Köln (dpa) - Der Angriff des Sibirischen Tigers «Altai» war tödlich, die Pflegerin des Kölner Zoos hatte keine Chance. Die Raubkatze wurde kurz nach der Attacke vom Zoo-Direkter erschossen. Für ihn war es «der schwärzeste Tag meines Lebens.» ...

Kommentare

(13) 2fastHunter · 31. August 2012
@12 : Das ist eine ziemlich militante Ansicht. Nur weil es auf der Welt solche Dinge gibt, würde ich nicht so weit gehen und dies den deutschen Zoos unterstellen. Der Zoo Leipzig wildert z.B. erfolgreich Wildpferde aus. Schubladendenken ist selten produktiv.
(12) k97262 · 30. August 2012
@11 Ich gehe davon aus, dass diese Tiere zur Geldmacherei eingefangen werden und danach zur Geldmacherei in den Zoos ausgestellt werden. Ein verletztes Raubtier stirbt, ja, so ist die Natur nun mal. Hätte der Mensch nicht überall seine geldgierigen Finger drin, dann wären die Tiere nicht "selten". Und bevor die Tiere ausgewildert werden, werden vorher unzählige andere "Seltenen" für horrende Summen verkauft.
(11) 2fastHunter · 25. August 2012
@2 : Wenn Du davon ausgehst, dass diese Tiere alle aus Spaß in der Wildbahn eingefangen und in die Zoos verfrachtet werden, dann ja. Aber ist Dir schonmal in den Sinn gekommen, dass verletzt Tiere, die in der Wildnis gestorben wären, in einem Zoo besser versorgt werden können? Ein humpelndes Raubtier ist nunmal unfähig zu jagen. Zudem wird Nachwuchs von seltenen Tiere oft erfolgreich ausgewildert. Also bitte nicht alles in eine Schublade werfen und mal über den Horizont schauen!
(10) Lissy2311 · 25. August 2012
Ok, sehe ich ein. Hätte zu lange gedauert.
(9) Fritoffel · 25. August 2012
Allein das Dosieren der Betäubung dauert seine Zeit. Dann braucht es eine ganze Weile bis die Betäubung wirkt - je aufgedrehter das Tier ist, desto länger. Pagel ist mit Sicherheit kein leichtfertig handelnder Mann. Ich wollte nicht in dieser Situation handeln müssen.
(8) tastenkoenig · 25. August 2012
Betäuben kostet Zeit, was in einer solchen Notsituation den Tod des Opfers bedeuten kann. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn der Direktor eine Möglichkeit gesehen hätte, den Tiger zu schonen, hätte er diese mit Freuden ergriffen. Er weiß am besten, dass den Tiger keine Schuld trifft.
(7) Lissy2311 · 25. August 2012
Man hätte doch vielleicht betäuben können, anstatt gleich zu töten.
(6) Fritoffel · 25. August 2012
@4 - Dem Tiger macht ja auch keiner einen Vorwurf - aber hätte Pagel seine schwer verletzte Pflegerin einfach aufgeben dürfen? Der Direktor hat keinen Fehler gemacht. Die Pflegerin hat ihren bitter bezahlt und der Tiger leider mit.
(5) tastenkoenig · 25. August 2012
Die Situation war doch vermutlich die, dass die schwer verletzte Pflegerin mit dem Tiger im Gehege war und man ihr umgehend helfen musste. Die Ersthelfer konnten sich ja schwerlich in dieselbe Gefahr begeben.
(4) Lissy2311 · 25. August 2012
Im Radio Bonn Rhein-Sieg hat der Direktor eben selbst gesagt, dass der Tiger gar nicht entwischt war. Es stand zwar eine Schleuse kurze Zeit offen und der Zoo wurde für kurze Zeit evakuiert, aber der Tiger war nie draußen. Da frage ich mich, warum musste das Tier sterben? Es hat sich ganz normal verhalten, es ist ein Raubtier und keine Schmusekatze!
(3) Daymail · 25. August 2012
So @Tserk und nun lies dir die Aussage vom Direktor durch, dann verstehst du meinen Standpunkt. Er sagt selbst, eine Gefahr für die Besucher habe nie bestanden. @4 Richtig! Hiert scheinen im Moment nur Frauen meiner Meinung zu sein, na immerhin.
(2) k97262 · 25. August 2012
@ClaudiB So was Ähnliches hab ich auch gedacht, diese ganzen Zoos gehören abgeschafft!
(1) ClaudiB · 25. August 2012
Jetzt muß er wenigstens nicht mehr hinter Gittern leiden....
 
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