Darmstadt (dpa) - «Supergrundrecht» ist ein heißer Kandidat für das «Unwort des Jahres 2013». Der Begriff wurde im Zuge der NSA-Abhöraffäre verwendet. Die Bezeichnung sei unter 1183 Einsendungen 44 mal vorgeschlagen worden, teilte die sprachkritische Jury um Professorin Nina Janich von der […] mehr

Kommentare

4exDelphi29. Dezember 2013
"Supergrundrecht" ist ein würdiger Kandidat, führt er doch den Begriff des Grundrechts ad absurdum – eben weil wie @2 beschreibt die anderen "Grundrechte" mit dieser Argumentation eingeschränkt/aufgehoben werden…
3k49128. Dezember 2013
Ich wäre eher für "GroKo" als Unwort des Jahres.
2Stiltskin28. Dezember 2013
Eine vergleichbare Meldung war schon Anfang November hier zu lesen, und wird leicht abgewandelt, erneut eingestellt. Liest man zwischen den Zeilen, bedeutet dieses 'Supergrundrecht' auf mehr 'Sicherheit', daß andere Grundrechte teils drastisch eingeschränkt werden sollen. Das Vokabular unsere politischen Entscheidungsträger ist wieder einmal recht entlarvend, und ein Indiz für den Weg in den Überwachungsstaat.
1k1759528. Dezember 2013
Nie gehört.