Kiel - Die Sozialministerin in Schleswig-Holstein, Aminata Touré (Grüne), hat die Bundesregierung für die angekündigte steuerfreie 1.000-Euro-Prämie kritisiert. "Es ist absurd, dass die Bundesregierung Entlastungsvorschläge macht, die größtenteils andere zahlen sollen", sagte sie dem "Tagesspiegel" […] mehr

Kommentare

16Beastenjahrn17. April um 19:39
Wenn die Prämie durch kommt, weiß ich jetzt schon, dass unser Weihnachtsgeld nicht gezahlt wird, sondern eben diese Prämie. Klar ist es besser, da steuer- und sv-frei, aber eigentlich nicht zusätzlich. Da aber das WG vom AG vertraglich immer freiwillig gezahlt wird, gibt es dieses Jahr eben kein WG. Ich nehme halt alles was möglich ist, besser als gar nichts. So bleiben mir diese wenigstens diese 1.000 €, anstatt eines WG, dass netto nur vielleicht 600 € wären.
15nierenspender17. April um 13:26
Deswegen hab ich das Wort "überwiegend" da reingeschrieben. Es gibt alles, überall, das ist mir bewusst.
14Pontius17. April um 12:33
Das gilt gleichermaßen für gut laufende Unternehmen: auch da gibt es schwarze Schafe, welche eben keinen guten Lohn zahlen obwohl sie sich das leisten könnten. Und dementsprechend gibt es dort ebenso Menschen, die es nötiger habe als andere.
13Pontius17. April um 12:31
@12 wenn man es mit der Steuer verrechnet, dann ist es unfairer als eine Prämie für alle. Das war der Punkt meines Postes. Und auch bezüglich des Tarifvertrages wäre ich vorsichtig, den einige sind nur knapp über dem Mindestlohn. Selbst beim Beamtentum gibt es Menschen, die bekommen nur 15% mehr als den Mindestlohn (nachdem ein Gericht geurteilt hat, vorher war der Abstand geringer!) - Bitte Vorsicht bei so pauschalen Aussagen.
12nierenspender17. April um 11:41
@10 genau, also was soll dann ne Prämie die eh nur Firmen zahlen können die Ihre Leute eh schon vernünftig bezahlen? Somit muss ich auch @1 recht geben und dir in @3 widersprechen. Und es passt auch zu @8 ,9 Leute die nach Tarif bezahlt werden sind wohl überwiegend nicht die, die so ne Prämie am nötigsten haben.
11Polarlichter17. April um 08:53
@4 Richtig @3 Zudem ist dies nur den gut laufenden Unternehmen møglich und dieses sind oft diese, die ohnehin richtig gute Løhne aufweisen. Schlussendlich profitieren die mit mittlerem und geringerem Einkommen also mal wieder nicht und gehen leer aus.
10Pontius17. April um 07:10
Warum sollen Besserverdienende stärker entlastet werden, wo sie doch breitere Schultern haben? Zumal sie über die Pendlerpauschale eh schon eine größere Entlastung generieren.
9thrasea17. April um 07:10
All das fehlt heute. Deswegen wehren sich die Arbeitgeberverbände auch so sehr. Und im Öffentlichen Dienst, auf den die anderen Branchen schauen, ob der Staat bei seiner selbst vorgeschlagenen Prämie mit gutem Beispiel vorangeht, schreit man am lautesten, dass es dafür kein Geld gäbe. Insgesamt wirkt die 1000-Euro Prämie also wirklich stümperhaft. Und ich stelle mal wieder fest, dass die Ampel besser war als ihr Ruf (zumindest in den frühen Tagen).
8thrasea17. April um 07:08
Ich möchte nochmal auf die Unterschiede zur Prämie 2022-2024 eingehen. Die Ampel hatte das anders aufgezogen und kommuniziert. Damals wurde klar gesagt: Die Prämie soll genutzt werden, damit die Tarifforderungen infolge der hohen Inflation maßvoll ausfallen. Die Menschen sollten also wegen der Inflation schon mehr Geld bekommen, aber es sollte nicht dauerhaft in den Tariftabellen wirksam werden. Das hatte die Ampel auch eng mit den Tarifpartnern abgestimmt.
7thrasea17. April um 07:04
@6 Das wird gesetzlich sicherlich ausgeschlossen. Schon bei der steuerfreien Prämie der Jahre 2022 - 2024 war es so, dass diese nur für *zusätzliche* Zahlungen genutzt werden durfte. Es durften also keine eh üblichen Gehaltsbestandteile umgewandelt werden wie Zuschläge, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligung...
6smailies17. April um 06:57
Tja, wie wäre es mit einer "kreativen Ausgestaltung"? Der Arbeitnehmern verzichtet auf 1000 € steuerpflichtiges Gehalt und erhält im Gegenzug 1000 € steuerfreie Prämie. Das bringt bei einem Jahreseinkommen von ca. 36k etwa 100€ mehr im Geldbeutel, bei 50k sind es ca. 200€, bei 70k schon ca. 300 €. UND der Unternehmer zahlt nicht drauf. Aber klar, sind halt nicht die "versprochenen" 1000 €..
5Pontius17. April um 06:43
@4 da Geld nur einmal ausgeben werden kann, ist es egal ob du die Mehrwertsteuer im Supermarkt oder an der Tanke lässt. Dazu sinken die Einnahmen aus der CO2-Steuer, den diese ist erstens nicht abhängig vom Preis an der Zapfsäule und zweitens wird weniger verbraucht, weswegen insgesamt der Festbetrag pro Liter weniger oft zur Verfügung steht...
4Devil-Inside17. April um 06:39
@3 : Natürlich muss das kritisiert werden. Welches Unternehmen kann mal eben so 1000€ pro MA raushauen? Das Geld müsste wenn von den zusätzlichen Steuereinnahmen aus Mineralölsteuer, CO2-Steuer und MwSt kommen. Von mir auch aus gepfändet bei den gierigen Mineralölkonzernen, die sich alle einen Ast lachen über das dumme Deutschland mit den höchsten Preisen weit und breit.
3Pontius17. April um 06:12
@1 Das Problem sind die aktuell hohen Preise - die zu überbrücken ist eine Prämie doch sehr geeignet. Man kann ja gern die Ausgestaltung, die Betroffenen usw. kritisieren aber eine Prämie an sich?
2Stoer17. April um 05:43
Das war so,wie wenn man im Kindergarten allen Kindern sagt...Ihr kriegt alle jede Woche ne Tüte Gummibärchen,aber eure Eltern müssen sie kaufen...
1Polarlichter17. April um 05:12
Halte von dieser Prämie nichts. Kostet viel und nur ein zeitlich sehr kurzer Effekt ohne einen Funken Nachhaltigkeit. Probleme werden nicht gelöst.