Berlin (dpa)? In einem bislang einzigartigen Mordprozess um ein illegales Autorennen in der Berliner Innenstadt wird am Montag mit Spannung das Urteil erwartet. Angeklagt sind am Landgericht zwei junge Fahrer von aufgemotzten Sportwagen, die in der Nacht zum 1. Februar 2016 einen Unfall […] mehr

Kommentare

7emmi27. Februar 2017
Ich denke die Problematik hier liegt nur noch an einer gerechten Strafe - und zwar gemessen an der Tat. Ob Mord, Totschlag, Vorsatz, fahrlässig, ist nicht egal, aber Tat und Schaden soll be- und geurteilt werden. Dafür ist ein Rechtsstaat ausgerüstet (Steuerzahler und Wähler!)
6Photon25. Februar 2017
@1 : Als ob man in Deutschland nicht auch jahrelang unbehelligt ohne Führerschein fahren könnte. @4 : Es soll ja auch ein Rechtsstaat bleiben. Aber dieser hier hat nicht mehr viel mit Gerechtigkeit zu tun. "Rechtsstaat" bedeutet ja nicht, dass keiner mehr bestraft wird und falls doch, dass die Strafe eher als Ferien vom Alltag empfunden wird denn als echte "Strafe". Und dann werden nur selten die ohnehin laschen Gesetze in voller Höhe angewandt, als könnte es noch schlimmer kommen...
5Aalpha25. Februar 2017
@4 "Armes Deutschland", weil gerade Deutschland sich Rechtsstaat nennt und ich mich frage was das mit Recht zu tun hat, wenn es hier zum Großteil nur davon abhängig ist was für einen guten Anwalt man erhält. Das ganze enthält eher Züge vom Glücksspiel als von Gerechtigkeit. u.a. wurde es ja im Artikel bereits genannt, die Strafen sind zu Milde für Autoraser. --> Der erste Schritt in die richtige Richtung!
4Hannah25. Februar 2017
@3 : Juristenwas? Ich finde es immer wieder faszinierend, mit welchem Nachdruck einzelne Kommentatoren klarmachen, dass sie das deutsche Recht nicht anerkennen. Rechtsstaat? Recht auf ein faires Verfahren? Ach was, scheiß drauf. So klingt das hier teilweise. Und bei "armes Deutschland", nur weil deutsche Gesetze angewendet werden, kriege ich Brechreiz.
3Aalpha25. Februar 2017
Sie waren vorher schon auffällig und dann sowas? Schlimm, dass erst schlimmeres passieren muss...! Für mich ist es ganz klar Mord! Fahrlässige Tötung.... das ich nicht lache. Mit dieser scheinheiligen Argumentationen die hier genannt werden, kann ich ja auch jemanden die geladene Knarre an den Kopf halten und im nachhinein behaupten "Ich wollte nicht abdrücken, die Waffe ging von alleine los, das war kein Mord...." und unsere Juristenpf*sten boxen sowas noch raus. Armes Deutschland.
2rosenking25. Februar 2017
wer bei illegalen Autorennen mitmacht Führerschein für immer weg und Auto vor ihren Augen verschrotten
1slowhand25. Februar 2017
>> Ein Verteidiger argumentierte, Raser wie sein Mandant seien «zu einem bedingten Vorsatz schlichtweg nicht fähig». Ihnen würde bei «bei so einer Fahrt das Risiko nicht in den Sinn kommen». Die Männer seien davon ausgegangen, alles unter Kontrolle zu haben. In Selbstüberschätzung hätten sie sich auf ihre Fahrkünste verlassen und keine hohe Gefahr gesehen. << Dann sollte ihm/ihnen der Führerschein auf Lebenszeit entzogen werden.