Berlin (dpa) - SPD-Vize Ralf Stegner warnt seine Partei vor Personalstreit. «Ich glaube, dass wir gut beraten sind, darüber zu reden, um was es jetzt wirklich geht. Das ist die Zukunft Deutschlands und die Fragen, die in dem Koalitionsvertrag mit der Union eine Rolle spielen», sagte Stegner dem NDR. […] mehr

Kommentare

6FichtenMoped09. Februar 2018
@5 : Wie schwer eine Palastrevolte ist , kenne ich aus meinen Zeiten als aktives Vorstandsmitglied, auf unterschiedlichen Ebenen, in einem der grössten deutschen Vereinen. Ohne dem wird die SPD aber nicht auskommen, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.
5k29329509. Februar 2018
@4 : Das, was Du beschreibst, wäre eine Palastrevolte, wie sie die SPD noch nicht gesehen hat. Haben die Mitglieder dazu die Kraft? Ich zweifle daran - vorsichtig ausgedrückt.
4FichtenMoped09. Februar 2018
Sigmar Gabriel wurde für (und von) Martin Schulz geopfert, damit er einen Posten im Kabinett bekommt und seine politische Karriere nicht vorbei ist. Dass die Personalentscheidung der Knock-Out der SPD sein wird, halte ich für sehr wahrscheinlich, falls der Mitgliederentscheid das nicht noch verhindert. In dem Fall werden Schulz, Nahles, Oppermann und Co. gehen, und die Jugend machen lassen, müssen. Ohne wirklichen Neuanfang ist die SPD Geschichte.
3k29329509. Februar 2018
Den Personalstreit hat Schulz vom Zaun gebrochen - völlig unnötig. Das muss er jetzt ausbaden. Die GroKo könnte für die SPD zum Groß-K.O. werden, dafür ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch.
2Stiltskin09. Februar 2018
Der nun offen zu Tage liegende Personalstreit ist nur noch das I-Tüpfelchen auf dem heillosen Durcheinander einer 'Volkspartei', die auf dem besten Wege ist, sich auf lange Zeit aus jeglicher Regierungsverantwortung herauszunehmen. Der SPD hätte es gut zu Gesicht gestanden, dem Wahlergebnis folgend, sich in der Opposition neu zu formieren. Stattdessen interessiert es einen farblosen Parteivorsitzenden nun sehr wenig, dass er nach der Wahl eine Beteiligung an einer Regierung Merkel ausschloss.
1vienna-project09. Februar 2018
Solange Martin "Mr. Wortbruch" Schulz in der SPD prominent unterwegs ist, wird diese Partei nicht zur Ruhe kommen. Und diese Personal-Rochade ist doch genau das Gegenteil von "Wir hören auf unsere Basis und beziehen sie in unsere Prozesse mit ein". Da sind nach klassischer Basta-Manier Fakten geschaffen worden.