Wiesbaden - Im ersten Halbjahr 2025 sind in Deutschland 221 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Montag mitteilte, waren das 0,3 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2024. Die […] mehr

Kommentare

8Pontius09. September 2025
@6 Folie 21 <link> schätzt den Solar-Eigenverbrauch auf etwa 12 TWh in 2024. Das schmälert den Anteil an erneuerbaren, allerdings zählen auch direkt produzierter und verbrauchter Erdgasstrom in eigenen Kraftwerken der Industrie mit rein.
7thrasea08. September 2025
@6 Ja, die Statistiker sind gut und verstehen ihr Handwerk. Solche Informationen gehen in den Medien aber schnell verloren. Erst recht bei einer KI-Zusammenfassung, wie dts es praktiziert. Ich schätze, dass du Recht hast. Vermutlich wird es andere Statistiken / Erfassungen geben, evtl. auch nur mit Stichproben und Hochrechnungen auf die Gesamtheit. Wäre mal interessant, eine/n Expert/in dazu befragen zu können.
6skloss08. September 2025
@4 ganz herzlich Dank - scheinbar sind sich die Statistiker der Größe bewusst - sehr gut. Aber dadurch, dass es nicht gemessen&erfasst wird, wird doch zwangsläufig die Statistik immer falscher.Szenario:ca. 50% Gebäude sind EFH,wenn nun alle PV haben,verzerrt das schon die Statistik deutlich. Dadurch sinkt aus Sicht d. Statistik der Verbrauch und dadurch evtl. auch der EE-Anteil. Oder seh ich das falsch? Ich kann mir das nur mit richtigen Zahlen ordentlich vorstellen
5thrasea08. September 2025
Strommenge ist auch deshalb nicht gleichzusetzen mit dem Stromverbrauch, da auf dem Weg zu den Verbrauchsstellen sogenannte Netzverluste auftreten sowie der Saldo aus Stromimporten und -exporten berücksichtigt werden muss." <link>
4thrasea08. September 2025
@1 Direkt vom Statistischen Bundesamt: "Methodische Hinweise: In der Statistik erfasst werden alle Kraftwerke und Erzeugungsanlagen in Deutschland, die Strom in das Netz für die allgemeine Versorgung einspeisen. Nicht enthalten ist zum Beispiel Strom, der in Industriekraftwerken erzeugt und direkt in den Industriebetrieben wieder verbraucht wird oder Strom, der durch Photovoltaik-Anlagen privater Haushalte erzeugt und im Haushalt verbraucht wird. Die im Inland erzeugte und ins Netz eingespeiste
3slowhand08. September 2025
Ich kann mir nicht vorstellen das der Eigenverbrauch der privaten PV-Anlagen hier mit eingerechnet worden ist, denn woher sollen sie diese Daten beziehen? Durch Speicher und Eigenverbrauch beziehe ich jährlich noch ca. 500kWh aus dem Netz in der Winterzeit.
2Pontius08. September 2025
@1 Solar ist ja gewachsen (sowohl.in der Anzahl als auch in der Sonnenscheindauer), der Wind war in ersten Halbjahr schwach. Aber ja in den Übergangsmonaten kann man viel mit der eigenen Pv abdecken.
1skloss08. September 2025
Bei den Zahlen frage ich mich immer, wie hier korrekte Zahlen zusammenkommen. Wie wird die dezentrale Erzeugung erfasst? Anhand der Einstrahlungsdaten und Angaben im MaStR? Selbst mit IMS/Smartmeter fehlen ja die Erzeugungsdaten - es verbleibt Einspeisung/Bezug. Steile These: Viele Privaterzeuger haben EV und WP angeschafft und verbrauchen ihre Erzeugung im Q1 vollständig. Dadurch kommt die Senkung zustande. Bestimmt alle im Bayern 😆