Brokstedt (dpa) - Es müssen fürchterliche Szenen in dem Regionalexpress gewesen sein: Ein Angreifer hat in dem Zug auf der Fahrt von Kiel nach Hamburg zwei Menschen getötet und sieben verletzt. Dutzende Menschen wurden Zeugen des Verbrechens, mutige Passagiere verhinderten wohl Schlimmeres. Bei dem […] mehr

Kommentare

29satta26. Januar 2023
Dieser Täter, offenkundig obdach- und staatenlos, war wohl neuesten Berichten zufolge erst kürzlich aus einer Haftanstalt nach u.a. Gewaltdelikten entlassen worden. Da hatten wohl die Richter und ggf. Gutachter seine andauernde Gefährlichkeit komplett falsch eingeschätzt.
28suse9926. Januar 2023
..leben, in der wir ständig auch über Dinge informiert werden, die uns früher nicht bekannt wurden. Da wir in einer Gesellschaft leben, in welcher der einzelne Mensch immer öfter sich selbst überlassen bleibt, Freundschaften oft nur oberflächlich sind (Stichwort soziale Medien) und viele kaum oder gar keinen sozialen Rückhalt haben, sind die Ausbrüche dann umso dramatischer.
27suse9926. Januar 2023
@9 : Letztlich hast du deine Frage selbst beantwortet. Jemand, der so etwas tut, hat mit Sicherheit ein großes Problem. Oft sind es Affekttaten, also aus einer kurzfristigen Situation heraus. Die kann man nicht vorhersehen. Selbst wenn man eine bereits bekannte Diagnose hat, kann man sein leben lang unauffällig bleiben oder jemand, bei dem bisher nichts bekannt ist, kommt in eine auslösende Situation, sucht oder findet keine Hilfe und es geschieht ein Unglück. Dazu kommt, dass wir in einer Zeit..
26Han.Scha26. Januar 2023
@23 -25: Endlich kommen "vernünftige" Vorschläge.
25wimola26. Januar 2023
@24 ) Ich hätte dann gerne noch eine regelmäßige Überprüfung der Bürger von jeder Wahl, ggf. auch noch vor jeder Zeugung.
24deBlocki26. Januar 2023
@23 Regelmäßiges Fahrtraining finde ich als Vorgabe für bestimmte Altersgruppen oder auch gerne allgemein gar nicht verkehrt ;)
23Hannah26. Januar 2023
Man wird eher von einem Auto überfahren als dass man bei einem durch Krankheit verursachten Angriff stirbt. Willst du deshalb für alle Autofahrer regelmäßig ein Fahrtraining und regelmäßige Führerscheinprüfungen? Das ist nämlich das Äquivalent zu deinem Vorschlag "alle jemals Erkrankten sollen regelmäßig überprüft werden".
22Hannah26. Januar 2023
@6 : "Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand, der plötzlich eine derartige Psychiose entwickelt, dann auch noch gleich loseilt, um zu töten?" Minimal. Aber von den 99,999% der Erkrankten, die nicht "loseilen", hörst du ja nichts. Du siehst nur die einzelnen Menschen, die einen Schub haben und dann töten. Aber willst du wirklich 99,999% der jemals Erkrankten regelmäßig prüfen? Wer soll das bezahlen? Bei Corona heißt es doch auch: allgemeines Lebensrisiko.
21wimola26. Januar 2023
@20 ) Ich darf meinen durchaus freundlich gemeinten Hinweis, wiederholen. Wenn man sich mit diesem Thema (Psychische Erkrankung) auseinandersetzen möchte, dann muss man sich auch informieren. Ansonsten ist das sture wiederholen Deines Unverständnisses unnütz.
20Joey26. Januar 2023
@19 Was @4 geschrieben hat, mag durchaus stimmen. Aber für mich zumindest ist das noch kein Grund für derart eskalierende Gewalt. Und so jemand eine psychische Störung hat, die derartiges hervorrufen kann, muß er medizinisch überwacht werden. Daß ein zuvor nie auffälliger Mensch plötzlich einen derartig gewalttätigen!!! psychotischen Ausbruch hat, sollte eigentlich extrem selten sein. Schwere Zeiten sind nicht für alles eine Entschuldigung.
19wimola26. Januar 2023
@18 ) Sorry, wenn Du meinen Kommentar als Anschuldigung empfunden hast. Dass ich hetzen würde halte ich aber für absolut falsch. Ich habe auch keineswegs behauptet, dass Du auf irgendjemanden eingetreten hättest. Mein Kommentar bezog sich auf die Veränderung in unserer Gesellschaft und nicht auf Dich! @4 hat im übrigen das bereits schon gut beschrieben.
18Joey26. Januar 2023
@17 Was möchtest du mit solchen Anschuldigungen bezwecken? Nur hetzen oder was? Auf wen habe z.B. ich denn eingetreten? Es gab immer und überall andere Lebenssituationen. Und es gab und gibt stets psychische Störungen. Aber die Wahrscheinlichkeit, daß bei einer plötzlich auftretenden psychischen Störung jemand direkt loszieht und Menschen tötet, ist sehr gering. Meine Frage war bloß, warum letztlich eine solche Störung (zumindest kommt es mir so vor) so auffällig oft eine Erklärung dafür ist.
17wimola26. Januar 2023
@16 ) Was genau möchtest Du mit derartigen Fragen bezwecken? Du willst Dich doch gar nicht wirklich mit dem Thema befassen, noch ggf. Verständnis für die Krankheit aufbringen. - Früher hat man auch nicht mehr auf jemanden eingetreten, der schon am Boden lag. Die Menschen verändern sich und haben heute ganz andere Probleme und Lebenssituationen zu bewältigen, als früher.
16Joey26. Januar 2023
@13 Ich kannte selbst Personen mit psychotischen Phasen. Keiner von diesen hat deswegen andere Menschen mit Waffen angegriffen. Oder gar getötet. Oder es auch nur versucht. Alles, was ich sagte, ist, daß eine solche "Diagnose" (Es heißt meist nur, soll an...) bei solch schweren Straftaten letztlich auffällig oft als Erklärung in den Nachrichten stand. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand, der plötzlich eine derartige Psychiose entwickelt, dann auch noch gleich loseilt, um zu töten?
15wimola26. Januar 2023
3) einem minimalen Eingriff. Andere wieder erholen sich, obwohl man keine Hoffnung mehr für sie hatte. - Die Annahme/Forderung, dass eine psychischen Erkrankung eine Beschneidung der persönlichen Freiheit zur Folge haben sollte, begründet sich sicher in der nicht vorhandenen Information der Bevölkerung.
14wimola26. Januar 2023
2) Ein psychisch kranker Mensch ist doch i.d.R. nicht entmündig, sondern lebt ganz normal, arbeitet und ist so gesehen völlig unauffällig. "Bundesweit erfüllt mehr als jeder vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung." <link> - Der link behandelt natürlich alle derartigen Erkrankungen. Auch bei jeder anderen Erkrankung kannst Du deren Verlauf doch nicht immer sicher vorhersagen. Mancher stirbt nach einem 3
13wimola26. Januar 2023
@12 ) Du vermischt die Dinge. Ein Mensch, von dem Gefahr für sich oder andere ausgehen kann, wird unter klinische Beobachtung gestellt. Die sichere Diagnose ist Voraussetzung. - Eine kurze psychotische Störung - ich wiederhole mich - kann jederzeit entstehen, bei jedem Menschen letztlich: <link> 2)
12Joey26. Januar 2023
@11 Nicht unter tägliche Beobachtung. Aber wenn bei jemandem die Gefahr besteht, daß er andere massiv schädigen könnte, sollte er schon regelmäßig untersucht werden. Würde da nicht auffallen, wenn er seine Medikamente nicht nimmt? Einmal Einnahme vergessen sollte noch nicht solch krasse Folgen haben. Und... ja, ein Schub kann mal vorkommen, aber mir scheint, daß letztlich viele solch massive Taten durch psychische Störungen erklärt werden. Aber DAFÜR muß man schon massiv gestört sein.
11wimola25. Januar 2023
@9 ) Abgesehen von den Argumenten, die @10 schon benannte, müsstest Du dann theoretisch alle psychisch Erkrankten unter tägliche Beobachtung stellen. Oder wie willst Du sicher stellen, dass Patienten auch wirklich ihre Medikamente nehmen? Abgesehen davon kann jederzeit - ggf. letztlich bei jedem - ein psychotischer Schub das Leben verändern. <link>
10satta25. Januar 2023
@9 Die Unterbringungsmöglichkeiten für alle Menschen mit psychischen Störungen sind gar nicht vorhanden. Außerdem, wonach willst Du entscheiden, wer weg soll und wer nicht, wenn noch keine Straftaten begangen wurden? In einer offenen Gesellschaft kann man leider manches nicht verhindern.
9Joey25. Januar 2023
Hmmm. Kann es sein, daß ich letztlich öfters von Gewalttaten gelesen habe in den News, bei denen der Täter geistig verwirrt war? Mal abgesehen davon, daß jemand, der so etwas tut, niemals "normal" sein dürfte, scheinen letztlich vermehrt geistig Verwirrte herumzulaufen. Wie kann es sein, daß diese geistige Verwirrung zuvor nicht erkannt und die entsprechenden Personen behandelt bzw. in eine geschlossene Abteilung eingewiesen wurden? Sowas kommt doch nicht von nun auf jetzt, oder? :-/
7darkshroxx25. Januar 2023
Schrecklich
6KonsulW25. Januar 2023
Messerattacken im Zug gibt es leider immer öfter. Einfach nur furchtbar.
4suse9925. Januar 2023
Da allgemein Frust und Zukunftsangst steigen, ebenso die Gewaltbereitschaft der Menschen - egal welcher Staatsangehörigkeit - und Neid und Gier immer weiter geschürt werden, steigt die Gefahr eines Übergriffs überall. Alkohol, Drogen, Mobbing (sehr verstärkt in den "sozialen" Medien) senken weiter die Hemmschwelle. Der Mangel an Respekt und Rücksichtnahme in der Gesellschaft tun ihr Übriges. Neid und Hass verdrängen Solidarität und ein sinnvolles Miteinander.
1taifun1225. Januar 2023
Da mussman jetzt auch schon in der Bah Angst haben .