Berlin (dpa) - Die große Koalition der vergangenen Wahlperiode hat einen großen Anteil ihrer Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst. Insgesamt seien 79 Prozent der 188 konkreten Versprechungen voll oder teilweise erfüllt worden, heißt es in einer Studie der Bertelsmann Stiftung, die der dpa […] mehr

Kommentare

13k4978224. Februar 2018
@9 Also ich sehe da so einige Wahlversprechen die gebrochen wurden. Die angebliche "Friedenspartei" hat mal direkt zu Beginn dem Großteil aller Auslandseinsäte zugestimmt. Dann versuchte man zu relativieren nur UN-Mandats-Einsätzen zuzustimmen. Aber auch das ist mittlerweile mit der Zustimmung von NATO-Einsätzen ad acta gelegt. Man wolle "Opposition" machen, aber mehr als ungeahndete Hassparolen kam dabei nicht mehr raus.
12thrasea24. Februar 2018
@11 Was wird denn bei Neuwahlen herauskommen? Was würde ein neues, wahrscheinlich ähnliches Ergebnis gegenüber der Situation heute ändern?
11Jewgenij24. Februar 2018
Die SPD ist keine große Volkspartei mehr. Die Wähler sind zu allem voran an Die Linke, Afd, Grüne und FDP gegangen. Auch CDU hat massiv an Wählerstimmen verloren. Von der GroKo erwarte ich nichts mehr. Lieber die Neuwahlen. Wir haben bald März und nichts ist in trockenen Tücher. Zeitverschwendung.
10k29329524. Februar 2018
Ich sehe die AfD daher auch nicht in der "Entzauberung", die Ursula von der Leyen vor über einem Jahr bei Anne Will angekündigt hatte, mit den Worten (zu Beatrix von Storch): "Dann gibts keine Lügenpresse mehr sondern Parlamentsprotokolle." Die AfD macht im Parlament, was sie vorher gesagt hat und was die meisten von ihr erwartet haben: Hetzparolen rausbolzen.
9k29329524. Februar 2018
@8 : Ich weiß nicht, ob es Sinn macht, mit einer Partei fair umzugehen, die unter "Fairness" nur versteht: Wir dürfen alles, alle anderer dürfen gar nix, sonst jaulen wir. Trotzdem: Die AfD hat eigentlich nur versprochen, im Bundestag die Meckerbande zu spielen, denn sie wussten natürlich vor der Wahl schon, dass keiner mit ihnen zusammenarbeiten will, und sie keinerlei Mehrheit haben würden. Prollige Wahlkampfsprüche à la Frohnmaier ändern das nicht.
8k4978224. Februar 2018
@7 Nur einige von vielen. Ich bin ja gespannt was die ganzen AfD-Befürworter bei den nächsten Wahlen machen, denn welche Wahlversprechen hat die AfD denn nicht gebrochen. Mal schauen wie konsequent jene Personen sind. Könnte aber natürlich auch sein das es um Wahlversprechen gar nicht geht, sondern nur das "Treten" gegen "die da oben" und das Suchen nach irgendeinem Schuldigen für seine eigene Misere oder drohende Misere.
7Pomponius24. Februar 2018
Wahlversprechen sind die Maximalforderungen. Diese lassen sich nur unter folgenden Bedingungen durchsetzen: 1. Die wirtschaftliche Lage bleibt konstant gut. 2. Zwei-Drittel-Mehrheit der versprechenden Partei (keine Koalition) im Bundestag wg. evtl. notwendiger Verfassungsänderungen. 3. Mehrheit im Bundesrat. 4. Keine wesentliche Änderung der politischen Lage im In- und Ausland. 5. Es gibt sicher noch mehr Parameter.
6k4978224. Februar 2018
@4 Das können natürlich Befürworter eines Totalitarismus nicht verstehen. Wahlversprechen sind eben nicht immer gleich mit den Kompromissen die man z.B. für eine Koalition aushandelt werden. Gerade dann nicht wenn dieselben Personen meinen zwischen CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE gebe es doch eigentlich keine Unterschiede. Alle links und gegen das "kleine Völkchen" was auch immer dieses "Völkchen" sein soll.
5k29329524. Februar 2018
@4 : Ja. Achte mal auf den letzten Satz der News. 87 % haben offensichtlich eine gefühlte Wahrheit, die von der tatsächlichen Wahrheit abweicht.
4Chris198624. Februar 2018
@3 und du sprichst von der "gefühlten Wahrheit", die passt wohl deutlich besser zu den Wahlversprechen als zum Koalitionsvertrag
3k29329524. Februar 2018
@2 : Darum gehts nicht. Es wurden nicht Wahlverprechen sondern der Koalitionsvertrag mit dem Endergebnis verglichen.
2Chris198624. Februar 2018
@1 Oder auch der Unterschied zwischen Wahlversprechen und das was man sich nachher in einen Koalitionsvertrag schreibt.
1k29329524. Februar 2018
Das ewige Problem: die gefühlte Wahrheit.