Rom (dpa) - Nach dem Tod einer Zehnjährigen vermutlich bei einer Internet-Mutprobe ist die App Tiktok in Italien heftig in die Kritik geraten. Italiens Datenschutz-Aufsicht forderte von dem Unternehmen die sofortige Sperrung aller Konten, bei denen das Alter der Nutzer nicht mit Sicherheit ...

Kommentare

(41) Tommys · 24. Januar um 15:14
Ich weiß ja nicht was sich in den Gedankenvorgängen zwischen Eltern +Kind und letztlich im Kind selbst abgespielt hat... es zeugt aber doch von einer gewissen Naivität?... eine Sehnsucht/ Verlangen mit seinem Leben in ein erhöhtes Risiko gehen zu WOLLEN! Da wurden vielleicht manche hilfreiche (Warn-) Gedanken ausgespart?! Zitat von Ephraim Kishon pointiert: "Der Mensch bringt sogar die Wüsten zum Blühen. Die einzige Wüste, die ihm noch Widerstand bietet, befindet sich in seinem Kopf"
(40) Tommys · 23. Januar um 17:46
@29 Huch..davon habe ich gar nichts geschrieben! Das ist deine Interpretation, dass ich das in Ordnung finde. Es gibt zu viel was man alles regulieren könnte! findet aber keine Erziehung statt in dem Sinne eines Frühwarnsystems und BasisInformation... Hmm... da gehe ich mit @31 @32 und @38. so traurig das ist- aber die Welt hat viele Vorbilder parat wo es um schneller höher weiter geht. Soll man Handys verbieten, weil Menschen sich bei Selfies zu Tode stürzen oder die Plattform deswegen anzeige
(39) michifritscher · 23. Januar um 16:04
@34: Wenn ich das richtig kapiert habe, geht es da teilweise auch darum, sich durch den Sauerstoffmangel einen "Kick" zu verpassen, der berauschend wirken soll. Ist leider in gewissen Milieus schon lange eine übliche Prozedur. Neu ist, dass das in virtuellen Räumen geschieht.
(38) michifritscher · 23. Januar um 16:03
@35: Mit deiner Logik wäre jeder Staat, der ähnliche Regeln aufstellt, ebenfalls mit in der Verantwortung, wenn dagegen verstoßen wird? Tolle Logik.
(37) michifritscher · 23. Januar um 16:01
@33: Tiktok ist eher wie ein ausgedehntes Straßennetz - wenn dann ist der Gruppenbetreiber mit deinen genannten Personen vergleichbar. Insofern passt dein "Vergleich" hinten und vorne nicht. Zumal es solche Dinge schon weit vor dem Internet schon immer gegeben hat - neu ist nur, dass solche Fälle leichter publik werden.
(36) gabrielefink · 23. Januar um 15:26
Und da steht auch: Die Dienste und die Plattform richten sich nur an Personen, die mindestens 13 Jahre alt sind. - Und damit sind die Eltern in der Verantwortung.
(35) gabrielefink · 23. Januar um 15:25
Interessant, was in den Bestimmungen von Tiktok steht: Folgendes ist Ihnen nicht gestattet: Die Dienste zu nutzen, um vorsätzlich, grob fahrlässig oder fahrlässig Folgendes hochzuladen, zu übermitteln, zu verbreiten, zu speichern oder auf andere Weise verfügbar zu machen: Materialien, die Anweisungen für Straftaten, gefährliche Aktivitäten oder selbstverletzendes Verhalten darstellen, fördern oder bereitstellen; - Damit ist Tiktok mit in der Verantwortung.
(34) nadine2113 · 23. Januar um 15:23
"Dabei strangulieren sich Teilnehmer, filmen das und laden die Bilder mit dem Smartphone hoch." Wie krank ist das denn!?
(33) thrasea · 23. Januar um 15:20
@30 Achso? Komisch, im Supermarkt ist die/der KassiererIn dafür verantwortlich, den Ausweis zu prüfen und Jugendlichen keinen Alkohol oder Tabak zu verkaufen. Videotheken waren dafür verantwortlich, dass keine Kinder/Jugendlichen hinter den FSK18-Schmuddelvorhang kommen. Und bevor wir es vergessen? Bei Koks und Heroin sind natürlich nur die Konsumenten verantwortlich, niemals die Dealer im Park und auf der Straße. @32 Wozu gibt es eigentlich Jugendschutz?
(32) michifritscher · 23. Januar um 15:18
Hier haben v.a. 2 Institutionen versagt: Die Schule und die Eltern.
(31) michifritscher · 23. Januar um 15:16
@29: Strohmann Argument. Tiktok hat mit der Sache nichts zu tun - das ist nur die Übertragungsplattform. Mit dem selben Argument müsste man sämtliche Kommunikationsmedien verbieten.
(30) michifritscher · 23. Januar um 15:15
Tiktok hat damit garnichts zu tun. Oder will man dann auch Youtube, Telefone und Gürtel verbieten?! Das ist nichts als Aktionismus von Leuten, die nichts verstanden haben - und oft genug von eigenem Versagen ablenken wollen. Oder das "neue Zeug" abgrundtief hassen und nur einen Aufhänger gebraucht haben, um ihre Gelüste auszuleben.
(29) gabrielefink · 23. Januar um 15:14
@28 Du findest es also in Ordnung, dass im Internet für tödliche Spielchen geworben und zum mitmachen aufgefordert wird? Ich finde das sogar schon für Erwachsene höchst bedenklich.
(28) Tommys · 23. Januar um 15:03
Warum man Tiktok für so etwas als Schuldige ausmacht kann ich nicht nachvollziehen. Wurde das Kind der nicht auf Gefahren vorbereitet ?sicherlich nicht genügend. Und das heutzutage die virtuelle Welt eine ständige Versuchung ist das ist so und damit hat man umzugehen (zu lernen). Kinder müssen Erfahrungen machen- manche sind harmlos manche sind und manche wirklich manche enden auch tödlich. Das ist bedauerlich-hat aber mehr mit der Situation des Kindes zu tun und weniger mit Tiktok.
(27) ChrisuAlex · 23. Januar um 14:43
Mit 10 Jahren sollte man doch wissen das ,das tötlich endet , @26, manch einer kennt den Unterschied nicht.
(26) Troll · 23. Januar um 14:35
@24 klar gibt es einen Unterschied zwischen einer klassischen Challenge (zu deutsch Herausforderung) oder einer Mutprobe. Nur der hier geschilderte Sachverhalt sagt ja eindeutig, daß es eine Mutprobe war. Also kein Vergleich zu aktionen wie Eiswasser über den Kopf schütten und ähnliches.
(25) Marc · 23. Januar um 14:26
Mehr und mehr komme ich zu dem Schluss, dass der Mensch mit "asocial media" überfordert ist, Kinder sowieso...und die Eltern des Kindes vermutlich auch.
(24) K10056 · 23. Januar um 14:19
Ich sehe schon einen Unterschied zwischen einer Mutprobe und diesem gehypten "Challenge" Zeug. Die Tatsache, dass da nicht nur die eigene Spielplatz Gang zuschaut macht das Ganze für viele sicher wesentlich attraktiver. Und das Ganze verbreitet sich auch viel schneller. Wenn einer aus der Spielplatz Gang einen Löffel Zimt iss und der Rest macht es nach und stellt fest, dass das eine bescheuerte Idee ist wars das, aber im Internet findet man direkt tausend Idioten die die "Challenge" mitmachen...
(23) Troll · 23. Januar um 12:48
@16 und genau das ist es, was dein Argument auslöscht. Und klar bin ich ja auch der Meinung, daß man Kinder rumtoben lassen muß und Erfahrungen sammeln. Aber hier wollte die doch ihren Mut beweisen. Da frage ich mich, was sie geglaubt hat, was sie riskiert, daß es überhaupt eine Mutprobe ist.
(22) Han.Scha · 23. Januar um 12:37
@21: Leider kann ich deine Erfahrungen nur mit ähnlichen Erlebnissen ergänzen. Deswegen vertraue ich trotz @20 nicht auf ein Löschen.
(21) gabrielefink · 23. Januar um 12:25
@19 <... die Kinder auf diesen gefährlichen Blödsinn hinzuweisen und sie möglichst zu immunisieren.> Auch das. Die Eltern sind oft sehr leichtsinnig was den Umgang ihrer Kinder mit Handy und Internet betrifft. Bei Bekannten von mir lief die 9-Jährige mit dem Smartphone rum und zeigte mir "lustige" Tiktok Videos. Und sogar die 5-Jährige saß da und spielte ohne Aufsicht mit Papas Handy.
(20) thrasea · 23. Januar um 12:23
@18 Mit Nicht-Mainstream-Kommentaren hast du so deine Erfahrungen, nicht wahr? 😅 @19 Es stellt doch keiner infrage, dass man solche Gefahren mit seinen Kindern besprechen muss. Und trotzdem kann es immer eine Situation geben, in der sie nicht weit genug denken oder der Impuls zu stark ist. Deswegen ist das möglichst schnelle Löschen solchen Unsinns notwendig und alternativlos.
(19) Han.Scha · 23. Januar um 12:19
@17: Wichtiger als das Löschen solcher dämlichen Videos (das geht sowieso nicht immer 100%ig, selten schnell genug) ist es, die Kinder auf diesen gefährlichen Blödsinn hinzuweisen und sie möglichst zu immunisieren. Was soll z.B. diese Eiswürfel-Challenge? Auch wenn ich Klamm-Kommentare lese, muss ich erkennen, dass aus dem Internet viel Unfug kommt.
(18) Han.Scha · 23. Januar um 12:13
@15: Es kann auch eine Mutprobe sein, hier einen nicht Main-Stream-Kommentar abzugeben. Meinen Kindern habe ich am Beispiel einer heißen Herdplatte erklärt, dass nicht jede negative Erfahrung der Menschheit selbst ausprobiert werden muss.
(17) gabrielefink · 23. Januar um 12:09
Wenn Erwachsene zu einem solchen "Wettbewerb" aufrufen und das dann auch noch in einem Video vormachen, dann kann ich unmöglich von einer 10-Jährigen soviel Vernunft erwarten, die Todesgefahr zu erkennen. Dazu ist man in dem Alter nicht reif genug. Kinder lernen, indem sie das Verhalten der Erwachsenen kopieren und darauf vertrauen, dass nichts passiert. Ich bin der gleichen Meinung wie @3. Solche gefährlichen Videos haben im Internet nichts zu suchen und müssen SOFORT gelöscht werden.
(16) tastenkoenig · 23. Januar um 12:09
@14: Ich habe versucht, anhand eines verbreiteten Beispiels einen Mechanismus zu erklären, der hier ein sehr tragisches Ende verursacht hat, aber im Grunde normal und bis zu einem gewissen Grad sogar notwendig ist.
(15) thrasea · 23. Januar um 11:57
@14 Noch einmal ganz deutlich, nachzulesen auch bei Wikipedia: Bei der Blackout-Challenge steht NICHT eine Mutprobe im Vordergrund. <link> Und ja, natürlich wollte man als Kind beim Klettern den höchsten Ast oder höchsten Fels erreichen, natürlich wollte man besser oder zumindest nicht schlechter sein als seine Freunde. Man hat viel gemacht, was man als Erwachsener nur als gefährlicher Unsinn bezeichnen kann.
(14) Troll · 23. Januar um 11:43
@13 Du verleichst einen Armbruch, der beim Klettern passiert, weil man vielleicht abrutscht und fällt (also ein Unfall) ernsthaft mit einem sich vorsätzlichem strangulieren im Sinne einer Mutprobe? Ich habe als Kind sicher auch die ein oder andere Dummheit gemacht, aber ich habe irgenwann sehr schnell erkannt, daß man logisch und rational bewerten muß, damit effektiv arbeitet. Daher hätte ich so etwas sicher nicht gemacht.
(13) tastenkoenig · 23. Januar um 11:20
Du hast als Kind natürlich nie etwas Unvernünftiges getan. Es ist ein zwingender Teil des Heranwachsens und Lernens, sich an Grenzen heranzutasten und sie gelegentlich auch zu überschreiten. Anders wird man nie lernen, Gefahren richtig einzuschätzen. Es hat einen Grund, warum sich viele Kinder beim Klettern den Arm brechen u.ä. Also früher jedenfalls, als man Kinder noch rausschickte zum Spielen mit der Maßgabe, zum Essen wieder zu Hause zu sein.
(12) Troll · 23. Januar um 11:08
... nach gedacht haben, was sie da erproben soll? Falls das Kind noch nicht über die nötige Reife verfügen sollte, hätten die Eltern ihm kein eigenes Smartphone geben dürfen und Internetnutzung nur unter Aufsicht keinen Account bei solchen Portalen. Die Gefahren des Internets insbesondere für Kinder sind doch nun wirklich nicht neu.
(11) Troll · 23. Januar um 11:07
@10 trotzdem ist das in meinen Augen Fakt. Wenn jemand meint, so etwas machen zu müssen, um dazu zu gehören, ist das bedauerlich. Trotzdem ist das, was ich beschrieben habe eine Tatsache. Und daß man sich nicht stranguliert usw. lernt man schon im Kindergarten, wenn man erstmals auf Ideen kommt, was man mit einem Hüpfseil anstellen kann und die Kindergärtnerin einschreitet usw. Und der Begriff "Mutprobe" sagt ja schon, daß man ein Risiko eingeht. Was genau soll das Mädel denn deiner Meinung...
(10) countrygirl25 · 23. Januar um 11:04
@1,7 Wenn ich das lese wird mir schlecht. Ja, das Mädchen war kein Kleinkind mehr, aber auch mit 10 Jahren ist man noch ein Kind und ist sich definitiv nicht aller Gefahren bewusst! @6 Es ist richtig, dass Eltern ihre Kinder aufklären müssen über solche Gefahren. Aber leider ist es auch heutzutage immer mehr so, dass die Kinder glauben, nur durch solche Aktionen dazu gehören zu können.
(9) thrasea · 23. Januar um 10:48
Das Kind ist schuld, es hätte wissen müssen, welche Gefahren drohen, das war eine Mutprobe etc.? Deine Bewertung ist unsensibel, geradezu geschmacklos. Von wegen "faktisch bewerten". Halte dich mit so etwas besser zurück. Und natürlich gehören Inhalte mit solchen gefährlichen "Challenges", die sich explizit an Kinder und Jugendliche richten, sofort gelöscht.
(8) thrasea · 23. Januar um 10:46
@7 Mir scheint, bei dir ist Aufklärung notwendig. Es geht hier um eine Challenge, Mutprobe ist absolut die falsche Beschreibung der Nachrichtenagentur. Challenges sind bei den Kids heutzutage alltäglich. Die gibt es in jeder Form – Social Media, Fernsehen usw. Auch thematisch gibt es alles. Beispiel: Meine Tochter hat in der 6. Klasse als Homeschooling-Aufgabe im Fach Sport 7 Challenges mit Anleitung auf Youtube bekommen. Bei kleinen Kindern sehr beliebt ist die Beni-Challenge im Disney Channel.
(7) Troll · 23. Januar um 10:34
Wenn ich hier schon lese, daß andere sagen "Wir sind als Kinder die Gittermasten von Hochspannungsleitungen hochgeklettert". Das ist definitiv auch nicht normal! @4 Wieso, nur weilich den Sachverhalt rein faktisch bewerte? Was ist daran falsch, wenn ich sage, daß keiner das Kind dazu gezwungen hat und es sich der Gefahr bewußt gewesen sein muß, weil es ja sonst keinen Grund für eine Mutprobe gegeben hätte?
(6) Han.Scha · 23. Januar um 09:47
Solche "Mutproben" sind leider keine Erfindungen des Internets oder so. Wir sind als Kinder die Gittermasten von Hochspannungsleitungen hochgeklettert und bei uns ist kürzlich ein Jugendlicher beim Besteigen eines Kesselwagons vom Strom in der Eisenbahn-Oberleitung getötet worden. Eltern müssen ihre Kinder erziehen und über Gefahren derartigen lebensgefährlichen Unfugs aufklären.
(5) KonsulW · 23. Januar um 09:46
Sowas wie Tiktok brauchen wirklich nicht.
(4) BranVan · 23. Januar um 09:42
Es gibt so viele lustige und kreative Challenges - dazwischen dann immer wieder so ein Scheiß. @3 TikTok sperrt die Hashtags und die Videos dahinter sehr schnell @1 Machst Du Deinem Namen wieder Ehre?
(3) krebs77 · 23. Januar um 09:29
Nicht nur die Debatte um Facebook und seine Kontrollmechanismen sollte uns für solche Videos und Plattformen sensibler machen. So eine Sche** gehört SOFORT gesperrt. Mein Gott wenn das mein Sohn gewesen wäre ich glaube ich wäre durchgedreht. Du kannst als Eltern deine Kinder nicht 24 Stunden lang kontrollieren um so etwas zu verhindern. Die Plattformen müssen da stärker in die Pflicht genommen werden. Die armen Eltern. Was für ein sinnloser Tod eines Kindes das noch so viel vor sich hatte
(2) ausiman1 · 23. Januar um 09:21
Solche Videos müssten für alle verboten werden , das ist keine Mutprobe das ist Hochgefährlich sogar tödlich.
(1) Troll · 23. Januar um 09:11
Na ja, ich sage mal so. Dafür ist es ja eine Mutprobe. Was hat das Mädel denn gedacht. Wenn das nicht passieren könnte, wäre es keine Mutprobe. Und gezwungen hat sie wohl keiner dazu. Und mit 10 Jahren ist man sich der Gefahr durchaus bewußt, das ist nicht wie ein Kleinkind, daß aus unwissenheit eine Plastiktüte über den Kopf zieht usw. Also, auch wenn es eine Dummheit war, das Kind ist selbst daran schuld, muß man faktisch so sehen.
 
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