New York (dpa) - Im Wasser um New York herum schwimmen einer Studie zufolge rund 165 Millionen Plastikteile. Pro Quadratkilometer seien das 256 322 Plastikteile, teilte die Umweltorganisation New York-New Jersey Baykeeper mit, die die Studie gemeinsam mit Forschern von zwei Universitäten […] mehr

Kommentare

11k40830020. Februar 2016
wenn ich mir an Autobahnauffahrten die Straßenränder ansehe - alles wird einfach am Straßenrand abgekippt
10Bonsai20. Februar 2016
@9 Nun bedenke man noch das mittlerweile es mehr Plastik in den Weltmeeren gibt als Plankton. Das die Planktonfresser das nicht unterscheiden können wurde schon erwähnt. 1+1=Plastik auf dem Teller der Menschen. Aber dazu muss man keine Fische essen. Nanoplastik wird auch in anderen Nahrungsmitteln eingesetzt. Bspw. als Stabilisator im Ketchup, damit man nicht mehr schütteln muss. Folgen für unsere Gesundheit wurden meines Wissens nach nie erforscht.
9Folkman20. Februar 2016
@8 : So ist es. Auch Plastik, das in die Umwelt geworfen wird, wird so lange "zer­rie­ben", bis nur noch mikro­kleine Par­ti­kel übrig blei­ben, die dann wiederum über Wasserkreisläufe und Flüsse ins Meer gelangen. Ein Teufelskreislauf.
8Bonsai20. Februar 2016
Bezüglich der Zersetzung von Plastik noch eine Anmerkung. Jeder kennt das doch von Reifen oder der Isolierung von Leitungen (bspw. Ohrhörer vom Mp3-Player): Wenn die Weichmacher sich verflüchtigen wird die Plastik Brüchig und Porös.Sonne, Salzwasser sowie die Reibung mit dem Wasser muss man dabei als Katalysator berücksichtigen.
7Bonsai20. Februar 2016
@6 Richtig. Die Fische können Plankton und Plastik nicht unterscheiden. Ein weiteres Problem sind die Weichmacher aus der Plastik. Sie haben hormonelle Wirkung auf Lebewesen. Das Forschungsergebnisse darüber in Schubläden verschwinden ist nicht verwunderlich.
6Folkman20. Februar 2016
@4 : Mikroplastik ist hier vielleicht der falsche Begrifft, aber die Nanopartikel meinte ich auch nicht. Was ich meinte, ist, dass Plastik in den Meeren so lange geschliffen und zerrieben wird, bis es Fische fressen. Dass es eine Weile dauert, stimmt, aber wir vermüllen ja auch schon seit Jahrzehnten die Meere.
5Bonsai20. Februar 2016
Ich hatte mal vor 3 Jahren mich mit dem Thema beschäftigt. Autoreifen bestehen unter anderem aus Plastik. Der Abrieb gelangt in den Wasserkreislauf. Unsere Kleidung besteht immer mehr aus Kunstfasern. Beim Waschen gelangt so Mikroplastik in das Abwasser. Klärwerke interessiert das nicht. Nur ein kleiner Teil bleibt im Klärschlamm hängen.
4Muschel20. Februar 2016
@3 Irrttum: Das zersetzt sich nicht und wenn, dauert das sehr lange . Die Nanopartikel aus anderen Anwendungen sind das, was du meinst.
3Folkman20. Februar 2016
@1 : Alles Plastezeug in den Ozeanen wird mit der Zeit zu Mikroplastik und landet am Ende auf unseren Tischen.
2Muschel20. Februar 2016
@1 Die Wahrheit ist: Es interessiert doch keinen. Es gibt riesengroße Plastikmüllansammlungen in den Ozeanen, Wale deren Mageninhalt daraus besteht und die daran sterben. Kümmert keinen. Wenn es eine zweite Erde gäbe, wäre die ziemlich schnell auch ausgebeutet bis zum Letzten.
1k40830020. Februar 2016
viel schlimmer ist die Verseuchung durch Mikroplastik