Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi hat vor der zweiten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen vor einer Ausweitung der Warnstreiks gewarnt. Es müsse «substanzielle Vorschläge» zur Lösung des Tarifstreits geben, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Frank […] mehr

Kommentare

15Pontius22. Februar 2023
einem Kollegen und er bleibt auf den höheren Kosten sitzen. Also vor allem zu seinen Lasten und nicht der der Allgemeinheit...
14Pontius22. Februar 2023
@10 Nö, ich wäre nicht sauer, dass mein Zahnarzt dazu gezwungen wäre, seinen Angestellten mehr zu zahlen. Damit sie ihre gestiegenen Kosten besser begleichen können. Der Zahnarzt wird dann seine Preise erhöhen und weißt du was: Selbst dann bleibt am Ende noch etwas von der Lohnerhöhung übrig, denn die Lohnerhöhung der anderen wird nicht 100% Anteil am Verkaufspreis betragen. Also keine Lohn-Preis-Spirale. Außerdem sollte sich mein Zahnarzt mit der Belegschaft einigen, denn sonst wechsle ich zu
13cherry22. Februar 2023
@10 , nur geht es eben zum Großteil nicht zu Lasten der Arbeitgeber sondern zu Lasten der Allgemeinheit. Dazu kommen dann immer noch weitere Preissteigerungen, die auch zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Du kannst es drehen wie Du es willst, Leidtragende sind immer die, die es eigentlich nix angehet. Und mit dem Streik nimmt man billigend in Kauf, daß andere zu Schaden kommen. Zum eigenen Wohl. Du wärest auch sauer, wenn Du z.B. mit Zahnschmerzen vor einer wegen Streik geschlossenen Praxis stehst
12Polarlichter22. Februar 2023
Wie sonst soll die Arbeitnehmer auf diverse Miseren aufmerksam machen? Zu wenig Gehalt, viel zu wenig Personal, desolate Arbeitsbedingungen teils, Digitalisierung (wohl eher Faxgerät als Maximum), kaum Ruhepausen, ohne das massive Einspringen und Mehrleistung seitens der Arbeitnehmer wäre der Betrieb mancherorts ohnehin oft massiv gestört. Dass Bürger sich nun darüber beschweren, zeigt auch, wie wenig Anerkennung diese Mitarbeiter erfahren, trotz zuvor beschriebener Arbeit.
11Polarlichter22. Februar 2023
Ich sehe dies wie Pontius. Man muss bei der Inflation schon massive Kritik am VKA-Chef äußern, der bei der 1. Verhandlungsrunde noch nicht mal seinerseits ein Angebot auf den Tisch legt und dann im Nachgang noch äußert, man würde "noch überlegen, ob man eines erarbeite" oder im Verlauf eine Einigung ohne Gegenangebot fünde. Das ist schon ein hartes Desinteresse an einer gemeinsamen Lösung. Das Streikrecht gehört zu den elementaren Bestandteilen unserer Gesellschaft. Streik ist voll berechtigt.
10Pontius22. Februar 2023
zu beschaffen. @8 "immer zu lasten der Anderen" Ja das ist der Hebel der Streikenden - vor allem zu Lasten des Arbeitgebers. Eine Abmahnung kann man verhindern, wenn man frühzeitig mit dem Chef spricht. Dazu kann man aus Verspätungen kurzfristiger Streiks oder Naturereignisse nicht gekündigt werden. Selbst die Abmahnung kann rechtlich angegriffen werden.
9Pontius22. Februar 2023
@5 Ja die Lösung wäre eine Verbeamtung - dies will man sich aber nicht leisten. Denn das bedeutet einen erhöhten Lohn nicht nur für die Streikzeiten, sondern für jeden Tag. @6 Da viele Fahrkarten im Voraus und im Internet gekauft werden können, ist diese Möglichkeit für die Streikenden nur eine mit einem sehr kurzem Hebel. Es sei denn, man kündigt die Streiks weit im Vorfeld an - was jedoch die Tarifverhandlungen konterkariert. Zugleich verschafft es den Arbeitgebern Zeit, alternatives Personal
8cherry21. Februar 2023
@4 , ich bin da ganz bei @5 . Ich sehe nicht ein, warum ich zur Geisel genommen werden soll, damit andere ihre, wenn auch sicherlich nicht unberechtigten Forderungen , durchsetzen können. Aber klar, immer zu lasten der Anderen. Und wenn der Eine dann eine Abmahnung bekommt, weil er zu spät zum Dienst kam, wen kümmert das schon.
7CYBERMAN200321. Februar 2023
Wir Drohen wie jedes Jahr ^^
6Stoer21. Februar 2023
Ich glaub es war in Japan bei den Verkehrsbetrieben gewesen: Die haben statt zu streiken einfach keine Tickets verkauft,alle fuhren umsonst...das tat dann den Betrieben mehr weh,als wenn gestreikt wurde.
5rudiffm21. Februar 2023
@4 : Ich würde das Streikrecht bei einigen Berufen bzw. Arbeiten stark einschränken, allerdings mit einem Ausgleich. Nicht streiken dürften der gesamte ÖPNV. Da diese nicht streiken dürfen, wird ein Ausgleich vom Arbeitgeber zu zahlen sein. Der Weg zum Streik/Ausgleich ist gleich, nur für die Arbeit werden diese dann doppelt vom Arbeitgeber doppelt bezahlt. Es muss dann anders Wehtun.
4Pontius21. Februar 2023
@3 Möchtest du ernsthaft das Streikrecht einkürzen? Dann lies nochmal im Grundgesetz Artikel 9 nach. Wie wäre es mal mit Kritik gegenüber dem Partner in den Tarifverhandlungen, die noch nicht einmal ein Angebot unterbreitet haben?
3cherry21. Februar 2023
Langsam sollte man aufhören Unbeteiligte als Geisel für den eigenen Vorteil zu nehmen und denen Schaden zuzufügen. Sicherlich ist das Streben nach mehr Lohn verständlich. Aber es geht in meinen Augen nicht an, daß dafür andere zu Schaden kommen. Es sollte doch andere Möglichkeiten geben. Mal abgesehen davon, daß sich die Schraube weiter dreht. mehr Lohn = Preissteigerung usw.
2KonsulW21. Februar 2023
Langsam sollte mal ein Angebot von den Arbeitgebern kommen.
1Pontius21. Februar 2023
"Der Verdi-Chef vermutet, dass Bund und Kommunen eine Inflationsausgleichprämie anbieten werden." Sie könnten sie ja jetzt schon abseits der Tarifverhandlungen zahlen, die steuerfreien bis zu 3000€ gelten auch für Angestellte des öffentlichen Dienstes.