Berlin (dpa)? Im Prozess um ein illegales tödliches Autorennen in Berlin hat sich aus Sicht der Verteidiger der Mordvorwurf gegen zwei Raser nicht bestätigt. Die Anwälte eines 27-jährigen Fahrers plädierten auf einen Schuldspruch wegen fahrlässiger Tötung. Die Verteidiger eines 25-Jährigen […] mehr

Kommentare

16Kargam24. Februar 2017
@15 Sicherlich wird es keine Verurteilung geben wegen Mord, was ich wiederum hier als Fehler beim Richter sehe, weil ich durchaus dem Punkt sehe wo man ganz einfach voraussetzen kann, das jedem klar sein muss, das das nicht gut gehen kann. Und wenn wir das annehmen, sind wir nach der Billigungs- sowie der Gleichgültigkeitstheorie (<link> beim Eventualvorsatz. Von daher verdrehe ich hier keine Gesetze. Im Endeffekt liegt es beim Richter.
15Andy198124. Februar 2017
@11 @14 und an all die anderen, die mich wie erwartet missverstehen: ich decke KEINESWEGS das Verhalten dieser Kriminellen! GENAUSO wie alle anderen bin ich der Meinung, dass die Täter hart bestraft werden müssen! ABER: Man kann der Raserei kein Ende bereiten, indem man die Gesetze unzulässig verdreht und ausweitet. Natürlich kann nicht jeder sagen, ich dachte, es geht gut. Aber Montag werden wir sehen: Die Strafe wird hart, aber es wird keine Verurteilung wegen Mordes geben und das ist richtig!
14Bermuda192124. Februar 2017
@11 genau wie @12 schreit : --- Dann kann man sich immer drauf raus reden, das man geglaubt hatte, das es schon gut gehen würde, obwohl es jedem (IHM) klar sein müsste, das es schief gehen muss.--- Das ist des Pudels Kern genau darum geht es Er hat es gewusst/ wissen müssen und das muss der Rechtsstaat beachten und das ohne Rachegedanken denn die Richter sind unbeteiligte.
13Kargam24. Februar 2017
@11 Im Endeffekt ist es doch so, das es diesen A....geigen zu dem Zeitpunkt wo sie durch die Strassen heizen wie die Geisteskranken ist es ihnen egal ob jemand dabei drauf geht. Hauptsache man hat seinen Spass, und hat dem anderen gezeigt wo der Frosch die Locken hat. Wenn es dann schief geht, und einem dann bewusst wird was einem blüht, dann ist klar das es denen dann leid tut, oder vielleicht sollte ich besser sagen, das sie sich dann selber leid tun, mit dem was ihnen alles droht.
12Kargam24. Februar 2017
@11 Wenn ich deiner Argumentation folge schon. Dann kann man sich immer drauf raus reden, das man geglaubt hatte, das es schon gut gehen würde, obwohl es jedem klar sein müsste, das es schief gehen muss. Damit "deckt" man nur die Ignoranz und die Arroganz von diesen Idioten die selbstherrlich glauben, sie können und wissen alles, und ihnen kann sowas ja nicht passieren. Und alle anderen sind ja nur Feiglinge die sich nur nicht trauen ... und wenn es dann schief geht "Oh ... das wollte ich nicht"
11Andy198124. Februar 2017
@8 : Nein, Dummheit schützt nicht vor Strafe, aber es wird halt ein anderer Paragraph bemüht, nach dem sich die Strafzumessung richtet. @9 : Was denn nun? keine Rache oder doch Rache? Wie beschrieben, nach möglichem Recht war das, wie beschrieben, definitiv kein Mord. Dass der Typ völlig berechtigterweise eine Haftstrafe bekommen wird, steht außer Frage. Aber da wir in einem Rechtstaat leben, stehen auch ihm die selben Reche zu wie jedem anderen.
10webstarmedia.eu23. Februar 2017
Tja, der Fahrer des Jeeps, wirds wohl egal sein. Und lebendig macht Ihn auch keiner mehr.
9Bermuda192123. Februar 2017
@6 und damit redet sich dann jeder Raser raus - Nein wer so fährt nimmt den Tod von unschuldigen in Kauf und muss auch dementsprechend bestraft werden und das ohne Rachegedanken sondern nach möglichen Recht.
8Kargam23. Februar 2017
@6 Das Problem was ich bei deiner Argumentation sehe (die mir nicht ganz neu ist), das man zulässt, das Dummheit eben doch vor Strafe schützt, weil jedem der auch nur ansatzweise normal denken kann, klar sein muss, das ein solches Verhalten nicht gut gehen kann. Man kann nicht mit um das dreifache überschrittene Höchstgeschwindigkeit unter vollkommener Missachtung der Ampelanlagen durch eine Innenstadt fahren und auch noch allen ernstes erwarten, dass sowas gut geht.
7Andy198123. Februar 2017
2/2 wenn jemand stirbt. Ich würde aber in diesem Fall trotzdem nahezu für das Höchstmaß plädieren, allerdings halt nicht wegen Mordes, sondern juristisch nur wegen eines fahrlässigen Tötungsdeliktes. Das Höchstmaß müsste nach meiner Erinnerung hier 10 Jahre bedeuten, ich würde etwa 9 Jahre fordern, damit es mindestens 8 Jahre werden...
6Andy198123. Februar 2017
1/2Im ersten Moment habe ich auch emotional für das Höchstmaß, also lebenslange Haft, plädiert. Leider muss man aber zwischen grober Fahrlässigkeit und bedingtem Vorsatz unterscheiden. Dabei ist ausschlaggebend, was der Beschuldigte denkt: "Es wird schon gut gehen" ist leider nur grob fahrlässig und "es ist mir egal, wenn jemand stirbt" wäre bedingter Vorsatz. Man muss, denke ich, objektiv auch bei solchen "(mir fehlen die Worte)" davon ausgehen, dass es ihnen im Vorfeld nicht egal gewesen wäre,
5k40741023. Februar 2017
Sehe es auch so. Wer billigend den Tot, anderer Menschen in kauf nimmt. verdient das Höchstmaß.
4Stiltskin23. Februar 2017
Die Forderung der Staatsanwaltschaft nach 'Lebenslanger haft' halte ich für gerechtfertigt. Wer billigend den Tod von Unbeteiligten bei einer unverantwortlichen Art der Selbstdarstellung in kauf nimmt, sollte mit einer Strafe die sich am maximal möglichen orientiert, belegt werden. Zusätzlich könnte ein lebenslanges Verbot des Erwerbs einer Fahrerlaubnis ausgesprochen werden.
3Kargam23. Februar 2017
Ja, man kann es nicht verstehen, das man bei diesen Typen allen ernstes noch Fahrlässigkeit annimmt, und kein "billigendes in Kauf nehmen" (womit wir bei einem bedingten Vorsatz wären). Ich finde die Richter senden damit die falsche Botschaft raus. Jeder der mit derartig extrem überhöhter Geschwindigkeit durch eine geschlossene Ortschaft fährt muss klar sein, das das tödlich enden kann, und das man nicht davon ausgehen kann, das es schon gut gehen wird.
2k2731923. Februar 2017
Hätten sie mal in Köln machen sollen - da bekommt man für so etwas nur 1 Jahr auf Bewährung und 1 Jahr den Lappen weg. *Ironie on* - Da lohnt es sich doch mal ein Lebenslicht von diese Erde zu pusten - *Ironie off*
1ircrixx23. Februar 2017
Da ist doch erst neulich so ein "Mord"-Prozess schiefgegangen und die Täter sind so richtig billig davongekommen.