbilden soll. Doch durch viele "Wahllügen" wird das jedoch auch immer mehr an absordum geführt.
(55) Net-player · 19. Mai um 14:07
@45 vom Ansatz her hast du recht und es wäre wünschenswert wenn es immer so erfolgen würde, aber leider treten die obersten nicht zurück wenn Sie ihre Möglichkeiten für die Besserungen für die Allgemeinheit ausgeschöpft haben. Das ist zum Teil auch das Problem
(54) Net-player · 19. Mai um 14:04
@42 sehr gut formuliert und zusammengefasst. Kann ich nur zustimmen.
(53) Net-player · 19. Mai um 14:02
@41 stimmt das wird meist mit dem Anschein der Allgemeinheit angepinselt. Nur in einem mal eine Nachfrage, sind Wähler nicht auch die Bevölkerung oder besser gesagt ein Teil davon? Um Missverständnisse zu vermeiden, ich stimm dir zu das auf Grund der eigenen Machstellung in vielen Bereichen nicht das umgesetzt wird, was möglich und auch nötig wäre
(52) 2fastHunter · 19. Mai um 13:24
@46: Korrekt! Politiker sollten die Interessen ihren Wähler vertreten. Genau das sagte ich, als ich miente, sie sollen ihre Wahlversprechen einhalten. Was aber wirklich passiert, wenn sie an der Macht sind ist, dass sie versuchen, neue Stimmen zu gewinnen, statt die, die sie schon haben, zu bedienen. Sie lauschen auf die Opposition, um ihnen Wähler abzugewinnen, statt ihre Wahlversprechen umzusetzen. Warum tun sie das wohl?
(51) mceyran · 19. Mai um 13:18
@28 Die Kraftbrühe aber bitte halal. @34 Es geht nicht um Drittländer, sondern darum, dass die Beitrittskandidaten bitte ihre Unterstützung oder Duldung von Terroristen aufgeben. @40 Willst Du damit sagen, nur die Türkei habe einen Willen?
(50) AS1 · 19. Mai um 12:29
@50 Ob Egoismus, Arroganz und Hochmut lobenswerte Charaktereigenschaften sind, mag jeder selbst beurteilen, ich halte sie nicht für besonders positiv. Aber es sind meine Charaktereigenschaften. Warum weiß ich das? Durch Selbstreflexion und -erkenntnis. Wie gesagt, kann ich nur empfehlen. Und ich diskutiere hier sicher nicht, um Sympathien zu erwerben. Insofern sei Dir Dein Eindruck herzlich gegönnt. Und jetzt können sich andere wieder um das eigentliche Thema kümmern.
(49) knueppel · 19. Mai um 12:23
@48 Was anders als das übliche haltlose, polemische Gesülze habe ich von Dir auch nicht erwartet. Umweltschutz als "gesinnungsethisch" zu bezeichnen, untermauert nur den überaus unsympathischen Eindruck, den Du hier fortlaufend hinterlässt. Aber wenn man Egoismus, Arroganz und Hochmut als lobenswerte Eigenschaften betrachtet, ist das wohl normal.
(48) AS1 · 19. Mai um 12:17
@47 Damit zeigst Du nur wieder mal - ebenfalls gebetsmühlenartig - den gesinnungsethischen Ansatz des links-grünen Narrativs. Mit Ideologen wie Dir braucht man diese Diskussion nicht zu führen. Ich empfehle - ebenfalls gebetsmühlenartig - vermehrte Selbstreflexion und -erkenntnis. Aber ist natürlich nur eine Empfehlung.
(47) knueppel · 19. Mai um 12:11
@46 Dinge gebetsmühlenartig zu wiederholen, macht sie nur nicht weniger falsch. Selbstverständlich gibt es trotz aller Gesellschaftlichen Pluralität ein "allgemeingültiges Gemeinwohl". Dieses fängt schon bei der Körperlichen Unversehrtheit jedes Einzelnen an. Diese kann z.B. auf Dauer nur mit einer entsprechenden Umweltpolitik gewährleistet werden.
(46) AS1 · 19. Mai um 12:02
@45 Das Gemeinwohl entsteht durch die Aggregation und den Ausgleich von Partikularinteressen. In der pluralistischen Gesellschaft gibt es kein allgemeingültiges Gemeinwohl, ich wiederhole mich da gerne. Politiker sollten die Interessen derer vertreten, die sie gewählt haben. Das ist das demokratische Prinzip im Rahmen der repräsentativen Demokratie. So etwas wie einen Willen des Volkes gibt es nicht, dazu ist "das Volk" viel zu heterogen.
(45) 2fastHunter · 19. Mai um 11:29
@42: Das Gemeinwohl sollte doch allen Politikern am Herzen liegen. Das ist doch der Grundgedanke von Demokratie: Herrschaft des Volkes. Wer also Politik betreibt, nur um an der Macht zu bleiben, kann nicht der Allgemeinheit dienen, sondern nur sich selbst. Ein guter Politiker tritt ab, wenn er seine (Wahl-)Ziele für das Volk umgesetzt hat. Und genau das schließt doch solche Macht-Poker-Basar-Spielchen aus.
(44) Stoer · 19. Mai um 11:06
@43: hinzuzufügen ist natürlich noch das Handeln,das jeder,der NICHT seiner Meinung ist automatisch ein Terrorist ist...und um solchen Menschen dann habhaft zu werden,schreibt man anderen Ländern vor,wie sie sich zu verhalten haben und was sie zu tun zu haben.
(43) michifritscher · 19. Mai um 11:01
@42: Die Vermengung total unterschiedlicher Dinge ist das, was Populisten machen. Und genau das macht Erdogan sehr gerne. Bzgl. Gemeinwohl habe ich bislang gar nichts gesagt. Aber: Die Türkei nimmt das Gemeinwohl zur Geisel, um Partikularinteressen (noch nichtmal von seinem Land, sondern von ihm persönlich oder seiner Sippe) versuchen durchzusetzen. Vetos sind hierbei ein beliebtes Einsatzmittel.
(42) AS1 · 19. Mai um 10:44
@39 @41 Eure Beiträge zeigen - ihr könnt mich da gerne korrigieren, wenn ihr es anders seht - ein erstaunliches Verständnis in Bezug auf das Gemeinwohl. Gemeinwohl ist nichts Feststehendes, sondern ergibt sich als Ergebnis des demokratischen und politischen Prozesses. Wer meint, das Gemeinwohl zu kennen, ist ein Gesinnungsethiker und Populist.
(41) 2fastHunter · 19. Mai um 10:33
@38: Wenn die Länder, um bei Deinem Beispiel zu bleiben, etwas fordern, dann ist das oft nicht zum Wohle der Bewohner des Landes, sondern zum Erhalt der Wählerstimmen oder des Sessels des bestimmten Politikers. Darin sehe ich schon sehr häufig die persönliche Vorteilsnahme, welche mit den Farben des Allgemeinwohles überpinselt wurde. Das ist doch genau der Grund, warum unsere Kultusminister sich nicht drehen. Denen geht es nicht um Bildung, sondern um ihren Einfluß.
(40) Stoer · 19. Mai um 10:21
Ich hätte ne andere Frage...30 Länder beinhaltet die Nato...eins schiesst quer...ich frage mich,was die anderen 29 Länder davon halten? Erdogan fordert etwas...was ist,wenn die anderen 29 Länder fordern,das er seine Forderungen zurückhält? Es ist Egoismus pur bei dem ... Zusammenhalt kennt er nicht,es ist egal was die 29 anderen denken ( sie haben ja dem Beitritt zugestimmt) es ist nur von Belang,was ER will.
(39) michifritscher · 19. Mai um 09:58
@38: Und genau dieses Verknüpfung völlig unterschiedlicher Dinger, gerade bei Veto-Situationen, schwächt in 95% aller Fälle alle Beteiligten. Und sorgt dafür, dass man immer mehr ohne solche Querschlägern durchzieht.
(38) AS1 · 19. Mai um 09:20
@37 Das hat mit Korruption - also persönlicher Vorteilsnahme - nicht das Geringste zu tun. Und es ist aus meiner Sicht absolut legitim - um bei meinem Beispiel zu bleiben - die Interessen des Bundeslandes durch das Knüpfen solcher Junktime zu vertreten. Insbesondere dann, wenn man dem gewünschten Hauptvorhaben indifferent gegenüber steht.
(37) 2fastHunter · 19. Mai um 08:51
@36: Das ist nicht naiv. So sollte Politik funktionieren. Dass sie es nicht tut, zeigt nur auf, wie korrupt die Politiker durch die Bank sind. Die Diskussion sollte über die Sache geführt und kein Kuhhandel durchgeführt werden.
(36) AS1 · 19. Mai um 08:12
@34 Ist das nicht eine etwas naive Vorstellung davon, wie Politik funktioniert? Der von Dir geschilderte Mechanismus kommt zum Beispiel bei zustimmungspflichtigen Bundesgesetzen auch immer wieder ins Spiel, wenn sich die Länder ihre Zustimmung zu einem Vorhaben durch Zugeständnisse auf ganz anderen Gebieten "abkaufen" lassen. Junktime zwischen völlig sachlich unterschiedlichen Fragen zu knüpfen, gehört zum Tagesgeschäft.
(35) Stoer · 19. Mai um 08:06
@34: So hast du das passend erklärt...sollte jetzt auch jeder verstanden haben..ich kann nicht verstehen,wieso es noch Leute gibt,die Erdogan noch verständnis für diese Entscheidung entgegen bringen...es ist ein gefährlicher Umstand,den wir da haben und wehe ,Putin wittert da seine chance und nutzt dies aus,dann siehts dumm aus für uns alle...
(34) 2fastHunter · 19. Mai um 07:59
@27: Doch, ein Basar ist in diesem Fall nicht o.k. Entweder das Land ist für den Beitritt oder nicht. Zu sagen: Wir sind nur dafür, wenn wir im Umkehrschluss dies oder jenes bekommen, hat nichts mit einer politischen Entscheidung oder der Sache an sich zu tun. "Ich habe nichts, dass Jordanien der NATO beitritt. Aber ich stimme nur zu, wenn ihr dafür sorgt, dass China keine Kohlekraftwerke baut." Das ist Erpressung oder, abgemildert, sich bestechen lassen.
(33) michifritscher · 19. Mai um 07:28
@32: Erdogan versucht bei jeder Gelegenheit ne Extrawurst zu bekommen. Und das mit der Gülenbewegung oder YKP ist bei ihm schon krankhafter Wahn. Zumal der Nato-Betritt schnell gehen muss. Und Russland lacht sich dabei eins.
(32) Net-player · 19. Mai um 01:35
@29 warum läuft es immer darauf hinaus das Erdogan oder die Türkei den anderen eins auswischen wollen? Schon mal versucht die Sicht der Türkei bzw. von Erdogan nach zu voll ziehen? Weil sind mehrere Punkte die die Türkei da anbringt und als Grundlage für Gespräche nutzt.
(31) Net-player · 19. Mai um 01:31
@27 ja bashen können viele gern, gerade wenn einmal ein offiziell Schuldiger feststeht, ohne die andere Sichtweise verstehen zu wollen. Und ja Basar ist doch was schönes, muss nur nicht überall sein
(30) Net-player · 19. Mai um 01:29
@24 das mit der NATO 2.0 ohne Türkei wird nicht so möglich sein, da müsste die Türkei selber sagen das sie raus will, aber ein Tazswurf ist nicht in den Staruten vorgesehen, sowie es auch innerhalb der EU ist. Raus kommt nur das Land was selber austreten will, aber Rauswurf ist nicht möglich.
(29) michifritscher · 18. Mai um 19:18
@27: Ich kann zwischen der Türkei und Erdogan unterscheiden. Und ja, Erdogan legt es wirklich bei jeder Gelegenheit drauf an. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass er drauf steht. Nur mistig, dass er sein komplettes Land mit in den Schlamassel reitet.
(28) Stoer · 18. Mai um 18:40
@27...ochhhhh eine Runde Mitleid...und noch etwas Kraftbrühe damit du das auch verkraften kannst das man gegen deinen Erdogan wettert...
(27) mceyran · 18. Mai um 17:43
@24 Genau, geht ja um die Türkei, kann man wieder schön bashen. @25 An einem Basar ist doch nichts schlimmes, oder?
(26) Mike_1 · 18. Mai um 16:53
Dem lieben Herrn Erdogan kann man doch nicht böse sein, der weiß wo der Hase den Pfeffer versteckt hat, also müssen wir nur von ihm lernen und schon haben wir auch den Durchblick.....
(25) roger1d · 18. Mai um 16:51
B a s a r
(24) michifritscher · 18. Mai um 16:18
Wenn ich "Respekt" und "Empfindsamkeiten" höre muss ich da an ein plärrendes Kleinkind denken... Erdogan gebührt kein Respekt, sondern eine Abreibung. Entweder die USA+EU machen Druck, notfalls auch auf wirtschaftlicher Basis, oder es gibt ne Nato 2.0 ohne Türkei. Zumal die Türkei wirtschaftlich eh schon mit dem Rücken zur Wand steht.
(23) wazzor · 18. Mai um 16:01
Das Problem an der ganzen Sache ist nicht die PKK und was es da noch so alles gibt. Das Problem ist das man in der Türkei schon als Terrorist zählt wenn man Erdogans Meinungen nicht teilt. Dazu gehören auch einige dieser 30 die Ausgeliefert werden sollen, zum Teil Oppositionelle.
(22) Stoer · 18. Mai um 15:50
Und somit zeigt Erdogan der NATO und Putin zugleich wie leicht man ein starkes Bündnis schwächt...und gibt sicher noch Leute die darauf auch noch stolz sind...
(21) 2fastHunter · 18. Mai um 14:00
@17: Ich zitiere mal frei, als ein Schwede mit einem Finnen schreibt: "Sobald Russland über die Grenze tritt, bin ich sofort bereit, meinen Dienst für dein Land zu tun, um es zu verteidigen. Und das fällt mir erstaunlich leicht, wenn man bedenkt, dass ich mich schon allein beim Schreiben dieser Zeilen fast übergeben muss."
(20) oells · 18. Mai um 13:39
By the way: die PKK steht auf der sog. Terroristenliste der EU (und ist damit in den EU-Mitgliedsstaaten verboten)...
(19) mceyran · 18. Mai um 13:27
@18 "..., die Sicherheit gefährdet weder PKK noch YPG." Echt jetzt?!?
(18) Stoer · 18. Mai um 12:45
@17: Woher ich das habe??? Ganz einfach,weil die Türkei ja nicht so ohne weiteres will,das die beiden Länder in die NATO eintreten und laut deiner Ansicht...ich zitiere: Schweden und Finnland sind aber noch nicht in der NATO, also auch keine "Freunde", ...ja du hast es in Anführungszeichen gesetzt...Die PKK und YPG gehen Europa nicht an den Kragen,der Russe schon eher wenn er es will...Schweden und Finnland verstärken somit die Sicherheit Europas,die Sicherheit gefährdet weder PKK noch YPG.
(17) mceyran · 18. Mai um 12:40
@15 Bitte? Schweden und Finnland sind Erzfeinde? Deswegen sind sie auch schon gemeinsam in der EU, oder? Und die Türkei ist übrigens gemeinsam mit Griechenland (!) der NATO beigetreten. @16 Ich habe *extra* "Freunde" in Anführungszeichen gesetzt, weil es um einen Vergleich mit der EU ging, deren Mitglied die Türkei ja bekanntlich nicht ist. Woher Du das mit dem "Türkei will nicht dass sie europäische Freunde sind" herhast, weiß ich auch nicht. Schön, dass Dich nicht interessiert, was TR will :).
(16) Stoer · 18. Mai um 12:35
@14: Finnland und Schweden sind also keine Freunde bloss weil sie nicht in der NATO sind? Ich versteh dich so...Türkei mag keine Schweden und Finnen...sie sind keine Freunde,also mag man sie nicht.Und nun will die Türkei,das die beiden auch keine Europäischen Freunde sind??? Was interessiert mich,was die Türkei will? Diese beiden Länder haben auch ohne NATO viel für Europäische Sicherheit getan.NATO und EU sind davon abgesehen grundverschiedene Dinge...
(15) 2fastHunter · 18. Mai um 12:33
@14: Ich sprach davon, dass die Türkei nicht Schweden oder Finnland erpresst, sondern den Rest der NATO-Staaten, indem es sie sich einfach queer stellt. Und das sollten wohlwollende Vertragspartner sein. Finnalnd und Schweden sind übrigens Erzfeinde und treten gemeinsam in das selbe Verteidigungsbündnis ein, werden im Ernstfall also für den Anderen da sein. Das ist weit mehr, als du gerade von der Türkei für den Rest aufzeigst und ein Armustzeugnis für eben dieses Land.
(14) mceyran · 18. Mai um 12:29
@12 Schweden und Finnland sind aber noch nicht in der NATO, also auch keine "Freunde", und Freunde kann man auch nicht werden, wenn man den Feind unterstützt, indem z.B. Auslieferungsanträgen der Türkei bezüglich PKK-Mitgliedern nicht stattgegeben wird. Das sind nicht "ganz andere Angelegenheiten", sondern essentiell für die Türkei. Diese Sorgen wird man aber schnell aus dem Weg räumen können.
(13) Stoer · 18. Mai um 11:03
@7: die Türkei will diese F-16 nicht sondern besteht auf die F-35...und die kriegt er nicht weil wie @8 beschrieben hat , die Türkei vom Russen die S-400 bestellte.Russland würde sensible Informationen über die F-35 erhalten...das will die USA nicht...verständlicherweise denn die halbe NATO fliegt bald die F-35.
(12) 2fastHunter · 18. Mai um 10:58
@10: Du bestätigst hier gerade, dass die Türkei ihre Stimme als politisches Druckmittel in ganz anderen Angelegenheiten mißbrauchen darf. Das sollte unter Freunden nicht so sein. An der mangelnden Aufnahme der Türkei in die EU ist vor allem der Unwillen der Türkei zum Bekennen zu europäischen Werten schuld. Die EU wird nicht nach türkischem Vorbild geformt. Die Türkei will einer Wertegemeinschaft beitreten, aber die Werte nicht übernehmen. Wie das endet, sehen wir an Ungarn.
(11) Stiltskin · 18. Mai um 10:50
@8: Ich enthalte mich jeder persönlichen Bewertung. Ich habe lediglich auf einen Zeitungsartikel zu der Thematik verwiesen. Natürlich hoffe ich dessen ungeachtet auf eine Einigung, die allen Aspekten gerecht wird. Uneinigkeit in der Nato kann nur Russland von Nutzen sein.
(10) mceyran · 18. Mai um 10:43
@9 Wie ist denn das mit der Aufnahme der Türkei in die EU? Da haben einige Länder auch Einwände. Warum darf die Türkei keine Einwände haben, wenn ein Land in die NATO will?
(9) oells · 18. Mai um 10:31
@8 Die NATO hat derzeit 30 Mitgliedsstaaten, von denen m.W. nur die Türkei Einwände gegen die Aufnahme Schweden und Finnlands hat. Wie man da auf die Idee kommen kann, "dass die Türkei immer alles durchwinken soll", erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht.
(8) mceyran · 18. Mai um 10:19
@2,3,4 Es ist ein diplomatisches Manöver, um zu zeigen, dass man ernst genommen werden muss. Es kann nicht sein, dass die Türkei immer alles durchwinken soll, wenn man etwas von ihr will, sie aber ständig auf Ablehnung stößt, wenn sie etwas will. Letztendlich hat es der Türkei zwar eigentlich eher geholfen (macht dann halt alles selber, s. Drohnen), aber unter Verbündeten ist das eben so naja. @7 Noch eher wegen den S-400, die die Türkei gekauft hat, als man ihr keine Patriots anbieten wollte.
(7) Stiltskin · 18. Mai um 09:55
USA bieten der Türkei F-16 statt F-35-Jets an. Die USA hatten einen Deal für den Kauf von F-35-Kampfflugzeugen platzen lassen. Grund waren Spannungen mit der Türkei wegen des Syrien-Konflikts. <link>
(6) Stoer · 18. Mai um 09:46
Es ist immernoch schlecht recherchiert...es handelt sich nicht um F-16 die die USA nicht liefert sondern um.die F-35...und das aus gutem Grund!
(5) Stiltskin · 18. Mai um 09:40
Angesichts der sich verändernden Sicherheitslage in Europa ist die Entscheidung Schwedens und Finnlands wenig verwunderlich. Man hat erlebt, wie wenig Verträge, z.B zur staatlichen Souveränität der Ukraine, die auch Russland unterzeichnet hat, wert sind. Nichts dürfte indes Putin mehr gefallen, als Nato- Staaten, die sich in Streitereien/ Meinungsverschiedenheiten über die Aufnahmekriterien ergehen. Mal schauen für welche Zugeständnisse Erdogan seine ablehnende Haltung ändert.
(4) oells · 18. Mai um 08:40
@3 Ich glaube schon, dass Erdogan berechenbar ist: er ist immer auf seinen Vorteil bedacht. Eine Nicht-Aufnahme von Finnland und Schweden in die NATO würde ihm nichts bringen. Aber er kann (und wird) sich seine Zustimmung (die aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips erforderlich ist), möglichst "teuer" abkaufen lassen.
(3) Crash67 · 18. Mai um 08:29
@2 vermutlich, aber ich halte den türkischen Präsidenten auch für, sagen wir mal, unberechenbar... 🤷‍♂️
(2) oells · 18. Mai um 08:22
@1 Wird man. Mit viel Geld bzw. Waffenlieferungen der USA.
(1) Crash67 · 18. Mai um 08:21
Ich hoffe, man kann die Türkei von einem Veto abbringen, damit dem russischen Despoten klar die Stirn gezeigt werden kann...
 
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