Berlin (dpa) - Die Corona-Pandemie droht dem Deutschen Tierschutzbund zufolge die Finanznot vieler Tierheime zu verschärfen. Ursache dafür sei vor allem der Einnahmeausfall durch den Wegfall von Spendenveranstaltungen. «Nach unserer Kenntnis müssen die Tierheime, die uns angeschlossen sind, etwa 60 ...

Kommentare

(19) k205289 · 05. Januar 2021
@18 Bei uns ist am 15.11 der erste Hund nach 6 Monaten für mehr als nur paar Stunden/Tage ohne eingetroffen. Inzwischen 3 statt normal über 20, übrig, da Sperre. Katzen waren das Jahr über immer ein paar da. Schildkröten in Massen (von der Autobahn in Massen) wurden bei den Hasen untergebracht, die ebenfalls fast komplett fehlen. Es gibt ja noch viel mehr Tiere, Mäuse, Vögel usw., aber die machen wenig Krach, bis auf mache Vögel. Kann es sein dass die Tiere zurück gehalten haben? Eigeninteresse
(18) thrasea · 05. Januar 2021
@7 Nichts zu hören bedeutet nicht, dass keine Tiere da wären. Vielleicht fehlen nur die Besucher und Fremden, die sonst ein bisschen Unruhe reinbringen. Heute ein Bericht in der Lokalpresse: "Das Lahrer Tierheim ist so voll wie nie" (...) "Das Tierheim darf nicht besucht werden, Kennenlerntermine sind abgesagt." Der Artikel steckt leider hinter einer Paywall, trotzdem ein Link: <link>
(17) wimola · 03. Januar 2021
@16 ) Ja, ... aber die haben ja nicht mal Tiere ;-) und bestehen ja darauf, gemeinnützig zu sein *lol
(16) k293295 · 03. Januar 2021
@15 : Dass sich in Vereinen einige Leute bereichern, ist kein Tierschutz-Ding. Wir kennen da ja auch jemanden, die das so macht. ^^
(15) wimola · 03. Januar 2021
@12 ) Möglich, dass es derartige Tierheime gibt, dann sollte man sich an die Aufsichtsbehörden wenden. Die einzig gangbare Variante, oder? Aus derartigen, für mich Einzelfällen, zu schließen, dass dort nur Leute an der Spitze sitzen, die sich bereichern wollen, halte ich für falsch. Damit schädigt man das gesamte Anliegen und befördert eher, dass noch mehr "Werbung" gemacht werden muss, weil Meinungsbilder entstehen, die nicht dem Tierschutz dienen.
(14) k293295 · 03. Januar 2021
@11 : Futter ist ein Anfang, aber wenn im Tierheim die Heizung ausfällt oder eine Wasserleitung kaputtgeht, muss da ein Installateurbetrieb ran. Das können die Ehrenamtler nicht alles selbst machen. Reinigungsmittel und Heizmaterial kosten Geld. Die Autos, mit denen Tiere ins Tierheim oder zum Tierarzt gefahren werden, kosten auch Geld. Wir haben hier vor Ort einiges mit Firmenspenden regeln können, aber die Sachkosten bleiben.
(13) wimola · 03. Januar 2021
@11 ) Richtig, es ist besser, als gar nichts. Trotzdem benötigen natürlich auch die Tierheime die übliche Tauschwährung ;-). Ehrenamtliche Helfer arbeiten umsonst. Die decken den Personalbedarf - zumindest bei größeren Tierheimen - nicht ab. Tierärzte wollen auch bezahlt werden, wie jeder, der arbeitet. - Medikamente werden ggf. auch durch Spenden generiert, aber eben nicht alle. Operationen zahlt niemand. Das benötigte Finanzvolumen ist also durchaus beachtlich.
(12) k205289 · 03. Januar 2021
@10 Dann solltest mal mit Mitarbeitern vom Verein sprechen. Die reden so und der Frust über den "Vorstand" sitzt bei denen tief. Alles sei nur auf die ausgelegt und die Mitarbeiter müssen für alles büßen und werden weggemobbt, wenn man sich wirklich für die Sache einsetzt. Unregelmäßige Arbeitszeiten, schlechten Entlohnung, oder überhaupt nichts. Und ja keiner darf gegen die Werbestrategie was sagen, sonst ist das schöne Leben vorbei. Keiner da der sich den Frust von der Seele schreiben will?
(11) k254953 · 03. Januar 2021
@10 , wimola, wer geld übrig hat, kann ja auch spenden. aber futter wäre ja schon mal ein anfang.
(10) wimola · 03. Januar 2021
@7 ) und @8 ) + @ 9 Meine Güte, jetzt fängt das Oben:Unten-Denken schon beim Thema "Spenden für Tierheime" an. Diese Einordnungen zerstören jede Form einer Gemeinschaft. Ich würde das wirklich mal überdenken. - Tierärzte, Impfstoffe, Medikamente kann man nicht mit Futter bezahlen, auch nicht die Unterhaltungskosten für die Gebäude etc.. - Aber bitte, dann spendet meinetwegen Futter, wenn Euch das beruhigt. Besser, als gar nichts ;-).
(9) k254953 · 03. Januar 2021
@8 , ehrrol, die idee mit dem futter spenden finde ich wirklich gut. da kommen dann die spenden auch direkt bei den tieren an. um den rest sollen sich die leute dann selbst kümmern. es gibt ja viele ehrenamtliche helfer in diesen tierheimen. die wollen kein geld.
(8) k205289 · 03. Januar 2021
das beim Tierschutzbund immer an erster Stelle steht. Hauptsache das Geld stimmt für die. Die oberen verdienen sich dumm durch nichts tun und die unteren dürfen alles ausbaden. Immerhin gehen nur 20 % der Spenden dafür drauf und der Verein gilt als vorbildlich. Will man nicht, dass 20 % für Spendenwerbung und Nichtstuer drauf geht, sollte man direkt beim Tierheim z.B. Futter spenden. Das kommt dann zu 100 % an
(7) k205289 · 03. Januar 2021
Also alle beide Tierheime mit denen ich zu tun habe, sind wie ausgestorben, leer. Somit fallen auch kaum noch Kosten an. Nur weil weniger Spenden anfallen, heißt das nicht dass die Lage schlechter ist. Auch wenn ich an anderen Tierheime vorbei komme (Fahrrad), hört man da nichts mehr. Ich denke jeder kennt das, dass man sofort hört wo ein Tierheim ist. Aber dieses Jahr ist überall Stille, Tierheim oft komplett leer, nicht mal 1 Tier. Und Spenden sind nun mal da, das Präsidium zu finanzieren
(6) der_schwule · 03. Januar 2021
@1 Ja kann schon sein, aber nicht jede(r) hat ein Tier zu Hause.
(5) k293295 · 03. Januar 2021
Die Kommunen kommen ihrer Pflicht zur Versorgung von Fundtieren <link> nur unzureichend nach. Die Tierschutzvereine mit ihren Tierheimen übernehmen da kommunale Aufgaben mit Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Es ist richtig, dass Spenden an diese Vereine steuerlich absetzbar sind.
(4) Wasweissdennich · 03. Januar 2021
@3 die eigentliche Begründung ist das nicht, aber so kann man das Geld eben einen Zweck zuführen der besser erscheint
(3) wimola · 03. Januar 2021
@2 ) Egal, welche Begründung jeder Einzelne dafür so finden mag: Hauptsache ist, es kommt in den Tierheimen an!
(2) Wasweissdennich · 03. Januar 2021
eh der Staat das hart verdiente Geld zum Großteil stellvertretend aus dem Fenster schmeißt kann man es lieber dem Tierheim geben und die Spende von der Steuer absetzen :P
(1) wimola · 03. Januar 2021
Eigentlich erbärmlich, dass es notwendig ist, durch Spendenveranstaltungen überhaupt zu einer solchen Einnahmesituation zu kommen. Ich kann mich nur wiederholen: Spenden tut nicht weh! Jeder hat ein Tierheim in seiner Umgebung, das ganz sicher Hilfe benötigt.
 
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