Kiel - Die Sozialministerin in Schleswig-Holstein, Aminata Touré (Grüne), hat die Bundesregierung für die angekündigte steuerfreie 1.000-Euro-Prämie kritisiert. "Es ist absurd, dass die Bundesregierung Entlastungsvorschläge macht, die größtenteils andere zahlen sollen", sagte sie dem "Tagesspiegel" […] mehr

Kommentare

10Pontiusvor 3 Minuten
Warum sollen Besserverdienende stärker entlastet werden, wo sie doch breitere Schultern haben? Zumal sie über die Pendlerpauschale eh schon eine größere Entlastung generieren.
9thraseavor 4 Minuten
All das fehlt heute. Deswegen wehren sich die Arbeitgeberverbände auch so sehr. Und im Öffentlichen Dienst, auf den die anderen Branchen schauen, ob der Staat bei seiner selbst vorgeschlagenen Prämie mit gutem Beispiel vorangeht, schreit man am lautesten, dass es dafür kein Geld gäbe. Insgesamt wirkt die 1000-Euro Prämie also wirklich stümperhaft. Und ich stelle mal wieder fest, dass die Ampel besser war als ihr Ruf (zumindest in den frühen Tagen).
8thraseavor 6 Minuten
Ich möchte nochmal auf die Unterschiede zur Prämie 2022-2024 eingehen. Die Ampel hatte das anders aufgezogen und kommuniziert. Damals wurde klar gesagt: Die Prämie soll genutzt werden, damit die Tarifforderungen infolge der hohen Inflation maßvoll ausfallen. Die Menschen sollten also wegen der Inflation schon mehr Geld bekommen, aber es sollte nicht dauerhaft in den Tariftabellen wirksam werden. Das hatte die Ampel auch eng mit den Tarifpartnern abgestimmt.
7thraseavor 10 Minuten
@6 Das wird gesetzlich sicherlich ausgeschlossen. Schon bei der steuerfreien Prämie der Jahre 2022 - 2024 war es so, dass diese nur für *zusätzliche* Zahlungen genutzt werden durfte. Es durften also keine eh üblichen Gehaltsbestandteile umgewandelt werden wie Zuschläge, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligung...
6smailiesvor 17 Minuten
Tja, wie wäre es mit einer "kreativen Ausgestaltung"? Der Arbeitnehmern verzichtet auf 1000 € steuerpflichtiges Gehalt und erhält im Gegenzug 1000 € steuerfreie Prämie. Das bringt bei einem Jahreseinkommen von ca. 36k etwa 100€ mehr im Geldbeutel, bei 50k sind es ca. 200€, bei 70k schon ca. 300 €. UND der Unternehmer zahlt nicht drauf. Aber klar, sind halt nicht die "versprochenen" 1000 €..
5Pontiusvor 31 Minuten
@4 da Geld nur einmal ausgeben werden kann, ist es egal ob du die Mehrwertsteuer im Supermarkt oder an der Tanke lässt. Dazu sinken die Einnahmen aus der CO2-Steuer, den diese ist erstens nicht abhängig vom Preis an der Zapfsäule und zweitens wird weniger verbraucht, weswegen insgesamt der Festbetrag pro Liter weniger oft zur Verfügung steht...
4Devil-Insidevor 35 Minuten
@3 : Natürlich muss das kritisiert werden. Welches Unternehmen kann mal eben so 1000€ pro MA raushauen? Das Geld müsste wenn von den zusätzlichen Steuereinnahmen aus Mineralölsteuer, CO2-Steuer und MwSt kommen. Von mir auch aus gepfändet bei den gierigen Mineralölkonzernen, die sich alle einen Ast lachen über das dumme Deutschland mit den höchsten Preisen weit und breit.
3Pontiusvor 1 Stunde
@1 Das Problem sind die aktuell hohen Preise - die zu überbrücken ist eine Prämie doch sehr geeignet. Man kann ja gern die Ausgestaltung, die Betroffenen usw. kritisieren aber eine Prämie an sich?
2Stoervor 1 Stunde
Das war so,wie wenn man im Kindergarten allen Kindern sagt...Ihr kriegt alle jede Woche ne Tüte Gummibärchen,aber eure Eltern müssen sie kaufen...
1Polarlichtervor 2 Stunden
Halte von dieser Prämie nichts. Kostet viel und nur ein zeitlich sehr kurzer Effekt ohne einen Funken Nachhaltigkeit. Probleme werden nicht gelöst.