Berlin (dpa) - Mit einer persönlichen Video-Botschaft an den «lieben Friedrich» hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner den jüngsten Thesen von CDU-Chef Friedrich Merz ausdrücklich widersprochen. Über dessen Warnung davor, bei der Bundestagswahl für die Freidemokraten zu stimmen, könne er sich […] mehr

Kommentare

16Dr_Feelgood_Jr07. Februar 2025
@13 Come on: Dass die "FDP" schlimmstes verhindere, war von Anfang an der Matchplan, der, um mich zu wiederholen - auch hier erörtert bzw. vehement verteidigt wurde. Und wenn Lindner tatsächlich so clever ist, wie er von manchen gerne verklärt wird, wusste er auch, dass er und die Grünen niemals in ein Boot passen werden. Die Erkenntnis ist ihm - und den FDP-Anhängern - doch nicht erst während der Koalitionszeit gekommen. Auf den Umgang mit Scholz gehe ich zudem erst gar nicht ein.
15Pontius07. Februar 2025
Zur Lösung der Krisen... Ich kann das alles nicht mehr. Man erklärt die Energiekrise einfach beendet und schwups wupperts es mit der Wirtschaft wieder? Das kann man sich noch nicht einmal als Fanboy fassen, wenn man gleichzeitig die ganze Zeit von zu hohen Kosten für die Energie spricht.
13Chris198607. Februar 2025
@11 Ich verschiebe keine Realität, ich habe dir mehrmals gesagt, warum hier nichts "hinterrücks" gemacht wurde und du mit dieser Aussage einfach falsch liegst. Und ja, jahrelang ist eine korrekte Aussage für den Zeitraum vom Dez.21 bis Nov. 24.
12Chris198607. Februar 2025
@10 Mag dir nicht aufgefallen sein aber die strittigen Themen waren nicht die, auf die man sich im Koalitionsvertrag verständigt hatte. Der ist übrigens in einer Zeit entstanden, in der es noch keinen Ukraine-Krieg gab, weswegen er später nunmal langsam obsolet wurde und dann "Ideen" aufkamen, die es sinnvollerweise zu verhindern galt, so wie Rot/Grün auch allerlei Ideen der FDP zur Lösung der Krisen blockiert haben.
11Pontius07. Februar 2025
@9 Jahrelang? So lange waren sie noch nicht einmal in der Koalition. Natürlich hätte ich das kritisiert, was allerdings daran liegt, dass man staatspolitisch versagt hat. Das ändert sich mit einem freiwilligen Koalitionsrückzug nicht - allerdings verschiebst du erneut die Realität indem du beides auf eine Ebene stellst...
10Dr_Feelgood_Jr07. Februar 2025
@8 "Das Schlimmste verhindern". Wer mit solch einem Vorhaben eine Koalition eingeht, ist vor allem: Geltungsbedürftig, egoman, rücksichtslos. Ich könnte das jetzt noch weiter "ausschmücken", aber der Scherbenhaufen, den Lindner damit angerichtet, wird noch lange genug aufzukehren sein. @9 Die Zerstrittenheit der Ampel. Ja. Auch hierfür ein ganz dickes Dankeschön an die FDP.
9Chris198607. Februar 2025
@7 Jahrelang hat man in der Öffentlichkeit die Zerstrittenheit der Ampel verfolgen können, natürlich bietet man hierzu koordinierte Neuwahlen an anstatt einfach Tschüss zu sagen. Ich kann mir deine Kommentare schon bestens vorstellen, wenn die FDP einfach die Koalition hingeschmissen hätte also tu nicht so, als ob du das wirklich für eine echte Alternative hälst...
8Chris198607. Februar 2025
@6 Die Einen nennen es "Knüppel zwischen die Beine werfen", die Anderen nennen es "Das Schlimmste verhindern". Aber wir erinnern uns gerne an Habecks Insolvenz- oder Inflationsverständnis, an den Graichen-Clan und auch an Baerbocks Schlepperaktionen für ungeprüfte Afghanen. Scholz sein Wumms und Doppelwumms haben auch super gewirkt.
7Pontius07. Februar 2025
@5 Natürlich hinterrücks, anders kann man die "offene Feldschlacht" nicht bezeichnen. Man hätte sich auch aus der Koalition zurückziehen können, aber nein, man "hat ja Neuwahlen angeboten" und dann diese Planungen verfolgt.
6Dr_Feelgood_Jr07. Februar 2025
@3 Was mich ja immens beruhigt ist, dass ihr FDPler diese Sichtweise ziemlich exklusiv für euch gepachtet habt. Ich kann mich übrigens noch gut daran erinnern, wie sehr es schon zu Beginn der Koalition - auch hier - gefeiert wurde, wenn die FDP mal wieder Knüppel zwischen Beine geworfen hat. Davon liest und hört man heute "seltsamerweise" nichts mehr.
5Chris198607. Februar 2025
@4 Wie schon geschrieben, Lindner hat Scholz direkt und mehrmals Neuwahlen angeboten. Nichts mit "hinterrücks". Und ja, Operation Abendsonne betreiben alle die Parteien, das macht es trotzdem nicht besser.
4Pontius07. Februar 2025
@3 Indem man so hinterrücks agiert anstatt sich offiziell dazu zu bekennen? Aha. Und die angesprochene Operation findet in jeder Regierung statt, aber klar du hast ganz normale liberale Quellen...
3Chris198607. Februar 2025
@1 Lindner und die FDP waren so realistisch zu erkennen, dass die Ampel keine gemeinsame Basis mehr hatte und Neuwahlen das Beste für das Land sind. Die FDP hatte Scholz die Hand ausgestreckt, um das ganze Drama koordiniert zu beenden. Lindner hat in Gesprächen mit Scholz mehrmals Neuwahlen angeboten. Scholz war scheinbar so erbost darüber, dass er die FDP aus der Regierung geworfen hat. So kann Rot/Grün zumindest noch munter unzählige parteinahe Beamte befördern (Operation Abendsonne)
2Dr_Feelgood_Jr07. Februar 2025
Wenn ich jetzt den Pofalla mache - muss ich mich dann bei Lindner entschuldigen?
1truck67607. Februar 2025
"Lindner hebt seine Regierungserfahrung hervor" - Erfahrung im "Schrotten" von Koalitionen? Blockieren von Regierungsarbeit? Joo, stimmt.