Berlin (dts) - Der Bund der Steuerzahler hat den Vorstoß von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) scharf kritisiert, die Schuldenbremse auch in den nächsten Jahren aufzuweichen. "Wer jetzt die Regeln der Schuldenbremse schleifen will, schlägt den Rückweg in eine dauerhafte Verschuldungspolitik ein, […] mehr

Kommentare

7k6393226. Januar 2021
Derzeit haben wir die Besonderheit, dass wir kostenlos oder sogar mit negativen Zinsen Geld bekommen. Das sollte man tatsächlich klug(!) ausnutzen. Das heißt insbesondere damit nur Dinge finanzieren, wo zumindest der volkswirtschaftliche Nutzen größer als der Geldbetrag ist. Besser wäre es natürlich, wenn sich diese Dinge innerhalb von 10 Jahren direkt rentieren, also für den Staat mehr Geld generieren als der Betrag (bzw. Mehrausgaben verhindern)
6k6393226. Januar 2021
Vor allem weil bei der Aktiensteuer nur "normale" Aktiengeschäfte betroffen sind, viele Hochrisikodinge aber nicht. Unterm Strich erwischt es also wieder nur den Normalo, der monatlich 500 Euro in einen Aktienfond investiert, um seine Rente aufzubessern oder sich irgendwann ein Haus bauen will.
5k6393226. Januar 2021
Einerseits heult man, dass die Deutschen kaum Vermögen (Aktien, eigene Immo) haben, andererseits macht man genau diese immer unattraktiver. Zumal für viele das auch die Altersvorsorge ist. Die ach so beworbenen staatlich geförderten Zusatzrenten sind für die meisten nur eins: Geldvernichtung.
4AS126. Januar 2021
@2 Erleichterungen bei der Einkommensteuer, insbesondere für Großverdiener/Aktionäre. Was noch zu beweisen wäre. Was im Artikel nicht erwähnt wird: mit der "jahrzehntelangen Verschuldungspolitik" sind wir auch ganz gut gefahren, solange sich das in vertretbarem Rahmen hält. Nicht zu vergessen die wichtige Rolle der Staatsanleihen auf dem Finanzmarkt als sicherer Hafen für institutionelle Anleger, die mündelsicher anlegen müssen.
3k6393226. Januar 2021
@2 : Wobei gerade der kleine Aktionär in den letzten Jahren (bis Jahrzehnt) massiv gepiesackt worden ist. Früher musste man nämlich auf langfristig gehaltene Aktien auf den gestiegenen Wert keine Steuern zahlen, sondern nur auf die Dividenden. Und Verluste kann man auch immer weniger Gegenrechnen. Bei der Aktiensteuer ist Herr Scholz ja schon voll im Gange - die Erhöhung des Freibetrages um 50 Euro ist lächerlich.
2Irgendware26. Januar 2021
Wenn man das nicht möchte, muss man aber auch schauen, wie die Einnahmeseite aussieht. In den letzten Jahrzehnten gab es immer wieder Erleichterungen bei der Einkommenssteuer, insbesondere für Großverdiener/Aktionäre. Hier sollte man nochmal genauer hinschauen und so manche Ungleichbehandlung beseitigen, mit den Mehreinnahmen ließen sich die Löcher bestimmt stopfen.
1pullauge26. Januar 2021
man hat ja jetzt einen Schuldigen - das Coronavirus - da fällt das Ausgeben leicht