Berlin - Laut einer Langzeitstudie führt ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) nicht dazu, dass Menschen aufhören zu arbeiten. Sie arbeiteten nicht weniger, seien aber deutlich zufriedener im Beruf und mental gesünder, heißt es in der Untersuchung zum Pilotprojekt Grundeinkommen, die am Mittwoch […] mehr

Kommentare

12Pontius10. April 2025
@11 "die Inflation wird in die Höhe getrieben", "Inflation anheizen" und "die Inflation frisst vieles weg" deuten schon ein bisschen in diese Richtung. Wie hoch muss die Inflation denn sein, damit die Inflation von den 1200€ so viel wegfrisst, dass kaum etwas über 500€ übrig bleiben? Selbst nach 10 Jahren mit 5% Inflation bleibt noch deutlich über 500€ über. ;-)
11Marc09. April 2025
@10 Ich habe auch nicht von einer "explodierenden Inflation" gesprochen ;)
10Pontius09. April 2025
gegenfinanziert werden soll, geben das Geld dann halt andere weniger aus... - ich will nicht abstreiten, dass sie etwas erhöht sein wird, nur wird sie nicht explodieren.
9Pontius09. April 2025
@7 Du überlebst doch nicht mit dem Minijob allein, sondern hast Bürgergeld daneben. Und das allein sind wie angemerkt bei den meisten schon mehr als die 1.200€. Also haben diese Menschen am Ende gar nichts mehr auf dem Konto. Wenn du davon ausgehst, dass die Menschen dann weniger arbeiten, dann sind es deutlich(!) weniger als die 100 Mrd. - und der Vergleich über bisherigen monatliche Ausgaben liegt wohl bei über dem doppelten (bei 2.500 durchschnittlichem Netto). Und da die Reform ja
8Marc09. April 2025
@6 Sorry, ich kann Dir nicht sagen, welche Beiträge zum bGE auf RTL2 kommen...schon Jahre nicht mal mehr durchgezappt :P
7Marc09. April 2025
@5 Wenn jeder jeden Monat 1200€ mehr zur Verfügung hat, dann stehen jeden Monat in Deutschland rund 100.000.000.000€ mehr zur Verfügung, wenn das die Inflation nicht anheizt, was dann? Und ja, meine (finanzielle) Zufriedenheit würde mit 1200€ mehr im Monat auch steigen. Und ich bin fest überzeugt, dass gerade viele Minijobs dann erstmal wegfallen, weil man verdient dort ~500€, bekommt nun aber 1200€...bis die Inflation vieles wegfrisst.
6Pontius09. April 2025
schon nahe und ist sogar noch weniger als beim Bürgergeld! Ich glaube bei dem Thema gehst du etwas zu RTL2-lastig mit der Blickweise heran.
5Pontius09. April 2025
@4 3 Jahre sind eine lange Zeit. Die meisten haben sich sogar weitergebildet, weil sie die finanzielle Sicherheit hatten, die sie sonst nicht hätten. Gesundheitliche Kosten sind gesunken - was nicht zwangsweise weniger arbeiten bedeutet, selbst wenn man Stunden reduziert! - und die Zufriedenheit sind ordentlich gestiegen. Das Problem mit der Inflation sehe ich nicht, denn von 1.200€ macht man nun keinerlei großen Sprünge - und darum ist Arbeiten immer noch attraktiv. Kommt den Studienergebnissen
4Marc09. April 2025
@3 Sehe ich anders. Das Ganze war zeitlich begrenzt. Natürlich hänge ich meinen Job nicht an den Nagel, wenn ich weiß, dass ich nach wenigen Jahren kein bGE mehr bekomme. Und ich bleibe dabei: mit einem unbegrenzten und flächendeckenden bGE arbeiten entweder ganz viele Menschen weniger oder die Inflation wird in die Höhe getrieben, so dass das bGE nicht ausreicht.
3Pontius09. April 2025
Huch! Es stimmt also auch für Deutschland - wer könnte das nur nach all den anderen Beispielen in anderen Ländern ahnen?
2ichbindrin09. April 2025
Ehrenamtlich vor allem. So wie auch jetzt schon mehr Menschen trotz finanziell eher schlechter Lage zusätzlich ehrenamtlich statt schwarz arbeiten. Ich frage mich, wer so stark gegen das BGE wirkt. Ist es am Ende nur die Angst vor Macht- und Reichtumsverlust einiger weniger? Was uns das alles für Bullshitjobs ersparen und ökologische Entlastung bringen würde. Arbeit nicht der Arbeit will, sondern aus Leidenschaft und Notwendigkeit. Die glücklichen Sklaven bleiben die größten Feinde der Freiheit.
1hichs09. April 2025
Schwarz halt