Berlin (dpa) - Nach wochenlanger Diskussion ist der wegen seiner Stasi-Vergangenheit umstrittene Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm (parteilos) zurückgetreten. «Heute ziehe ich eine Reißleine», schrieb er auf seiner Internetseite. Damit kam der 46-Jährige einer von Regierungschef Michael […] mehr

Kommentare

14wkloss17. Januar 2017
Wer müsste nicht alles zurücktreten, wenn unparteiisch da geprüft werden sollte? Es trifft eben nur Querulanten, die nicht mehr mit dem System eins gehen! Für sein Vergehen wird er nicht büßen müssen - andre haben viel mehr auf dem Kerbholz!
13galli17. Januar 2017
@10 Falschangaben sind nicht i.O. Nach 28 Jahren müsste es nun endlich mal Schluß sein.Vor allem mit seinem 3 Monatigen Dienst (Militärische Grundausbildung)
12gunty16. Januar 2017
@11 ja wo sind sie denn dann? Irgendjemand irgendetwas gesehen?
11Redigel16. Januar 2017
@9 : Hab gestern erst die FDJ Akten von Merkel verschwinden lassen, Gott seid ihr peinlich... Deswegen haben wir auch die Akten als "Begünstigten" von Gauck verschwinden lassen und die Gregor Gysi Akten gefunden. Nochmal, Gott seid ihr peinlich... Egal welche Parteifarbe #Paranoia
10tastenkoenig16. Januar 2017
Ich denke es greift zu kurz, wenn man das Problem nur auf seine Stasi-Vergangenheit reduziert. Sein späterer Umgang damit war halt kritikwürdig, und seine Falschangabe ggü. seinem vorherigen Arbeitgeber mit Erinnerungslücken zu rechtfertigen ist doch einfach nur peinlich. Damit kommt man vielleicht als Minister/Kanzler vorm U-Ausschuss durch, aber nicht als frischer, kleiner Staatssekretär …
9gunty16. Januar 2017
@8 Leider noch keine Rückmeldung - Ich vermute eher die Kahane- Task-Force von Herrn Maas @7 Spannend - schade das diese Unterlagen von Frau Merkel und Herrn Gauck nicht mehr existent sind ^^
8Redigel16. Januar 2017
@5 : Er meint damit meine Behörde, für die ich arbeite (BStU - Stasi-Unterlagenbehörde). Wir schwärzen (seiner Ansicht nach: zensieren) die Unterlagen von den Betroffenen die zu ihnen angelegt wurden bei ihrem Antrag, wenn zum Beispiel Dritte darin vorkommen. Das kapiert nicht jeder, leider. D.h. du siehst nur Unterlagen zu deiner Person, nicht aber zu Personen die da in der Nähe waren und miterfasst wurden (das können wiederum nur diese sehen). Daraus wird dann die Zensurbehörde abgeleitet.
7Sidi16. Januar 2017
@6 Hat vollkommen Recht. Interessant ist das er sich im September 1989 verpflichtet hat. <link>
6Flipper16. Januar 2017
@3 ) Aber die Gesinnung zählt. Schließlich hat er sich aktiv um den Job beworben. Daß seine Karriere bald zu Ende war, war nicht seiner Einsicht einem Unrechtsstaat zu dienen, geschuldet.
5flowII16. Januar 2017
wat? welche zensurbehoerde??
4k46880216. Januar 2017
stasi leute sind nur in der bundespolitik erlaubt und in der zensur behörde.
3galli16. Januar 2017
Er hat eine super Stasivergangenheit.Mit 18 Jahren 3 Monate militärische Grundausbildung im Wachregiment.Das wahr alles
22fastHunter16. Januar 2017
@1 : Was sollte daran so verkehrt sein? Die blauen wollen doch auch einen Überwachungsstaat. Also sehen ich keinen Unterschied in dieser Beziehung zwischen rot-rot-grün und blau-braun. Im Gegenteil. Die rote Fraktion hat ihre Fehler dahingehend begangen und hoffentlich daraus gelernt, was man bei blau-braun nicht behaupten kann. Aber soweit wird der 0815-Wähler nicht folgen können.
1gabrielefink16. Januar 2017
Zitat:" Die unzutreffende Information im Fragebogen der Universität erklärte der 46-Jährige mit Erinnerungslücken. " Holm hat vergessen, dass er für die Stasi gearbeitet hat? Rot-Rot-Grün in Berlin ist das Musterbeispiel für eine mögliche zukünftige Bundesregierung. Mal sehen, ob das im Herbst immer noch jemand will.