Erfurt (dpa) - Der Rechtsstreit um die Mindestgröße für Piloten bei der Lufthansa ist beigelegt. Vor dem Bundesarbeitsgericht schloss die Klägerin einen Vergleich mit der Lufthansa. Demnach zahlt Europas größte Fluggesellschaft 14 175 Euro an die junge Frau. Sie hatte sich um eine Pilotenausbildung […] mehr

Kommentare

7heissbaer07. März 2016
@5 : @6 : Es betrifft ja nicht nur die Sitzhöhe: Ein durchschnittliches Cockpit hat deutlich mehr Anzeigen und Bedienelemente als ein Armaturenbrett im PKW, die befinden sich noch dazu in allen (un)möglichen Ecken. Wäre ganz sinnvoll wenn man (hier: frau) die ablesen bzw. bedienen kann ohne alle Nase lang aufstehen oder mit dem Stuhl hantieren zu müssen. Für die Anpassungen sind die Flugzeugbauer zuständig. Die das für teuer Geld sicher auch gerne machen, müßte nur mal jemand in Auftrag geben.
6k6960907. März 2016
Es ist schade, das es hier zu diesem Vergleich kam. In Büros gibt es höhenverstellbare Tische und in Autos lässt sich der Sitz auch individuell einstellen. Warum geht dies bei einem mehrere Millionen Euro teuren Flugzeug nicht?
5k47464719. Februar 2016
im Büro gibts doch auch höhenverstellbare Schreibtischstühle...
4Joey18. Februar 2016
Naja, aber so ganz Unrecht hat die Frau ja nicht. Die meisten Flugzeuge werden so konstruiert, daß sie an die Durchschnittsgröße von Männern angepaßt sind. Würde man sie nach der Durchschnittsgröße von Männern und Frauen konstruieren, würden weniger Frauen aus der Mindestgrößeregelung herausfallen, dafür vielleicht ein paar sehr große Männer mehr. Aber das wäre dann wohl eine Sache der Flugzeugkonstrukteure. ;-)
3Chris198618. Februar 2016
Hätte man sie vor den entsprechenden Tests wegen der Mindestgröße direkt ausgeschlossen wäre es wahrscheinlich auch ohne den Vergleich zu gunsten der Lufthansa ausgegangen.
2i.mehl18. Februar 2016
... Fällt das dann unter die Diskriminierung der Personen unter 1,65 m.
1jub-jub18. Februar 2016
Und wenn jetzt noch ein kleiner Mann klagt?