@7
: Ägypten war genauso. Das Resultat: Jetzt herrschen wieder praktisch die selben Leute, wie vor dem Sturz und der Einführung demokratischer Wahlen und das Land beruhigt sich etwas. Man kann eben nicht den Diktator entsorgen und hoffen, dass sich bei jedem das Demokratieverständnis von selbst entwickelt. Wir haben selbst im eigenen Land eine katastrophale Situation zur politischen Bildung in der Bevölkerung. Wenn wir es nichtmal vor der eigenen Haustür schaffen...
In Syrien zeichnet sich das ab, was der Irak bereits "vorgelebt" hat: Wenn der Diktator, der das Land mit einer Klammer aus Gewalt zusammen gehalten hat, weg ist, bricht ein Bürgerkrieg um die Macht im Land aus, weil die unterschiedlichen Interessengruppen nur den eigenen Vorteil im Blick haben. Nicht nur das Assad-Regime begeht in Syrien Verbrechen. Auch die vom Westen bejubelte Opposition hält sich schadlos.
@4
: Ja eben. Und genau so zeigt eben, dass denen überhaupt nichts an der humanitären Lage, bzw. den Menschen, für die sie vorgeben zu kämpfen, liegt. Die Syrer kommen dort nur vom Regen in die Traufe.
Was ist das denn für ein Schwachsinn? Weil sich die humanitäre Lage nicht verbessert, will man nicht über Frieden verhandeln, der die humanitäre Lage drastisch verbessern würde? So oft kann man garnihct mit dem Kopf auf den Tisch hauen, wie man möchte bei soviel Dummheit.