Berlin (dts) - Vor dem Stahlgipfel der niedersächsischen Landesregierung an diesem Montag hat der Branchenverband der deutschen Stahlindustrie die EU-Kommission davor gewarnt, China als Marktwirtschaft anzuerkennen. "Wenn China unverdient von der EU als Marktwirtschaft eingestuft wird, kann sich die […] mehr

Kommentare

4k1759508. Februar 2016
@3 : Hältst du das für freie Marktwirtschaft, wenn eine mit Hungerlöhnen hochsubventionierte Staatswirstchaft mit Dumpingpreisen in Ländern, wo soziale Marktwirtschaft herrscht, die Industrie kaputt macht? Z.T. wird auch minderwertige Qualität geliefert, wodurch auch einen großes Bauvorhaben bei Hamm gestoppt wurde.
3Werter08. Februar 2016
@2 In Salzgitter sieht es nicht anders aus. Aber ist es nicht wiedersprüchlich erst möglichst viel zu exportieren und wenn dann ein anderes Land es schaft (wie auch immer) günstiger zu Produzieren, probieren den Import zu stoppen? Was daran ist freie Marktwirtschaft ?!
2k1759508. Februar 2016
@1 : Deutschland lebt von seinen Exporten, aber vielleicht ist dir das Sterben der Stahlindustrie in Deutschland entgangen. Stahl wird in Asien mit Billiglöhnen und durch Ausbeutung sehr günstig produziert. Allein Dortmund verlor vor Jahren durch die Schließung von Hoesch mehr als 20.000 Arbeitsplätze. Derteit kämpft in Duisburg der letzte Rest der einstmaligen Stahlregion Ruhrgebiet ums Überleben.
1Werter08. Februar 2016
"In Chinas Stahlindustrie bestehen massive Überkapazitäten", sagte Kerkhoff. "China darf seine Strukturprobleme nicht auf dem europäischen Markt abladen." und das aus dem Land mit den weltweit größten Exporten...