Berlin - Durch die jüngsten Beschlüsse der Ampelspitzen werden Bürger zwischen 2024 und 2026 bei der Einkommenssteuer insgesamt um einen dreistelligen Milliardenbetrag entlastet. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Frank Hechtner. Je höher das […] mehr

Kommentare

11DirkSpie12. Juli 2024
@10 Okey, mag sein. Habe mir nicht alle Beispiel im Kopf umgerechnet. Und das im Post nicht richtig rüber gebracht. Trotzdem bleibe ich dabei: Die "Qualität" der Nachricht ist für mich unterste Schublade.
10Pontius12. Juli 2024
@7 "haben die besser-Verdienenden geringere Entlastungen als die Geringverdiener" Was nicht ganz stimmt, wenn man sich bspw. das Single-Beispiel anschaut. Es ist schon etwas komplizierter, die höchsten prozentualen Entlastungen haben Menschen zumeist am Beginn der Steuerkurve und um den Grenzsteuersatz herum: <link>
9BOOTBOSS12. Juli 2024
@5 Genau das ist das Rezept zu immer mehr Ungleichheit. Dagegen würde es ALLE entlasten, wenn man bei den indirekten Steuern senken würde und/oder bei den Sozialabgaben, die gemessen an ihren Einkommen bei den Einkommensstärksten sehr gering sind. Das würde dann dann die entlasten, die es am dringendsten brauchen
8Polarlichter12. Juli 2024
Richtig, zumal man die Entlastung spürbar für die einkommensschwächeren Gruppen einfach regeln könnte. Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken, Freibeträge bei Einkommen erhöhen, etc. . Vehikel politischer Natur gäbe es genug. Ebenso bei der besseren Besteuerung von Reichen. (Höhere Reichensteuer, Tricks bei Cum-Ex und Co. aufdecken, mehr ermitteln, mehr ahnden, etc.).
7DirkSpie12. Juli 2024
Klasse Artikel. Vergleiche Äpfel mit Birnen (zB. Bruttojahreseinkommen vs. mont. Einkommen) und führe (fast) alle in die Irre. Prozentual gesehen, haben die besser-Verdienenden geringere Entlastungen als die Geringverdiener. Finde ich grundsätzlich mal so in Ordnung. Im Detail wirst Du heute immer jemanden finden, der sich im Nachteil sieht .....
6Tautou12. Juli 2024
@5 "Wer wenig zahlt kann kaum höher entlastet werden." Doch, es ist schließlich politisch gesteuert.
5smailies12. Juli 2024
@1 : Es geht um Entlastung. Wer wenig zahlt kann kaum höher entlastet werden. Wenn du insgesamt nur 3500 € Steuer zahlst und um 500 € entlastet wirst (Ehepaar bei 40.000 / Jahr) ist das ein Siebtel der Steuerlast. Aber klar, im Monat sind das nur rd 13€ - ich finde trotzdem, dass dsa besser als nix ist und freue mich über die Mehreuro :)
4Polarlichter12. Juli 2024
@3 Scholz kämpft gegen die Kluft an. Allein sein Engagement für Aufklärung bei Cum-Ex, wo die Reichsten der Reichen Steuerbetrug begingen, ist schon nahezu heroisch. Dieser Wille, dieses Engagement für eine faire und gerechte Gesellschaft, niemand vertritt ist aktuell glaubwürdiger als der Kanzler selbst.
3BOOTBOSS12. Juli 2024
Und für nix ist Geld da und gleichzeitig wird die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer grösser Eure Ampel
2Polarlichter12. Juli 2024
Gut, dass man damals die Reichensteuer abschaffte. Die Belastung wäre auch nicht tragbar.
1Tautou12. Juli 2024
"Je höher das Einkommen, desto höher ist in den meisten Fällen auch die Entlastung." Hör' her Susanne Klatten, ich bin dir auf den Fersen.