Berlin (dpa) - Im Eiltempo hat Vizekanzler Gabriel Eckpunkte für eine erste Reform bei der Energiewende erarbeitet. Das «EEG 2.0» sieht zur Strompreis-Dämpfung eine Abkehr von den hohen, auf 20 Jahre garantierten Vergütungen vor: Von bisher durchschnittlich 17 Cent je Kilowattstunde für Windräder, […] mehr

Kommentare

7Chris198618. Januar 2014
@5 Das ist ja schön aber auf der Strombörse kostet der Strom für die Stromlieferanten nicht einmal 4 cent und die Differenz zur Einspeisevergütung läuft über die EEG-Umlage. <link> Hinzu kommt, dass du jetzige Vergütungspreise auch nur auf jetzt gebaute Anlagen bekommst. Was früher gebaut wurde erhält höhere Vergütungen die im PV-Bereich z.B. bei über 50 cent liegen können. <link>
6Chris198618. Januar 2014
@4 Garnicht weil es nur aufwärts geht mit dem Strompreis. Dem EEG Wahnsinn in Kombination mit einer Strommafia haben wir aber nicht nur den enorm hohen Strompreis zu verdanken sondern auch das ein oder andere nicht in Deutschland gebaute Produktionswerk in diversen Industriezweigen und Schließungen werden folgen wenn die Befreiung komplett wegfällt und nicht nur (wie es sein sollte) auf energieintensive Unternehmen im int. Wettbewerb beschränkt wird
5Zorro18. Januar 2014
Ja, wenn man sich nicht auskennt .... Wind-, Wasser-, Biogasstrom wird mit zum Teil 8 cent/kWh vergütet. Die Stromkonzerne verkaufen ihn für 23 weiter .... mal drüber nachdenken!
4k4861218. Januar 2014
@3 und um wieviel wird der Strompreis jetzt sinken?
3Chris198618. Januar 2014
@1 Oh doch sie sind das Problem. Sollten alle Umlagenbefreiungen verschwinden sinkt der Strompreis um nicht einmal 2 Cent. Das wirkliche Problem sind die wahnsinnigen Einspeisevergütungen. Es wurden Einspeisevergütungen für PV-Anlagen bis 2011 für 30 cent (bis 2009 >40 cent) pro kWh auf die nächsten 20 Jahre festgeschrieben und das zahlen wir die nächsten 20 Jahre pro kWh für den Strom aus diesen Anlagen.
2Sternensammler18. Januar 2014
Quatsch die paar Unternehmen die befreit sind machen einen Bruchteil aus, macht sich nur in den Medien immer gut einen Sündenbock hinzustellen. Das Problem ist sehr Wohl dass für Energie mehr gezahlt wird als sie Wert ist, vertraglich garantiert über Jahre, an jeden der genug Kohle und/oder Geldgeber hat.
1Zorro18. Januar 2014
Herr, wirf Hirn herab! Die Vergütungen sind doch nicht das Problem, sondern die ganzen Befreiung von der Umlage!