Berlin (dts) - Trotz eines Haushaltsüberschusses in Milliardenhöhe lehnen die Grünen Steuersenkungen ab. "Der Überschuss zeigt, dass viel zu wenig investiert wurde, um marode Schulen und kaputte Straßen zu sanieren und Gebäudesanierung voranzubringen", sagte Grünen-Chefin Simone Peter zur Zeitung […] mehr

Kommentare

4keinzurueck15. Januar 2017
Mit den Überschüssen die Schulden real abzubauen ist eine nachvollziehbare Idee. Die langfristig gesparten Zinsen ergeben widerum mehr finanzielle Handlungsspielräume. Nur leider tickt unsere Politik überhaupt nicht so, die vorhandenen Mittel werden solange ausgegeben bis nichts mehr übrig ist. Haben sich in der Vergangenheit dennoch Überschüsse abgezeichnet (2006/07) wurden schnell die Ausgaben hochgetrieben und zusätzliche Kredite aufgenommen. Alles andere sind nur Versprechungen vor der Wahl.
3k40830015. Januar 2017
solange Schulden da sind gibt es keine Überschüsse
2tastenkoenig15. Januar 2017
Natürlich heißt ein Überschuss nicht zwingend, dass zu wenig investiert wurde. Aber es wurde eindeutig zu wenig investiert. Merkels Kanzlerschaft ist geradezu davon geprägt, alles auf Verschleiß zu fahren. Schäubles Schwarze Null ist das Goldene Kalb, für das die Infrastruktur allmählich vor die Hunde geht. Eine sehr kurzsichtige Handlungsweise. Erst in der aktuellen Legislatur hat man begonnen, in den allernötigsten Bereichen ein wenig gegenzusteuern.
1Troll15. Januar 2017
Das ist falsch, ein Überschuß heißt nicht, daß zu wenig investiert wird. Im Gegenteil, es gibt Konjunkturphasen, da muß man Überschüsse erwirtschaften, von denen man zehren kann, wenn es wirtschaftlich nicht so gut geht. In sofern gebe ich auch recht, daß ich jetzt auch gegen Steuersenkungen wäre. Aber Deutschlande ist noch immer total verschuldet. Überschüsse müssen auch erst einmal zum Schuldenabbau verwendet werden!